Ärger mit Schwiegereltern – Grenzüberschreitungen und der Umgang damit

Hallo Forum,
seitdem unsere einzige Tochter 2 Monate alt ist, habe ich Ärger mit meinen Schwiegereltern. Seit der Geburt unserer Tochter waren die Schwiegereltern so gut wie täglich bei uns im Hause. Anfangs waren sie eine große Hilfe, mit der Zeit war deren Anwesenheit für mich nur noch nervtötend. Auch meine Frau fand, dass der Besuch weniger werden muss. Leider kam es zu keinem klärenden Gespräch. Ich war irgendwann so genervt, dass ich meinen Schwiegereltern am 18.12.2020 einige blöde Sprüche servierte. Das war natürlich falsch von mir. Mein Frust hatte sich aufgestaut und entladen. Am selben Tag hatte meine Frau noch ihren Eltern erklärt, dass wir weniger Besuch wollen.
Am 21.12.2020 betraten die Schwiegereltern uneingeladen unser Haus und ich habe sie daraufhin vor die Türe gesetzt. Seit der Eskalation besteht der Konflikt zwischen mir und den Schwiegereltern und hat sich auch zu einer Ehekrise zwischen meiner Frau und mir entwickelt. Sie sieht sich zwischen den Stühlen und leidet unter der bestehenden Konfliktsituation zwischen ihren Eltern und mir.
Eine Paartherapie mit meiner Frau führte dazu, dass ich den Schwiegereltern einen Brief schrieb, in dem ich mich erklärte und mich für mein Verhalten am 18.12.2020 entschuldigte. Es folgte eine kurze Antwort der Schwiegereltern, dass sich die Geschehnisse nicht umkehren noch ungeschehen machen lassen. Es ist ihnen an einer auf die Zukunft gerichteten, pragmatischen und konfliktmeidenden Lösung gelegen. Der Brief endete mit „Hierüber sollte bei gutem Willen Einvernehmen erreicht werden können!“. Der Brief enthielt keine Erklärung für deren Verhalten im Dezember und auch keine Entschuldigung dafür. Darauf formulierte ich einen weiteren Brief mit meinem Wunsch, dass sie Ihr Handeln erklären mögen und dass ich eine Entschuldigung für deren Verhalten am 21.12.20 erwarte, so wie auch ich mich entschuldigt habe. Daraufhin erhielt ich folgenden Brief:

Lieber [Schwiegersohn],
wir hoffen weiterhin, dass wir dir durch diese Anrede nicht zu nahe treten, denn die Anrede per „Sie“ finden wir traurig.
Wenn wir nach deinem Eindruck zu häufig bei [unserer Tochter] und [dem Baby] gewesen sind, hätten wir das in einem gemeinsamen Gespräch einfach klären können. Natürlich tut es uns leid, dass die Situation in diesem extremen Maße eskaliert ist. Wir waren überzeugt, dass unsere Hilfe für [unsere Tochter] und damit [dem Baby] stets erwünscht war, weshalb wir die nachfolgende Entwicklung umso mehr bedauern. Dass dich unsere Präsenz so gestört hat und von dir als Grenzüberschreitung wahrgenommen wurde, war uns nicht erkennbar. Natürlich sollte eine junge Familie unter sich sein können.
Zum 21. 12. 20 können wir sagen, dass wir nach einem Wochenende voller Sorgen und Grübeleien eine Einigung vor Weihnachten erreichen wollten. Nach einem Telefonat mit [unserer Tochter] am 21. 12. 20 waren wir sehr beunruhigt und entschieden uns vor Ort zu überzeugen, dass es [unserer Tochter] und [dem Baby] gut geht. Da du an der Haustür ein sehr ungewohntes Verhalten zeigtest, und [unsere Tochter] zunächst nicht zu sehen war, waren wir in Angst, dass etwas passiert sein könnte. Daher versuchten wir, zu [unserer Tochter] zu kommen und bedauern, dass die Situation so eskaliert ist.
Auch uns ist an einem respektvollen Umgang miteinander auf Augenhöhe gelegen. [Unsere Tochter] leidet sehr unter der Situation und [das Baby] sollte in einem heilen Familienumfeld aufwachsen. Es wäre schön, wenn wir eine Basis fänden, mit der ein spannungsarmer Umgang miteinander möglich wird.
gezeichnet [Schwiegereltern]

