Mein Kind hasst mich😭😭

Hallo zusammen,
mein Sohn (3) distanziert sich immer mehr von mir und klammert extrem bei Papa. Sobald mein Mann den Raum verlÀsst, fÀngt er an zu heulen, rennt ihm hinterher und sagt, dass er ihn so sehr liebt und vermisst

Ich musste ihn sogar schon vom Kindergarten abholen, weil er dort Rotz und Wasser geheult hat, weil er seinen Vater so sehr liebt und vermisst.
Wenn ich was mit ihm machen will, rennt er weg und sagt nein lieber mit Papa.
Dass es mal Papa-Phasen gibt, ist mir klar und die hatten wir auch schon, aber so extrem kann doch nicht mehr normal sein oder?
Es ist nicht nur dieses ĂŒbertriebene Klammern beim Papa. Wenn er eine Alternative zu mir hat, wĂ€hlt er sie immer. Bis vor einem Jahr war ich seine Nummer 1 und sein Lebensmittelpunkt und jetzt werde ich so abgestoßen.
Es fÀllt mir so schwer nicht direkt in TrÀnen auszubrechen, wenn er so ist.
Woher kommt diese extreme Verlustangst vom Papa und diese Abneigung mir gegenĂŒber plötzlich😔

Ich weiß gar nicht, was ich mir von diesem Beitrag erhoffe, aber ich bin einfach total fertig mit den NervenđŸ˜©

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Liebe verzweifelteMama01,

ich habe schon so oft gelesen, dass Kinder eine Weile lang so eine Phase durchmachen, wo sie sich zu einem Elternteil besonders hingezogen fĂŒhlen, zum anderen weniger. Es wird aber auch besser.

Verzweifle bitte nicht an Dir. Es liegt weniger an Dir, sondern sicherlich an dieser Phase.

Wir hatten diese, als ich abgestillt habe. Mein Sohn hat mich zwei Wochen lang nur angebrĂŒllt, wenn wir zu zweit im Raum waren - und das waren wir oft, da ich ihn vollumfĂ€nglich betreut habe. Gekuschelt hat er nicht mit mir. Die Windeln ließ er wechseln, aber unter Protest. Ins Bett bringen? - Nur Papa! Kuscheln? - Nur mit Papa!
Das war hart.

Ich bin schon gespannt, wann bei uns "Papa ist der Beste" kommt (noch ist der Sohn keine 3 Jahre alt), aber ich werde irgendwie damit umgehen mĂŒssen. Na ja, ich sehe es halt so: Ein bisschen Freizeit fĂŒr mich und eine StĂ€rkung der Vater-Sohn-Beziehung ist auch etwas sehr Schönes.

Alles Gute! #winke

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Vielen Dank fĂŒr deine nette Antwort.
Ja ich hatte diese Phasen schon erlebt, aber irgendwie finde ich sie dieses Mal viel extremer. Man könnte den Eindruck bekommen, dass der Papa verstorben oder ausgezogen ist. Er fĂ€ngt aus dem nichts an zu heulen und erzĂ€hlt in der Kita wie sehr er seinen Vater liebt und vermisst, obwohl er ihn doch noch morgens in die Kita gebracht hat. Oder er wacht nachts auf und fĂ€ngt panisch an nach Papa zu rufen und wenn ich ihn trösten will, tritt er mich weg

Ich hab das GefĂŒhl, dass da bisschen mehr dahintersteckt als nur eine Papa-Phase, aber weiß nicht genau wasđŸ€·đŸ»â€â™€ïž
Aber okay, bei euch war es wohl auch nicht ohne. Vielleicht muss ich wirklich etwas entspannter werden.

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Hallo verzweifelteMama01,

Du schreibst: "Man könnte den Eindruck bekommen, dass der Papa verstorben oder ausgezogen ist."

Gab es denn irgendeine Situation, die Eurem Sohn Angst gemacht hat? Hat er irgendwo mitbekommen, dass ein Papa schlimm krank geworden oder sogar verstorben ist? Hat er etwas Vergleichbares im Fernsehen aufgeschnappt?

Ich verstehe Dich voll und ganz, dass es Dir echt nahe geht. So Ă€hnlich muss sich wohl mein Mann auch fĂŒhlen, nur dass er eben bisher nie lĂ€nger als zwei Wochen die Nummer Einst fĂŒr unseren Sohn gewesen ist. :-(

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Hm, wenn du doch aber weißt, das Kinder diese Phasen haben, warum dann diese Überschrift, deine TrĂ€nen und das Drama fĂŒr dich darum?

Die RealitĂ€t ist doch, das dein Kind dich "in der Tasche" hat, er weiß genau das du immer da warst und sein wirst. Er denkt noch nicht komplex genug, das sich das auch mal Ă€ndern könnte, er handet nicht mit Vorsatz. Du warst lange sein Safe-Space, jetzt sucht er halt auch bei seinem Vater danach und nutzt natĂŒrlich mittlerweile gelernte Worte, SĂ€tze. Er braucht auch mal anderes Input als von dir, will wissen ob alle gleich ticken.

