Jede Mama ist toll

Hey Mamis

Ich wollte heute mal etwas anderes posten

Ich finde jede Mama von euch ist toll .
Lassen wir mal die Diskussionen, Streitigkeiten und die dauerhaften Vergleiche, wer was besser macht, beiseite.
Jede Mama versucht das beste für ihr Kind, ist immer für ihr Kind da , ist liebevoll auch wenn es manchmal schwer ist.

Auch wenn nicht immer alles so läuft, wie man es gerne hätte,
Ihr seit die besten Mamas für eure Kinder!
Was ihr jeden Tag leistet - auf das kann jede einzelne von euch stolz sein .

Warum ich diesen Post mache ?
Ich habe in letzter Zeit so viel Posts gelesen, wo Mamas sich oft rechtfertigen müssen, für ihre Erziehung. Ich lese so viele Diskussionen.
Und ich denke mir .. eigentlich sind wir doch alle im selben Boot . Wir sind alle Mamas . Wir sind alle toll und machen einen super Job .
Warum muss es trotzdem noch sein , das man Kinder miteinander vergleicht und manche sagen : mein Kind hat aber früher reden und laufen können… was bringt das der Person gegenüber ?? Ehrlich Leute

Jedes Kind ist einzigartig . Und auch jede Mama . Seit stolz auf euch und eure Kinder .
Ich bin es auch ❤️

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Nein, ganz klares nein. Nicht jede Mama ist toll und es gibt leider viel zu viele mamas die gar nicht gut sind und viel zu viele kinder die unter ihrer mutter und der Erziehung leiden. Nur weil man ein kind geboren hat, macht es einen nicht zu einem guten menschen und nur weil man ein kind geboren hat ist man nicht plötzlich fehlerfrei also lass bitte diese pauschale bauchpinselei.

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gebe Dir voll recht aber ... was ich auch gerade erst kapiert habe, in grau, und dann so ein Beitrag, vermutlich will sie genau das erreichen ...

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Eben, wenn sie so überzeugt davon ist, dass jede Mama eine gute Mama ist, verstehe ich nicht, warum man dass dann anonym postet

Aber es ist leider bittere Realität, dass eben nicht JEDE Mutter eine gute Mutter ist und nur das beste für ihr Kind möchte

Traurig aber wahr :(

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Schöner Betrag. Danke!

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In welcher Wolke lebst DU denn???
Nein es ist mitnichten jede Mama toll und viele Menschen und auch Mamas denken vor allem an sich und ihre Selbstverwirklichung. Ich hatte gerade die Tage so ein Gespräch in dem mich eine andere Mama gefragt hat warum so blöd bin und mir den Stress antue mein Kind nachmittags zu Hause zu betreuen, ich solle versuchen ihn wegen seinem Sprachfehler auf die Förderschule einzuschulen, das wäre so toll da werden die mit dem Bus abgeholt und abends wieder gebracht und man hat so viel mehr Zeit für sich .... Nein ich denke nicht dass ihr das Wohl des Kindes am Herzen lag.

Und eine tolle Mutter denkt auch nicht dass sie alles richtig macht sondern ist fähig zu hinterfragen ob es nicht besser ginge.

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Hallo,

ich finde deinen Post einerseits sehr schön. Er ist lieb gemeint und es tut gut, auch mal nette Worte zu lesen. Und ich kenne das Gefühl, nicht gut genug zu sein oder ein schlechtes Gewissen zu haben. Das Vergleichen des eignen Kindes mit anderen, wo man gefühlt immer schlechter abschneidet.
Und jetzt kommt das Aber: Ich finde nicht, dass jeder eine gute Mutter ist. Dafür hab ich schon zu viel gesehen und erlebt. Möchte gar nicht ausführen, was das ist, aber da hab ich mich schon oft darüber geärgert und ich finde, die Personen, an die ich denke, sind schlechte Mütter und deren Kinder tun mir nur leid.

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Ich sehe das etwas anders und wenn man manche Beiträge hier liest bestätigt sich meine Meinung das nicht jede Mutter automatisch eine gute Mutter ist und vor allem nicht nur das Wohl ihrer Kinder im Kopf hat 😔.

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"Ich finde jede Mama von euch ist toll .
...
Jede Mama versucht das beste für ihr Kind, ist immer für ihr Kind da , ist liebevoll auch wenn es manchmal schwer ist."

Nein, sonst hätten die Jugendämter wohl nicht so viel zu tun. Eine Mutter zu werden und zu sein, heißt nicht, dass jede Mutter automatisch für ihr Kind da ist und immer das Beste will.

"Auch wenn nicht immer alles so läuft, wie man es gerne hätte,
Ihr seit die besten Mamas für eure Kinder!
Was ihr jeden Tag leistet - auf das kann jede einzelne von euch stolz sein ."

Ich möchte hiermit anmerken, dass in den letzten Jahren auch Mütter verurteilt wurden, die Mittäterinnen an Kindesmißbrauch waren. Du pauschalisierst erheblich und bist in keiner Weise realistisch. Hast du mal die Fakten und Daten wahrgenommen, die nicht von der Fürsorge mancher Mütter zeugen?

"Ich habe in letzter Zeit so viel Posts gelesen, wo Mamas sich oft rechtfertigen müssen, für ihre Erziehung. Ich lese so viele Diskussionen."

Manchen Müttern tut das not, dass sie sich hinterfragen, weil manche Methoden und Verhaltensweisen grenzwertig oder übergriffig oder...sind.

"Wir sind alle Mamas . Wir sind alle toll und machen einen super Job."

Leider entspricht das nicht immer der Realität.

