Wenn die Kinder flügge werden und eins ausziehen will...komme damit nicht klar!

Hallo, ich bin 49 Jahre alt und habe meine Töchter, 17 und 24 Jahre, fast immer alleinerziehend groß gezogen. Beide sind tolle Mädchen geworden, die ältere muss noch 2 Semester studieren, dann ist sie fertig.

Nach ein paar Enttäuschungen mit Jungs hat sie nun vor etwa einem halben Jahr wieder einen Jungen kennengelernt, wo es zu passen scheint. Ein gaaaanz toller junger Mann aus liebevollem Elternhaus, er steht schon fest im Job, verdient sehr gut und war zur Zeit des Kennenlernens auf Wohnungssuche.

Inzwischen hat er eine ganz hübsche Wohnung gefunden. Meine Tochter hatte zuerst dort Eingewöhnungsschwierigkeiten, so dass er aus Rücksicht auf sie oft bei uns übernachtet hat.

Geplant war, dass meine jüngere Tochter Anfang Juli 2 Wochen Reiterferien macht, wie jedes Jahr. Ich selbst habe auch frei/Urlaub. Ich habe dann - eigentlich scherzhaft - im oft chaotischen Alltagstrubel zur Großen gesagt, dass sie und ihr Freund ja vielleicht, wenn die Jüngere in den Reiterferien ist, auch mal ein paar Tage in der Wohnung des Freundes verbringen, damit ich auch mal ein paar Tage meine Ruhe habe und meinen Urlaub genießen kann, ohne kochen und viel Wäsche waschen.....was man sich als Mutter halt mal so wünscht....auch um einfach nur Zeit zu verbringen mit meinem Freund, meine eigene Beziehung geht nämlich oft im Alltag unter, wir wohnen nicht zusammen.

Als ich die Jüngere dann auf den Reiterhof gebracht habe und wieder zuhause war, kam die Große mit ihrem Freund gerade vom Strand und sie meinte, sie holt ein paar Sachen und will mal versuchen, bei ihm zu schlafen, außerdem wollten sie dort in der Nähe auf eine Party und dann wäre seine Wohnung praktischer.

Tja....und plötzlich war das Haus leer! Selbst ihren Hund hat sie mitgenommen und sogar ein neues Hundekörbchen für die Wohnung gekauft (da wir 2 Hunde haben, habe ich aber noch einen Hund hier).

Nach ein paar Tagen brachten sie mir den Hund für einen Tag zurück, weil sie was vor hatten, damit ich auf ihn aufpasse. Sie fragte mich "Na, Mama, und wie ist es so allein zu Hause?" Ich habe ihr nicht erzählt, dass ich bis dahin jeden Abend geheult habe, weil ich mir plötzlich sinnlos vorgekommen bin....so ganz ohne Kochen, Wäsche und putzen, Schuhe aus dem Weg räumen, Handtücher aufsammeln und mir die Sorgen der Kinder anhören und all dieser Familientrubel.

All das habe ich ihr nicht erzählt. Statt dessen sagte ich nur "naja, spätestens wenn deine Semesterferien vorbei sind, bist du ja bestimmt wieder zuhause". Da meinte sie, dass sie das noch gar nicht weiß, weil sie sich sehr wohl fühlt bei ihrem Freund, sie die Zweisamkeit genießen, zusammen kochen usw.

Ihr Freund schaute mich nur an und meinte, "ich hoffe, du bist nicht sauer auf mich und denkst nicht, ich hab dir deine Tochter weggenommen". Natürlich bin ich nicht sauer, ich freue mich für die beiden und sie haben ja auch längst das Alter, wo sie selbstständig leben sollen.

Ich aber wusste plötzlich gar nichts mehr anzufangen. Ich wollte doch so viel machen, wenn die Kinder mal weg sind! Gartenarbeit ohne ständig gestört zu werden (kannst du mich mal schnell zu xyz fahren?), lesen, Ausflüge, Essen gehen mit meinem Freund, Zeit mit ihm.....

Und nun sind am Wochenende schon 2 Wochen rum und ich habe noch nicht mal mit meinem Freund oder sonstwem über meinen Kummer gesprochen.