Eigentlich mĂŒsstest du dich jetzt entspannt zurĂŒcklehnen, wenn du wirklich Bescheid wĂŒsstest. Kannst du aber nicht und damit bist nicht alleine, das ist so schade.
Was ich im echten Leben beobachtet habe, das sich der "verschmÀhte" Elternteil dem Kind stÀndig "anbietet" und dann nach einer Abfuhr enttÀuscht die Schultern hÀngen lÀsst....das verunsichert ein Kind in dem Alter massiv. Es ist kognitiv gar nicht in der Lage damit umzugehen.
"Wollen wir heute Kekse backen?" "Jaaa, aber mit Papa!" und genau dann hat man zwei Möglichkeiten: Entweder man nimmt das persönlich oder "Nee, Papa hat keine Zeit, wenn mit mir oder gar nicht." und geht dann man wieder zur Tagesordnung ĂŒber.
Ich bin mir ziemlich sicher, das deine innerliche Reaktion das Kind verunsichert und die Lage nur verschĂ€rft. Wie du merkst, kann ich mit deinen GefĂŒhlen nicht so viel anfangen, aber das wĂ€re wirklich mein Rat an dich, denn du steigerst dich da in etwas rein, was nicht der RealitĂ€t entspricht.

Udn vielleicht kann man mal drauf schauen, ob ihr dem Kind zu viel Entscheidungsfreiheit lasst. Mit 3 ist er jetzt auf der anderen Seite nicht mehr so klein, das er hinter Papa herheulen muß nur weil der gerade kurz den Raum verlĂ€sst. Schaut mal auf euch beide wie ihr reagiert, ob es noch altersgerecht ist. Kann auch der Vater sich klar abgrenzen und sagen: "Nein, ich backe keine Kekse mit dir, das ist Mamas Idee und wenn du welche möchtest, dann mit ihr!"? Ich komme darauf, weil mir schlußendlich nicht ganz klar ist, warum das Kind abgeholt wurde....denn dann hat es ja immer noch nicht den ersehnten Papa gehabt.

Fakt ist, das du das Kind mit negativen Begriffen belegst "abstoßen, hassen" ....das finde ich unfair, denn schlußendlich ist es völlig normal, das Kinder sich von ihren Bezugspersonen lösen und auch andere "Götter" toll finden, so soll es auch sein und gehört zur Entwicklung dazu. Damit mĂŒssen wir einfach umgehen können und schlußendlich leben.

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Es ist immer leichter anderen Tipps zu geben als selber in der Lage zu sein. Bei anderen hĂ€tte ich jetzt auch geantwortet „ach Quatsch das gehört dazu
ist normal
 mach dir nicht so viele Gedanken
“
Bei den letzten Papa-Phasen war ich sogar auch sehr entspannt, aber diese ist irgendwie extremer. Er fĂ€ngt aus dem nichts an zu heulen, weil er seinen Papa so vermisst und stoßt mich wirklich wortwörtlich weg.
Und ja genau so wie du es schreibst, haben wir es gemacht. Ganz klar gesagt, dass Papa nicht kann und fertig. Das Ergebnis ist aber jedesmal das selbe. Er fÀngt an zu heulen und lÀsst sich nur von Papa beruhigen.

Und zu meiner Überschrift, ich weiß nicht ob du aktuell Kleinkinder hast, aber manchmal ist man eben etwas emotionaler und empfindlicher und da reagiert man eben nicht sehr rational. Zumal diese Phase sich stark von den vorherigen abgrenzt.
Außerdem schreibt man ja eben in der Verzweiflung solche BeitrĂ€ge wo die Emotionen eben noch sehr hoch brodeln. Mir ist natĂŒrlich auch bewusst, dass mein Kind mich nicht hasst, aber die Situation geht mir nunmal sehr nahe.

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Dein Kind hasst dich nicht. Es hat papa halt grade lieber. Das bedeutet doch nicht, dass er dich hasst!

Als du die Nummer 1 warst, dachte dein Mann da, dass euer Sohn IHN hasst? Ich hoffe nicht.

Motte ist 3,5; der Papa wurde letztens von ihr sogar des Hauses verwiesen, er solle ganz weg gehen, sie mag ihn nicht mehr. Sie hat ihn gehauen und er geschimpft und da fand sie ihn blöd. Kinder denken eben noch ganz „einfach“; verstehen absolut nicht, dass es DICH verletzt, wenn dein Kind jetzt zu Papa will.

