Horror - Kind war verschwunden

Hallo zusammen,

gestern war so schlimm!
Meine Tochter geht in die erste Klsse der Grundschule. Sie fährt von zuhause mit dem Schulbus, mittags mit dem Schulbus von der Gs in die Mittagsbetreuung, wo ich sie immer abhole.
Gestern haben die Kids einen Ausflug gemacht und sind was später zur Schule zurückgekehrt und dann später mit dem Bus zur Mittagsbetreuung gefahren. Dann rief die Mittagsbetreuung an, meine Tochter wäre nicht dabei gewesen, sie wäre dann wohl nach Hause gefahren. War sie aber nicht und sie wusste ganz genau, dass sie noch zur Mittagsbetreuung soll.
Ich bin dann zur Bushaltestelle gegangen. Da war sie nicht. Habe dann bei der Schule angerufen. Da war sie nicht. Dann bei einer anderen Mutter, deren Söhne waren da schon seit einer halben Stunde zuhause. Ich habe so viele angerufen, aber keine wusste wo mein Kind ist. Dann wieder Mittagsbetreuung, die meinten, dass wir die Polizei verständigen müssen. Die Schule reif beim Busunternehmen an, die dann die Strecke wieder abgefahren sind. Ich habe geheult und am ganzen Körper gezittert. Meine Nachbarin fuhr dann mit mir zur Mittagsbetreuung, als ich reinging, kam die Leitung auf mich zu - und dann hab’s Entwarnung. Sie war da, war ganz normal angekommen und hat gegessen. Es war ein Missverständnis!!!‘

Ich war so erleichtert, dass ich kaum was sagen konnte und habe dann auch im Nachgang von meiner Tochter erfahren, dass ein anderes Mädchen nicht nach ankam, weil sie nach Hause ging und deren Mutter aber im Home Office war.
Zwischen Erzieherin und Leiterin der Mittagsbetreuung gab es dann wohl ein Missverständnis mit dem Namen und so wurde ich (völlig unbeteiligt) angerufen.

Ich frage mich inzwischen natürlich schon, ob das ganze keine Konsequenzen haben soll. Die Schule habe ich dann auch wieder verständigt, die waren ebenfalls völlig fertig mit den Nerven. Schließlich haben sie ja die Aufsichtspflicht.

Wie seht ihr das?

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Statt froh zu sein, dass es ein Mißverständnis war, denkst du nun über Konseqenzen nach? Ernsthaft?

Du machst nie einen Fehler, dir kann nie was duruchrutschen, du hast noch nie irgendwas verwechselt?

Die Erzieher und Lehrer haben es momentan schwer genug. Und statt sich zu freuen, dass sie in dieser Situation noch Ausflüge machen, kommt dann sowas.
Aber gut, das Problem erledigt sich bald von selbst, in 2-3 Jahren ist der Mangel an Fachkräften sowas von hoch, dass viele Eltern ihre Kinder wieder selbst betreuen dürfen. Schade ist das.

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Sehe ich auch so.

Es ist natürlich keine schöne Sache, dass die TE solche Angst haben musste, aber was würden "Konsequenzen" nun daran ändern?

Jedem kann mal ein Fehler unterlaufen.

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Das Selberbetreuen geht bei uns in den Kitas schon los, zwei Ganztagskitas wurden geschlossen wegen Personalmangel. Großes Heulen und Zähneklappern nun bei genau den Müttern, die immer gerne den Erzieherinnen ihren Job erklärt haben.... Bin mit einer der älteren Erzieherinnen befreundet, die drei Kreuze machte, als sie in vorgezogene Rente gehen durfte.
LG

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Ja es war ein Missverständnis.. das natürlich Panik auslöst..

Im Endeffekt ist aber alles gut.. die Aufsichtspflicht wurde nicht vernachlässigt- es wurde „nur“ ein Name vertauscht..
Es wurde ja sogar angerufen dass das Kind nicht da ist. Also man hat gut geschaut. Der Fehler ist ärgerlich aber leider macht jeder mal Fehler 😬

Ich wäre einfach froh, dass alles gut ist und mein Kind zu keiner Zeit in Gefahr war 🤷‍♀️

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Für wen sollte das Konsequenzen haben?

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Welche Konsequenzen stellst du Dir denn vor?
Sofortige Entlassung aller Betroffenen? Öffentliche Rüge durch Vorgesetzte?
So verständlich Deine Aufregung ist - ich hätte auch am Rad gedreht - aber es ist Zeit, einfach froh zu sein, dass nichts passiert ist.
Da kommt noch viel in den nächsten Jahren, wo man erstmal hochdreht - und dann tief Luft holt und erleichtert ist.
LG Moni

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Es muss der Horror für dich gewesen sein, ich kann das sehr gut nachvollziehen.

Ich wäre aber gleichzeitig unglaublich froh zu wissen, dass dem Personal aufgefallen ist, dass ein Mädchen fehlt. In der Aufregung wurde dann der Name vertauscht und das sollte natürlich nicht passieren (und wird es auch nie mehr!), aber sollte irgendwann doch das unfassbare passieren und deine Tochter kommt wirklich nicht an, weißt du, dass die Mittagsbetreuung früh reagieren wird.

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Die Betreuung nach Schulschluss ist freiwillig. Betreut euer Kind selber, dann kann so etwas nicht passieren.

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Würde man, wenn man Hausmütterchen ist, bestimmt tun. Es gibt aber Leute, die haben nicht um 12 Uhr Feierabend.
Dein Kommentar ist echt total daneben.
Dass den noch Leute liken, sagt viel aus.

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What? Das hat doch nichts mit arbeiten oder „Hausmütterchen“ (wie despektierlich, pfui!) zu tun.

Wenn ich glaube, ich kann es besser als die Einrichtung, die mein Kind betreut, und sofort mit Konsequenzen drohe, wenn jemandem mal ein Fehler passiert (wobei die Einrichtung dann absolut korrekt reagiert hat), muss ich es einrichten, mein Kind selber zu betreuen. Fertig.

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Lieber Graunick,

Die einzige Konsequenz sollte sein das du dein Kind von nun an aus der Mittagsbetreuung nimmst und selber betreust, schließlich haben die ja Bockmist gemacht. Dieses unfähige Pack #schein

Lieber Grüße
Wanda #winke

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Sei froh, dass es nur falscher Alarm war! Erzieher und Lehrer sind auch nur Menschen und machen mal Fehler.

Deine Panik und was das für ein Horrortrip war ist für jeden wohl nachvollziehbar, aber was für Konsequenzen? Ich denke mal, dass um Entschuldigung gebeten wurde und dann muss auch wieder gut sein.

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Sei doch froh! Jetzt weist du, dass vernünftig geschaut wird und im Notfall schnell gehandelt wird und nicht erst noch Stunden vergehen und keiner merkt, dass ein Kind fehlt.
Dass der Name falsch war ist menschlich und hat natürlich ordentlich für Unruhe gesorgt. Aber du bist sicher auch nicht perfekt.

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Dein Kind war nie verschwunden.
Es gab eine Verwechslung. Nicht schön, aber verzeihlich.
Sie haben sich sofort gekümmert, haben sofort alles in die Wege geleitet, hätten sogar die Polizei angerufen.
Was soll es denn bitte für Konsequenzen geben?