Umfrage zu Pflichten ungewollter Väter

Angenommen, eine Frau wird schwanger und entscheidet sich, das Kind zu behalten, obwohl der Vater nicht einverstanden ist. Wie beurteilt ihr die Pflichten des Vaters?

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Welche Pflichten sollte ein ungewollter Vater haben?

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https://m.urbia.de/forum/20-allein-erziehend/5554844-schmerzensgeld-vom-abwesenden-vater

Da sind doch eine Menge Antworten. Die haben dir nur alle nicht gefallen.

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Tut mir leid, aber im Forum für Alleinerziehende hast du deine verschrobenen Ansichten doch schon genug beantwortet bekommen. Was erwartest du von dieser Umfrage? Es gibt ein Gesetzt dazu, das wirst du durch ein paar Meinungen im Forum nicht ändern. Geh in die Politik, wenn du Gesetze ändern willst.

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Wenn Du die Pflichten ungewollter Väter (von wem sind sie nicht gewollt?) ändern willst, geh in die Politik und setze das entsprechend durch.

Übrigens weiß ich auch nicht, warum man die Pflichten von Vätern unterschiedlich betrachten sollte. Ob sie ursprünglich der Schwangerschaft zugestimmt haben oder nicht, ändert doch am Ende nichts, wenn sie sich irgendwann entschließen, kein Teil der Familie mehr sein zu wollen.

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Jeder hat seine Verhütung selbst in der Hand. Ungewollt Vater werden gibt es nicht ausser man wird vergewaltigt und das ist definitiv ein Sonderfall.

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Es ist die Entscheidung der Frau, ob sie das Kind bekommen will oder nicht. Und es ist die Entscheidung des Mannes, ob er sich um das Kind kümmern will oder nicht. Finanziell muss er für das Kind aufkommen, sonst nichts.

Eine Lösung, bei der alle 100% zufrieden sind ist es nicht, aber es ist meiner Meinung nach das beste, was man erreichen kann ohne eine andere Person unverhältnismäßig ins Unglück zu stürzen.

Ich persönlich wäre auch für eine "Strafe" bei vorgespielter Verhütung sowie eine Opt-Out-Variante für Väter (die zusätzlichen Kosten sollte aber nicht der Staat, sondern die Mutter übernehmen), aber mir ist bewusst, dass sich das praktisch nicht umsetzen lässt. Was vielleicht au h gut ist.

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Na da ist aber jemand sehr unzufrieden mit den bisherigen Antworten im "Alleinerziehend"-Forum. Du hast so viele Antworten bekommen.

Es ist und bleibt TATSACHE, dass er nicht zum Umgang gezwungen werden kann und auch niemals dir oder dem von ihm ungewollten Kind Schmerzensgeld zahlen muss. Hab bei deinem ersten Thread schon herzlich gelacht. #sorry

Beruhig dich endlich und sieh ein, dass du nichts weiter als Unterhalt bekommst. Und da kannst du ja schon beinahe von Glück reden, dass er den anstandslos zahlt, da gibts ja nun ganz andere Fälle.

Die "glückliche Familie" hast du mit ihm leider nicht. Geht vielen, vielen tausend anderen Frauen ebenso. Lass ihn endlich in Frieden. Wenn er irgendwann doch gerne seine Tochter kennenlernen möchte, kann man schauen, wie man es regeln kann, aber zwingen kannst du ihn (zum Glück!) nicht. Ich will mir gar nicht vorstellen, was manche aus Frust tun könnten, wenn man sie zwingt.... #zitter

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Wenn dein Kind so leidet, bist du Schuld. Du wolltest es, obwohl der Vater es nicht wollte. Du wusstest also, daß es ohne Vater aufwachsen muss.

Wenn, müsstest du Schmerzensgeld zahlen!

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Hast du dir schon mal therapeutische Hilfe gesucht. Diese Besessenheit tut dir nicht gut

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Ich habe deine Beiträge gelesen und war wieder einmal (urbiatypisch) über die Antworten entsetzt. Es geht in dieser Thematik in erster Linie ums Kind. Das kann nichts für die Umstände seiner Zeugung. Wer nicht Vater werden will, hat Möglichkeiten es zu verhindern. Moralisch finde ich es von der Mutter nicht in Ordnung, wenn sie vorgibt zu Verhüten, wenn sie es in Wirklichkeit nicht macht. Am Ende ändert es aber nichts für das Kind.

Zu mir kommen regelmäßig Kinder von solchen "Vätern", wenn sie erwachsen sind und diese tollen Väter dann verstorben sind. Der letzte Gruß an das ungewünschte Kind, ist dann ein Testament, indem es möglichst "enterbt" wird. Man merkt diesen Menschen an, dass sie unter der lebenslangen Ablehnung ihres Vaters leiden.

Diesen Schmerz der Mutter in die Schuhe zu schieben wollen, weil sie das Kind bekommen hat, also nicht getötet hat, weil etwas anderes ist eine Abtreibung nicht, ist meiner Meinung nach so was unter aller Sau, dass ich es kaum sagen kann.

Liebe TE, wenn es deiner Tochter schlecht geht, weil sie vom Vater abgelehnt wird, ist es in keinster Weise niemals deine Schuld. Irgendwann wird sie sicher sagen, mein Vater verdient die Bezeichnung nicht, aber zum Glück hatte ich meine Mutter, die sich immer um mich gekümmert hat. Das ist es nämlich was ich meistens von den vom Vater verstoßenen Kindern höre, wenn sie erwachsen sind.

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Habe ich was verpasst?

Ich habe auch ihre Beiträge gelesen und keiner gibt ihr die Schuld, dass der Vater kein Interesse an dem Kind hat, aber sehr wohl daran, dass sie irgendwie rechtlich gegen ihn vorgehen will und auf sehr lächerliche und armselige Weise versucht, noch mehr Geld von ihm zu bekommen.

Das sind 2 sehr seeehr unterschiedliche Paar Schuhe und haben miteinander auch so gar nichts zu tun...

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Immer wieder wird ihr die Schuld gegeben, dass es der Tochter schlecht geht. Irgendwer hat gemeint, sie müsste der Tochter Schmerzengeld zahlen, weil sie wusste, dass sich der Vater nicht kümmern wird und sie das Kind trotzdem bekommen hat.

Für den Umstand, dass es der Tochter schlecht geht, sehen alle den Umgang der Kindesmutter verantwortlich und nicht den Vater, der sich nicht kümmert.

Ich kenne übrigens keinen Vater, der einfach abtaucht. Ich kenne Väter die sich mehr oder weniger kümmern, aber einfach zahlen und das war es ist unmöglich. Die Trennung der Eltern vertragen Kinder schon, vorallem wenn sie es nicht anders kennen. Aber die totale Ablehnung ist schon schwer zu verkraften. Da gibt es dann auch keine anderen Kinder, die das selbe erlebt haben. Die Trennungskinder erzählen dann halt von den Papa WE und was sie lustiges gemacht haben. Und die Tochter der TE muss sich fragen, wo ist mein Papa. Was ist an mir falsch, dass er mich nicht will? Das sind schreckliche Fragen, weil sie die eigene Existenz in Frage stellen.

Mir ist nicht klar, wie die TE die Abwesenheit des Vaters rechtfertigen soll ohne die Tochter zu kränken.

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