Meine Antwort wäre folgender Brief:

Liebe [Schwiegereltern],
für mich bedeutet die Anrede Du ein gewisses Maß an Vertrautheit und gegenwärtiger Wertschätzung. Aktuell sehe ich diese zwischen uns (noch) nicht.
Es freut mich, dass Sie mir die Motive Ihres Handelns erklärt haben und es freut mich ebenso zu wissen, dass wir alle die eskalierte Situation bedauern.
Da auch mir an einem spannungsarmen künftigen Umgang gelegen ist, möchte ich den für mich elementaren Punkt (er)klären: Grenzen und die aus meiner Sicht vorgefallenen Grenzüberschreitungen.
Sie schrieben im letzten Brief: „Dass Dich unsere Präsenz so gestört hat und von Dir als Grenzüberschreitung wahrgenommen wurde, war uns nicht erkennbar.“ Das war keine Grenzüberschreitung für mich, denn hier ist keine Grenze gesetzt worden. Wie ich in meinem ersten Brief bereits schrieb: „Mit [Ihrer Tochter] habe ich darüber mehrmals gesprochen, dass mir Ihre Präsenz in unserem Haus zu hoch ist. Es kam aber leider nicht von allein zu weniger Besuch von Ihnen und auch nicht zu einem klärenden Gespräch. Die Frotzeleien am 18.12.2020 waren Ausdruck meines aufgestauten Frustes und ganz klar ein Kommunikationsfehler von mir. Da ich Sie damit verletzt habe, kann ich nur sagen: Es tut mir Leid. Ich hätte es Ihnen einfach früher klar sagen müssen. Dazu ist es leider nicht gekommen.“
Grenzüberschreitungen haben für mich in den folgenden Fällen stattgefunden: Im Telefonat mit [Ihrer Tochter] am 21.12.20 hat sie Ihnen gesagt, dass Sie nicht bei uns vorbeikommen sollten. Sie taten es trotzdem. Somit Grenze überschritten. Ich fragte Sie an der Türe, was sie hier wollen und sagte Ihnen, dass wir Sie nicht eingeladen haben. Das wurde von Ihnen ignoriert und Sie betraten uneingeladen unser Haus. Weitere Grenze überschritten. Nachdem ich diese Grenzüberschreitung abgewehrt habe, drohten Sie mir mit einer Anzeige dafür. Nochmals Grenze überschritten. Eine weitere Grenzüberschreitung ist für mich das wiederholte Riechen am Baby - trotz Aufforderung es nicht zu tun - und als nächstes auch noch in das Ohr [des Babys] zu beißen.
Ich frage Sie: Tut es Ihnen Leid, dass sie in den Fällen Grenzen überschritten haben? Das kann ich aus Ihrem Brief nicht herauslesen. Und wie wird Ihr Verhalten in der nächsten Situation sein, in der Ihnen eine Grenze gesetzt wird? Werden Sie diese einhalten?
gezeichnet [Schwiegersohn]

Meine Ehefrau sagt, dass mein Brief aggressiv und unversöhnlich ist und ich den auf gar keinen Fall abschicken soll. Ich finde den Brief nicht unversöhnlich und auch nicht aggressiv. Eher bestimmt, denn es ist mir wichtig, dass verstanden wird, welche Grenzen überschritten wurden. Dafür erwarte ich eine Entschuldigung und ich möchte wissen, ob die Schwiegereltern dazu bereit sind, künftig gesetzte Grenzen einzuhalten.
Gibt es Meinungen dazu? Und Ideen wie man die verfahrene Situation verbessern kann?
Vielen Dank.

Ist es legitim eine Entschuldigung der Schwiegereltern zu verlangen?

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Hey!

Ich finde es sehr schwierig.
Das Siezen finde ich nicht ok.

Aber ich komme auch aus einer Familie, in der oft Grenzen anderer unter dem Deckmantel "Sorgen machen" und "will doch nur gut" überschritten werden.
Daher stößt mir der Brief der SE sehr sauer auf. Sie sind kein Stück einsichtig, unterstellen dir, dass du "deren Tochter" und "dem Baby" etwas angetan hast und spielen ihr Verhalten runter. Das muss man sich mal vorstellen- die trauen dir Gewalt zu.