"Warum muss es trotzdem noch sein , das man Kinder miteinander vergleicht und manche sagen : mein Kind hat aber früher reden und laufen können… was bringt das der Person gegenüber ?? Ehrlich Leute"

Vergleiche zeigen, ob die Entwicklung des Kindes im Rahmen liegt oder von Fachkräften überprüft werden sollte, ob man sich Sorgen machen muss oder nicht.

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Ich muss sagen, für mich klingt der Beitrag eher wie eine Rechtfertigung. Vielleicht irre ich mich ja auch.

Deinen Beitrag kann ich zu 100% unterschreiben. Meine Mutter wurde jahrelang von ihrem Vater missbraucht, seit sie 4 war. Meine Oma wusste es und erzählt heute noch, dass sie eine tolle Zeit mit dem Mann hatte und ist sich keiner Schuld bewusst.
Meine 3 Cousins sind alle adoptiert. Der eine wurde von der Polizei im Bettkasten (diese Schubladen die manche Betten haben) gefunden, während die Mutter feiern war. "Damit mann das nervige Geschrei nicht so hört". Mein anderer Cousin wurde von seiner leiblichen Mutter mehrmals ins Krankenhaus geprügelt, hatte wegen ihr gebrochene Knochen.
Und von diesen Müttern hört man genau diese Aussagen "ich bin die Mutter, ich weiß am besten was für mein Kind gut ist" usw.

Ich finde ganz ganz viele Mütter hier machen einen tollen Job, von dem was sie erzählen. Aber hier gibt es auch ganz oft Beiträge, bei denen wundert es mich, dass mein Kopf noch die normale Form hat, so oft wie ich mir die Hand an den Kopf kloppe

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Oh , ich habe nicht gewusst , das es bei so einem Beitrag so viel zu meckern gibt . Aber sehr unterhaltsam anscheinend .

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Es grht nicht darum, ob da was unterhaltsam ist oder nicht.

Ich persönlich verstehe, was du meinst. Aber ich finde deinen Text auch total daneben.

Es ist NICHT so, dass alle Mütter toll sind. Betroffenen tust du mit deinen Zeilen mächtig weh. Müttern, die sich in bestimmten Punkten mal reflektieren sollten & es vielleicht tun, wiegst du in "Ich nach schon alles richtig, ich bin Mutter".

Beides ist keine gute Idee!

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Dann frag mal Kinder die unter ihren Eltern leiden. Geh doch mal in die Kinder und Jugendhilfeeinrichtungen und höre dir da die Geschichten an über Mütter denen leider viel zu wenig gesagt wurde dass das-was sie tun schlecht für ihre Kinder ist.

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Oh , ich habe nicht gewusst , das es bei so einem Beitrag so viel zu meckern gibt . Aber sehr unterhaltsam anscheinend .

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Hallo ganzvielliebe,

du hast es sicher gut gemeint, aber leider muss ich mich der kritischen Fraktion anschließen. Ich arbeite an einer Schule als Schulsozialarbeiterin, also wenden sich viele Schüler mit ihren Problemen an mich. Im letzten Jahr konnte ich einer(!) Mutter Hilfe über das Jugendamt vermitteln, die das Angebot gern angenommen hat.
Ein paar Kostproben gefällig?
Schülern (14): Wenn ich böse bin schließt meine Mutter die Küchentür ab und ich bekomme eine Woche nur Knäckebrot und Wasser. (Aktuell hat sie mal wieder für drei Monate kein Handy, was sie eigentlich für Schulinfos braucht, weil sie 15 Minuten zu spät kam, von der Mutter so bestätigt)
Schülerin (13): Meine Eltern sagen ich bin dumm und tauge nichts (Schülerin mit selbstverletzendem Verhalten)
Mutter (eines Zwölfjährigen mit erwiesener Lernbehinderung): Ich hab meinem Sohn gesagt, wenn er schlechte Noten schreibt, kommt er ins Heim.
Schüler (11 Jahre): Meine Eltern sagen ich mache nichts richtig, am liebsten wäre ich tot.

Wenn ich sehe wie sehr diese Kinder und Jugendlichen sich nach der Anerkennung ihrer Eltern sehnen könnte ich manchmal laut schreien. Die oben genannten Familien würde ich am liebsten sofort zu einer Erziehungsberatung verpflichten, wenn ich dürfte. Was mir bleibt, ist die Kinder aufzubauen und ihnen zu zeigen wie wertvoll sie sind. Alle diese Kinder oben liegen im mittleren Notensegment, kommen jeden Tag zur Schule und versuchen verzweifelt hier etwas Zuneigung zu bekommen. Da muss ich mich als Mutter (oder Vater) halt auch nicht wundern, wenn die Freunde irgendwann wichtiger sind.
Und von den Eltern, die ihre eigenen unerfüllten Träume von Leistungssport und Musikkarriere auf ihre Kinder projezieren oder den "Kinderoptimierern" fange ich lieber nicht an.
Es gibt auch viele Eltern, die sich gern einen Beratungstermin bei mir holen, aber das sind meist die, wo es eigentlich läuft und das Problem nur Pubertätsgeknirsche ist. Diese Eltern hinterfragen sich und ihre Erziehung und gehen eben NICHT davon aus, dass sie alles richtig machen nur weil sie die Eltern sind.
Sorry für den Monstertext, aber das Schuljahr war lang und ich schicke einige Schüler sehr ungern in die 6-wöchige Pause. Ich hoffe, ich sehe alle gesund im September wieder und sie schreiben mir notfalls eine E-mail oder wenden sich an die Stellen, die ich ihnen genannt habe wenn sie Hilfe brauchen.

Viele Grüße,
Schulsozialarbeit