Gut, bald ist meine jüngere wieder da (die habe ich übrigens zwischendurch auch auf dem Reiterhof besucht, 1 Autostunde entfernt) und somit kehrt wieder ein kleines Chaos ins Haus ein.....aber ich fühle mich so "unkomplett".

Heute habe ich meine Tochter bei ihrem Freund in der Wohnung besucht. Und genauso wie ich es von meiner Mutter kenne, wenn sie zu uns kommt, denen auch alles mögliche mitgebracht, Hundeleckerlis, Naschi, Deko für den Balkon. Sie fragte wieder, wie es so ist zuhause ohne sie und ohne den Hund. Ich sagte "sehr ruhig". Sie meinte dann, dass es sein kann, dass sie auch nach den Semesterferien nicht wiederkommt, weil sie es toll findet mit ihrem Freund. Sie genießt das Leben ohne Familientrubel. Die Ruhe ohne Schwester, die pubertär bedingt mal Türen knallt oder rumzickt (obwohl sie sich generell gut verstehen). Sie möchte aber nicht komplett ausziehen, sondern erstmal schauen, wie sich der Alltag dann gestaltet, wenn sie auch wieder zu tun hat, lernen muss, zu Vorlesungen usw. Ob sie ihre Zimmer behalten kann. Natürlich kann sie die behalten!

Ich genieße zwar jetzt die Aktivitäten mit meinem Freund, gerade jetzt im Sommer, am Strand, mit dem Hund unterwegs, Café, Restaurant, Biergarten, so gut wie keine Verpflichtungen (ich habe berufsbedingt immer mehrere Wochen Sommerurlaub), reisen werden wir auch noch, ich bin frei, unabhängig, finanziell haben wir alle keine großen Sorgen...aber wenn ich dann abends ins leere Haus komme, dann kommen wieder die Tränen. Wir haben zwar jeden Tag Kontakt über WhatsApp, und die Wohnung ist nur 15 Minuten entfernt, aber trotzdem......

Obwohl ich weiß, dass die Große mit 24 längst ein Alter erreicht hat, wo ein Kind sich abnabeln muss, fällt es mir schwer. Ich habe ihr auch heute gesagt, dass es anfangs nur ein Scherz war, als ich gesagt habe, dass sie mal ein paar Tage bei ihrem Freund verbringen soll, wenn ihre Schwester im Reiterurlaub ist. Da war ich gerade im Alltag genervt, stressiger Arbeitstag, alle haben Hunger, ihr Hund kam mit nassen Pfoten ins Wohnzimmer, hektisch zu einem Arzttermin, Kofferpacken für den Reiterurlaub und schnell noch was waschen, was mit soll....und dann rutschte es mir halt raus.
Aber sie meinte, dem Satz hat sie keine große Bedeutung beigemessen, sie fühlt sich nicht aus dem Haus gedrängt.

Trotzdem bin ich traurig :-(

Ich danke jedem, der bis hier gelesen hat.

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Du besuchst deine 17 jährige Tochter im Reiturlaub???#schock
Und deine 24 jährige Tochter schafft es noch nicht ein paar Tage bei ihrem Freund zu übernachten?#schock
Ich finde, du klammerst auch zu sehr. die Mädels sind (fast) erwachsen.
Lg

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Hallo, vielen Dank für deine Antwort. Ich habe mir das schon gedacht, dass es für einige so rüber kommt, als wenn ich klammere. Aber so ist es nicht. Die Kinder hatten immer alle Freiheiten, Entwicklungsmöglichkeiten. Es ist nur so, dass wir alle 3 immer ein sehr inniges Verhältnis hatten. Ich war immer für sie da, wir haben Höhen und Tiefen zusammen gemeistert. Sie wissen es einfach zu schätzen, dass ich immer da war und immer lösungsorientiert.

Dass ich die Jüngere im Urlaub besuche, war abgesprochen und wollte sie so. Schon allein, dass ich mit Hund komme, weil sie sehr am Hund hängt.
Ich kenne zwar inzwischen die ganzen Pferde dort, aber sie findet es immer toll, mich durch die Pferdeställe zu führen und mir über die einzelnen Pferde irgendwelche Anekdoten oder Erlebnisse zu erzählen.