Du beschreibst mehrere Situationen, in denen ihr ganz klar gesagt habt, dass ihr etwas nicht wollt, sie sich aber darüber hinwegsetzten. Das würde ich so nicht dulden.
Ich bin so aufgewachsen und es hat Jahre gedauert, bis ich mich befreien konnte. Hunderte km Abstand brauchte es. Dir ist sicher klar, dass du verloren hast, wenn du an der Stelle nun einknickst. Die Herrschaften schieben dir übrigens den schwarzen Peter zu, du sollst nun einlenken, denn ihrer Tochter geht's schlecht. Weil du Theater machst.
Insgesamt wirken sie sehr manipulativ.

Nichts wird sich in Zukunft ändern, daher würde ich sie mit den übertretenen Grenzen konfrontieren und eine Änderung verlangen.

Echt, deine Situation wäre mein Alptraum- ich könnte so nicht leben.
Von meinem Partner würde ich eine klare Kommunikation erwarten.

Liebe Grüße
Schoko

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Ich sehe das ähnlich wie du. Grade der Punkt, dass sie sich Sorgen um die Tochter und das Baby gemacht haben ist heftig. Da kann man einiges rein interpretieren und es impliziert, dass der Mann gewalttätig sei.

Aber die Briefeschreiberei ist nicht zielführend und das siezen eher daneben.

Ich plädiere auch dafür, sich auf neutralem Boden zusammen zu setzen und zu reden, wenn es dir wirklich wichtig ist.

Meine Schwiegereltern haben auch einige Grenzen überschritten. Dafür hab ich nie eine Entschuldigung bekommen. Damals war ich 23. Mittlerweile bin ich eine gestandene Frau, weiß was ich kann und was ich täglich leiste. Was meine SE angeht, denke ich dass das Alter sie starrköpfig macht und am Arsch vorbei geht auch ein Weg. Also nicht für meine SE aber für die Erwartung einer Entschuldigung.

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Ja, wenn ich das richtig verstanden habe, hat der Paartherapeut die Briefkommunikation empfohlen.

Das Siezen würde ich auch lassen, dem Brief den Pfeffer nehmen und mich auch auf die Position stellen, dass oft gesagt wurde, was nicht passt, aber die SE darüber hinweggegangen sind. Ich würde auch sagen, dass ich für jeden Harmonie wünsche, aber dafür eben auch wichtig ist, dass die Grenzen und Wünsche aller gewahrt werden. Durch das übergriffige Verhalten der SE ist also Harmonie nicht möglich. Und dass die Frau/Tochter nicht leidet, weil der TE einen Aufstand probt, sondern letztlich weil die SE nicht einlenken und sich zurücknehmen.

Ich würde also einen Brief schicken. Persönliche Gespräche werden vermutlich nicht möglich sein, wie der TE die SE beschreibt.
Das wird ja schon aus deren Antwort deutlich, dass sie das Anliegen des TE gar nicht annehmen und ihm den schwarzen Peter zuspielen. Also fegen sie nun auch in den Briefen über seine Bedürfnisse hinweg. Nichts ändert sich, keine Einsicht.

Wie in den meisten SE-Threads ist dein Problem, lieber TE, dass deine Frau nicht hinter dir steht. Sie müsste klar kommunizieren, dass sie hinter dir steht und sich ihre Eltern die Sorge sparen können. "ihr braucht euch nicht zu sorgen, ich bin erwachsen und komme klar, mein Mann hilft mir, wie es nur geht, wenn es nötig ist. Wenn etwas sein sollte, weiß ich, dass ich mich jederzeit melden kann" habe ich jahrzehntelang gesagt, um mich aus der Kind-Rolle zu befreien. Das war echt ein Kampf. Und doch flackert es immer wieder auf. Aber im Rahmen.
Das Problem ist echt, dass sich deine Frau noch nicht aus dieser Rolle befreit hat. Das ist das Ergebnis von jahrzehntelanger Manipulation.