Beide haben unser Zuhause immer sehr geliebt und die Große hatte halt Eingewöhnungsschwierigkeiten in der neuen Wohnung beim Freund. Sie konnte immer nur schlecht woanders (ein)schlafen. Er hat das dann ja sehr einfühlsam hinbekommen, dass sie nun nicht mehr dort weg will. Ich gönne es ihr von Herzen, dass sie diese Eingewöhnungsschwierigkeiten überwunden hat.

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Ich verstehe dich. Du befindest dich im Ablösungsprozess. Du hast deine Kinder allein groß gezogen und jetzt werden sie flügge. Natürlich bist du traurig und das ist ganz normal. Sei traurig, weine und wenn es wieder geht, dann gehe raus und überlege dir, was das Leben noch zu bieten hat, außer für die Kids da zu sein. 😊

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Hallo

Dein ganz persönlicher Abnabelungsprozess hat begonnen. Und ich glaube, so ganz lässt man die Kinder nie los. Aber weisst du was: Auch die Kinder lassen nie so ganz los. So wie deine Tochter dich mehrmals gefragt hat, wie du das Ganze empfindest, seid ihr einander sehr nahe und sie spürt wohl schon, dass du nicht vor Freude sprühst wie ursprünglich erwartet 😉. Und ihr scheint es ja ähnlich zu gehen: Ganz gut beim Freund, aber dann ihre Zimmer (mehrere!) nicht aufgeben wollen. Also, keine Angst, denn ihr beide werdet noch ein kleines Hin und Her haben, bis es soweit ist. Bis dann kommt ihr mit euren Gefühlen wieder viel besser klar.

Ich finde es übrigens rührend, wie du das alles hier niedergeschrieben hast. Du wirst es gut haben mit deinen Kindern, egal wo ihr jeweils seid. Die emotionale Bindung ist wichtiger als die physische, und die ist sowas von da.

Ach ja: Du hast einen Hund und einen Freund. Dein Leben liest sich perfekt! Lass den Rest auf dich zukommen.

LG

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Hallo, bei deinen Zeilen musste ich tatsächlich weinen. So schön geschrieben! Ich danke dir für diesen für mich neuen Blickwinkel.

Weißt du, wie oft ich andere Eltern in meinem Alter beneidet habe, wo die Kinder schon aus dem Haus sind (natürlich immer vorausgesetzt dass sie im Guten ausgezogen sind und mit Aussicht auf eine gute Zukunft)? Wenn ich gesehen habe, wie die ihr Leben auf ganz andere Art und Weise genießen. Und ich denen beim hektischen Einkauf begegnet bin und mir der Hausputz noch bevor stand und die irgendwo gechillt im Café saßen...tja, und nun habe ich auch weniger Arbeit zuhause und muss erstmal lernen, damit zu Recht zu kommen.

Meine jüngere Tochter hat mich heute angerufen, ob sie ihren Reiterurlaub noch eine Woche verlängern darf. Ich habe es ihr erlaubt, aber sie möchte, dass ich sie am Wochenende einmal hole, damit sie 2 Tage zuhause verbringen kann, weil sie uns alle vermisst, sogar ihre Katze. Meine Große fährt am Freitag mit ihrem Freund auf Wochenendurlaub, ich werde den Hund dann wieder bekommen. Montag bringe ich mit der jüngeren den Hund wieder zur Großen, dann können sich die Kinder einmal sehen, bevor es wieder zurück zum Reiterhof geht zu ihrem Lieblingspferd, dass sie jedes Jahr im Urlaub reitet.

Übernächste Woche werden dann zum Geburtstag der Jüngeren alle mal wieder hier sein incl. Oma und Opa! Darauf freue ich mich schon sehr und plane schon das Essen und die Backrezepte.

Tja, das ist der aktuelle Stand. Deine Worte haben mir wirklich sehr gut getan! Ich habe mich nämlich noch nicht getraut, mit irgendwem darüber zu sprechen, weil ich mir etwas albern vorkomme. Dass mir "Jammern auf hohem Niveau" und so vorgeworfen wird. Man kennt mich immer nur stark. Danke!

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Huhu,

Wieso fragt die große als? Hat sie das Gefühl, dich damit zu verletzen?
Wieso besuchst du die 17Jährige? Oder die große nach so einer kurzen Zeit?

Das hört sich alles sehr ungesund an.

Auch das du jeden Abend geweint hast.

Versuche dich endlich abzunabeln, zum Wohle deiner Kinder!
Es wird wirklich Zeit.
Genieße die Zeit mit deinem Partner, sortiere dein Leben neu. Mache die Kinder nicht zum Mittelpunkt seines Lebens.

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Hallo, nein, das hat sie nicht gefragt, um mich zu verletzen. Ich denke eher, dass es so ist, wie mir in der 2. Antwort geschrieben wurde, dass meine Tochter auch ein kleines bißchen Wehmut hat. Die Userin hat es ganz gut auf den Punkt gebracht, denke ich.

Mit der 17-jährigen war der Besuch geplant (siehe meine Antworten auf die ersten beiden Antworten). Und bei der Großen war ich heute, weil sie mich drum gebeten hat. Sie hatten was bei Hello Fresh bestellt und mochten die Champions aber nicht und die sollte ich abholen, damit mein Freund und ich die essen können. Ich habe mich gefreut, dass sie da an mich gedacht hat und die nicht einfach weg geworfen hat.

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Mit der Geburt ändert sich das Leben von 0 auf 100. Eine Phase jagt die nächste.
Deine Tochter ist nun flügge geworden. Genau das das ist doch das Ziel von uns Eltern. Wir erziehen unsere Kinder zu vernünftigen selbstständigen Menschen.
Für deine Tochter beginnt nun eine neue Phase mit ihrem Freund. Für dich aber auch. Logisch wird es ruhiger im Haus. Aber jetzt ist deine Zeit gekommen um dich mehr um dich und deine Bedürfnisse zu kümmern. Du sagst selbst deine Partnerschaft ging ein wenig unter.
Es liegt an dir die Lücke zu füllen.
Weine nicht, sondern sei Stolz auf deine Tochter und dich. Sie geht jetzt ihren Weg.
Klopf dir selbst auf die Schulter und sag dir "das hab ich gut gemacht".
Deine 17jährige bleibt dir ja noch ein wenig erhalten.

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Danke für deine Worte. Ja, du hast Recht und ich bin auch eigentlich sehr stolz auf die Kinder. Auch auf die Große, sie ist so vernünftig und hat mit ihrem Freund eine sehr gute Wahl getroffen. Sie werden ihren Weg gehen. Danke schön.

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Sei wirklich sehr froh, dass Deine Tochter einen so lieben Freund fand, ich habe auch einen tollen Schwiegersohn, der immer für mich da ist, wenn ich mal Hilfe brauche, da ich alleine bin 😘
Man kann auch großes Pech haben mit Schwiegerkindern, dann ist es wirklich unendlich traurig. Auch das kenne ich.
Dein Leben klingt wirklich toll - Freund, gutes Verhältnis untereinander, Hund.....und Strand 😃😃 genieß es. Du gewöhnst Dich schon daran.
LG Moni

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Ich habe das nicht ganz zu Ende gelesen und habe auch keinen Tipp außer loszulassen, ich wollte aber dennoch sagen das ich dich so unfassbar süß finde 😂

Ich finds echt lieb geschrieben aber als Rat kann man wohl nur sagen, akzeptieren und loslassen. Meine Mutter hat auch blöd aus der Wäsche geschaut als ich die jüngste das Haus verlassen hat und sogar in eine andere Stadt. 😅

Du wirst deinen neuen Aufgaben finden und dich daran gewöhnen. 🙂

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Danke schön, deine Worte haben mir auch gut getan! Ich habe bei den ersten beiden Antworten nochmal was dazu geschrieben.
Dass du mich süß findest, bringt mich nun etwas zum Lächeln! Danke.