Sieh zu, dass du nicht reingezogen wirst. Wenn deine Frau sich nicht abgrenzen kann, würde ich mich dort rausziehen, sodass ich nicht auch unter deren Fuchtel lande. D.h.: Besuche werden nur noch abgesprochen, du musst überlegen, ob du die SE wöchentlich sehen möchtest, oder nur zu besonderen Anlässen (Geburtstagen Frau und Kind, Weihnachten) und sie sich ansonsten nur ohne dich treffen. Letzteres wäre mein Favorit.
Ich würde unter allen Umständen verhindern wollen, dass meine Schwiegerfamilie mir in meinem Haus das Zepter abnimmt und mich ständig übergeht, mich mit meiner Frau in die Kinderrolle drängt und sich aufspielt.
Der Anlass ist die Geburt eures Kindes. Durch die Geburt wird das Familiengefüge verändert. Die Ordnung, die sie über Jahrzehnte vor deiner Zeit geschaffen haben, muss gehalten werden. Daher treten sie nun auf den Plan. Jetzt müssen sie gegen eure bzw deine Emanzipation anwirken. Denn sonst würdet ihr als Familie ihnen von der Stange springen.

Ich wette, sie werden ordentlich auf die Tränendrüse drücken, ihren tollen, moralisch guten Willen zu Gunsten deiner Frau ausdrücken, dich als Unruhestifter hinstellen.. Weise immer darauf hin, dass ihr mehrfach euren Willen formuliert habt und sie darüber hinweggingen. Hätten sie einen guten Willen, hätten sie eure Wünsche geachtet.
Ansonsten würde ich mich auf keine Diskussion einlassen, denn sie werden diese Anlässe nutzen, auf dich einzuwirken.
Ich finde es ein starkes Stück, dass sie als die Wohltäter, die auf ihre Tochter acht geben, hinstellen. Sie unterstellen dir Gewalt, drohen dir mit einer Anzeige. Passt das zusammen?

Diese Arroganz, die du im Brief versprühst, würde ich rausnehmen. Du machst das, um dich von ihnen abzugrenzen, weil du spürst, dass sie dich vereinnahmen und dir schlechtes unterstellen. Aber damit lieferst du weiteres Futter, das auch deiner Frau gegen den Strich geht. Sie steht zwischen den Stühlen und könnte sich an deiner Haltung stören. Weil sie sie als Affront wertet.
Ich finde es ein starkes Stück, dass deine Frau zusieht, wie sie dich als kriminell darstellen, indem sie dir häusliche Gewalt unterstellen und mit Anzeigen bedrohen. Man kann anderer Meinung sein, aber wenn mein Mann so demontiert wird, würde ich nicht dabei zusehen, sondern meine Eltern in die Schranken weisen und meine Familie schützen. Im Grunde musst du dich darum sorgen, bei jedem Treffen mit ihnen in Zukunft mit einem Bein im Knast zu stehen, weil sie dir nicht wohlgesonnen sind und dir Fehlverhalten angreifen.. und Beweise für ihre Befürchtungen sammeln werden.

Daher würde ich den Brief umformulieren.
Vorschlag folgt.

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Ich finde DEIN Verhalten, vor allem das Siezen, dermaßen kindisch und lachhaft, sodass mir die SE einfach nur leidtun.

Wenn du mit deiner Frau Streit hast, muss sie dich dann auch siezen?

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Warum setzt ihr euch nicht wie Erwachsene an einen Tisch und REDET miteinander? Scheinbar sind die Schwiegereltern gewillt. Bist du das auch?

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Es sind Ihre Schwiegereltern. Bitte richten Sie sich nach den Wünschen Ihrer Frau. Sie gestaltet die Beziehungen zu ihren Eltern und Sie gestalten die Beziehungen zu Ihren Eltern. Ganz einfach.

Das Siezen innerhalb der Familie ist einfach nur lächerlich!

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Es sind ihre Eltern und seine Schwiegereltern

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Ja, ich weiß. 😉

Siezen ist nicht nur schräg, sondern auch noch schwierig. 🤔

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Wenn du mein Schwiegersohn wärst und mir diesen Brief schicken würdest, nachdem ich mit meinem Brief sehr deutlich und erklärend auf dich zugegangen wäre, dann wäre bei mir vermutlich der Ofen aus.

Warum bestehst du auf dem Siezen? Meine Güte - ihr seid eine Familie.