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Hi,
achja - ich kann dich schon ein Stück weit verstehen.
Mir war auch etwas mulmig und weinerlich zumute, als erst unser Jüngster und dann der Große ausgezogen ist.
Doch ich gestehe, man gewöhnt sich schnell an weniger Wäsche, seltener einkaufen, mehr Ordnung....usw.
Wir haben da als Paar nun eine gewisse "freiheit" wieder.
Du wirst sehen, wenn du merkst, dass es deiner Tochter damit gut geht, dann wird es sich für dich auch bald "gut" anfühlen. Ich finde, du darfst diese Gefühle deinem Partner durchaus gestehen.

Und der Hund 🐕 ist ja noch da, bzw. teilweise alle beide. Wir haben auch einen, ich liebe ihn - das Leben ohne ihn (eigentlich is es ja eine Sie) wäre sehr viel weniger "freudenreich" . Der Hund erwartet dich weiterhin jeden Tag wenn du nach Hause kommst oder morgens aufstehst und freut sich täglich...

Also Kopf hoch, das wird schon. Und es ist doch schön, zu sehen dass die Kinder ein selbständiges Leben hin kriegen.
LG

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Danke für deine Antwort. Deine Worte machen mir Mut. Vorhin hat sie mich angeschrieben....dass sie nächste Woche gerne mal wieder eine Nacht hier schlafen würden. Das hat mich sehr gefreut. Vielleicht hat mein Besuch bei ihr heute auch irgendwas ausgelöst, dass sie das ausgerechnet vorhin geschrieben hat.

Ich hoffe, dass ich mich an weniger Wäsche gewöhne....im Moment fehlen mir sogar die Krümel in der Küche! Und wie oft habe ich gemeckert, weil hier und da was rum lag. LG

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Ich denke, dir würde es ein Stück besser gehen, wenn du gegenüber deiner Tochter offen bist und sagst, dass du sie vermisst hast, sie aber natürlich deinen Segen hat auszuziehen.

So steht das ganze nicht so schwebend in der Luft. Und manchmal tut es dem Herz ganz gut auch gemeinsam zu weinen und den letzten Lebensabschnitt gemeinsam langsam abzuschließen.

Deine Tochter ist nicht fort und wird immer deine Tochter bleiben. Festhalten können wir die Zeit leider nicht, aber dankbar diese annehmen.

Und wer weiß, vielleicht gibt es irgendwann in der Zukunft eine kleine Familie von deiner Tochter, die deine Unterstützung als Oma benötigt. Und dann beginnt das nächste Abschnitt.

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Hallo, ich bin total gerührt von deiner Antwort *Tränen*

Ja, das mit der Familie wäre natürlich was Schönes.

Dass ich offen mit meiner Tochter rede, habe ich auch schon überlegt und werde es wahrscheinlich auch tun. Danke!!

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Um ehrlich zu sein klingt es als hättet ihr (Du) es geschafft eine tolle kleine Familie zu erschaffen, die sich nahesteht und eben auch vermisst.
Das ist aber dich der beste Grundstein um sich nahe zu bleiben wenn man auch ein bisschen mehr räumlichen Abstand hat.
Und offensichtlich sieht auch deine Tochter dein Haus immer ich als ihren sicheren Hafen. Alles richtig gemacht und da dürfen doch auch ein paar Abschiedstränen fließen qenn man in eine neue Lebensphase übergeht.

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Hallo!

Auch wenn viele hier sich negativ darüber äußern, dass deine große Tochter dich fragt, ob alles ok ist und du deine Tochter auf dem Reiterhof besucht hast, obwohl sie schon 17 ist, finde ich dass das alles sich sehr gut anhört. Man quasi fühlen, was für eine tolle Beziehung du zu deinen Töchtern hast und das finde ich ganz toll.

Meine Kinder sind um einiges jünger (8,5 und fast 10 J), aber auch ich weiß, dass es für mich ganz schwer sein wird, wenn sie ausziehen werden. Und ich bin sicher keine Mutter, die klammert oder ähnliches.

Bis jetzt alle, mit denen ich darüber gesprochen habe, sagten, dass es eine ganz schlimme Zeit für sie war, als die Kinder ausgezogen sind.

Meine Schwiegermutter, meine Schwägerin, eine gute Bekannte... und das waren bzw. sind Frauen, die nicht nur Hausfrau und Mutter waren und sind.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft für die nächste Zeit!

LG