Ich kann verstehen, dass inzwichen die Fronten - aber wohl vor allem bei dir - nach fast einem Jahr sehr verhärtet sind. Du bist verbittert und böse - warum?
Sie haben doch erklärt, dass es ihnen leid tut, dass es ihnen nicht bewusst war, dass dir ihre Besuche auf die Nerven gingen.
Dein Insestieren darauf, dass sie sich für konkrete Situationen -die aus deiner Sicht eine Grenzüberschreitung sind - zu verantworten und zu entschuldigen haben ist keineswegs deeskalierend.

Sie haben dir gesagt, dass sie sich um Tochter und Enkelkind gesorgt haben - in so einer Situation würde ich auch Grenzen überschreiten. Vielleicht war das zu Unrecht - aber das haben sie ja eingestanden.

Um ehrlich zu sein, sehe ich bei euch kaum eine Chance auf ein normales und vernünftiges Miteinander.
Mir tut deine Frau leid.

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Hallo,

ich habe Deinen Brief nur überflogen, aber der Grundton klingt wirklich agressiv und ist daher nicht zielführend.

Wenn Du die Sache noch irgendwie kitten möchtest, schlucke Deinen Ärger runter, erwarte nichts, lass das mit dem Briefeschreiben und trefft Euch auf neutralem Boden um in einem normalem Ton vernünftig miteinander zu reden.

Und zwar würde ich ganz bewusst über alles reden, nur nicht über das Vorgefallene.
Dieses Thema sollte Tabu sein und bleiben, sonst schaukelt sich das Ganze doch nur wieder hoch.
Keine Erklärungen, keine Schuldzuweisungen, Entschuldigungen, Grenzen aufzeigen, oder ähnliches.

Einfach ein Cut und ein Neuanfang - fertig.

Und genau das würde ich auch so vor dem Treffen kommunizieren.

Das Verhältnis wird vermutlich nie mehr das Beste sein, aber ein neutraler Umgang miteinander sollte immerhin drin sein.

Viel Erfolg.

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Das Verhalten ist Kindergarten hoch drei. Sorry einfach Lächerlich.

Am Kind riechen, Grenze überschritten

Ja sie kamen vielleicht zu oft- vielleicht hat deine Frau das genossen das deine Schwiegereltern Interesse an euch zeigen. Es geht auch anders herum.

Wieso kann man sich nicht hinsetzen und klar und Sachlich kommunizieren was einem stört und was nicht?

LG

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Mein Mann und ich befinden uns in einer ähnliichen Situation. Ich habe ein enges und gutes Verhältnis zu meinen Eltern. Er empfindet ihr Verhalten oft als übergriffig und mag halt manche Sachen nicht die sie so machen (da geht es insbesondere um das Thema, was man den Kind zu essen geben kann und was nicht) auch prinzipielle Ansichten und Weltanschauungen sind komplett unterschiedlich.
Es ist auch für mich nicht immer einfach zwischen den Stühlen zu sitzen und ja deine Frau tut mir extrem leid, da ihre Siruation noch viel extremer ist als meine.
Mein Mann und ich haben uns geeinigt, dass ich zumeist allein mit unseren zweijährigen zu meinen Eltern fahre. Aber maximal einmal in der Woche.Er sieht sie nur zu besonderen Anlässen. Wenn ihm was komplett gegen den Strich geht sagt er es höflich, kleinere Dinge schluckt er halt. Er würde sich aber auch nicht aufregen, wenn meine Eltern an ihren Enkel riechen versteh nicht was daran so schlimm ist. Bitte tu deiner Frau den Gefallen und schick diesen Brief nicht ab. Versucht es bitte mit einen klaren Cut und eonfach weniger Kontakt. Es ist nicht zielführend für jede Verfehlung eine Entschuldigung auf Teufel komm rausrauszupressen. Ich finde auch dass das Wohlergehen deiner Frau und eure Ehe sollte wichtiger sein als dein Stolz.

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Auf gut deutsch gesagt, haben hier anscheinend alle einen an der Waffel.
Dieser Schriftverkehr ist total lächerlich. Das hier eine Partei angefangen hat und die andere das dann auch noch mitmacht, ist mehr als verwunderlich.

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".......dass mir Ihre Präsenz in unserem Haus zu hoch ist....."

Das muss man sich mal geben, dass man das schriftlich kriegt...vom Mann der eigenen Tochter...
Das mit der Waffel trifft den Nagel auf den Kopf.
LG Moni