Versucht schöne Exklusivzeit ohne Papa zu haben und ansonsten muss jetzt halt Papa ran :)

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Danke fĂŒr deine Antwort.
Ich weiß ja eigentlich auch, dass er mich nicht hasst, aber manchmal fĂ€llt es mir echt schwer, es nicht so an mich ran zu lassen. Im Nachhinein Ă€rgere ich mich dann auch ĂŒber mich und meine Reaktion, aber in dem Moment fĂŒhle ich mich einfach so traurig und verletztđŸ˜©
Außerdem finde ich dieses extreme Klammern schon etwas ĂŒbertrieben. Meinst du, dass das im Rahmen ist? Er wacht sogar nachts auf und fĂ€ngt panisch an zu heulen, weil er seinen Papa nicht sieht. Es ist aber nichts vorgefallen, was diese plötzlichen VerlustĂ€ngste ausgelöst haben könnteđŸ€·đŸ»â€â™€ïž

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Ja ich denke, es ist im Rahmen. Motte hat das auch, nur ist der Fokus meist auf mir. Und ja, mein Mann ist manchmal auch enttÀuscht, er ist auch nur Mensch.

Ich verstehe, dass du auch enttÀuscht bist. Aber da muss man eben echt der Erwachsene sein und sich klar machen, dass die Kinder einen damit nicht verletzen oder Àrgern wollen!

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Spielt er denn mit dir, wenn Papa nicht da ist? LÀsst er sich von dir trösten usw? Oder lehnt er dich dann auch ab und versucht vor dir wegzulaufen? (Und ich meine nicht, dass er nach seinem Papa fragt, das ist völlig legitim).
Solange er dich mangels Alternativen akzeptiert, ist eure Bindung nach wie vor gut und er bevorzugt nur andere Personen. (Lehnt er dich such dann komplett ab, wĂ€re ich besorgter). Das gehört dazu. Denn 1. Bist du weniger spannend, weil du immer da bist, 2. Ist er sich deiner sicher, da du eine verlĂ€ssliche Bezugsperson bist, sonst könnte er sich von dir gar nicht entfernen. Er weiß, dass du ds bist und ihn liebst, auch wenn er geht. Und 3. Ist das Klammern an den Vater Teil der Loslösung von der Mutter und zwingend notwendig, um ein gesunder Erwachsener mit normalem Bindungsverhalten zu werden. Das passiert bei Kindern in unterschiedlich starken AusprĂ€gungen. Bei euch zeigt es sich deutlich. Der Papa ist in diesem Alter enorm wichtig. Dieses Verhalten solltest du nicht als negativ, sondern als positiv ansehen, dich ĂŒber die gute Bindung der zwei freuen und die Pause fĂŒr dich genießen. Dein Sohn hört deshalb nicht auf dich zu lieben. Wenn du aber dieses Verhalten (Bevorzugung Papa) ablehnst und dein Sohn das merkt, kann ihn das irritieren und in der Loslösung behindern. Also lass los. Das Ă€ndert sich auch wieder!

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Vielen Dank fĂŒr diese ausfĂŒhrliche Antwort.
So habe ich das noch gar nicht gesehen.
Wenn wir alleine sind hat er ab und zu auch Phasen, wo er plötzlich traurig ist und zu Papa will, vor allem nach dem Mittagsschlaf. Dann darf ich ihn auch nicht trösten und werde weggestoßen. Außerhalb dieser Phasen ist aber alles gut.
Durch deine Nachricht werde ich jetzt aber versuchen nicht mehr so stark darauf zu reagieren. Es ist nur leider leichter gesagt als getan🙈

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Ja, ich kann das verstehen. Es verletzt natĂŒrlich. Daher immer versuchen positiv zu denken.

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Dein Sohn hasst dich nicht.

Lass mich raten:
Ich denke, du bist die Hauptbezugsperson, weil dein Mann tagsĂŒber arbeitet?
Dein Sohn vertraut dir, er weiß du bist da.
Dein Mann ist nicht immer verfĂŒgbar, aber sobald er das ist fordert euer Sohn ihn ein.

Wenn mein Mann abends nach Hause kam war ich komplett abgeschrieben. Mir wars aber ganz recht. So hatte ich Zeit fĂŒr andere Dinge wĂ€hrend er sich um die Kinder gekĂŒmmert hat.

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Das stimmt, ich bin eigentlich seine Hauptbezugsperson solange Papa nicht da ist.
Eigentlich war mir das auch immer ganz recht, dass er z.B. nur von Papa ins Bett gebracht werden will, aber als ich ihn letztens frĂŒher vom Kindergarten abholen musste, weil er nicht aufhören konnte zu heulen, weil er seinen Papa so sehr liebt und vermisst, hat mich das schon sehr getroffen😔
Ich wĂŒrde es ja verstehen, wenn der Papa tatsĂ€chlich weg wĂ€re, aber ist er nicht. Er lebt noch und wir sind auch nicht getrennt oder in ScheidungđŸ€·đŸ»â€â™€ïž

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Das war mein Gedanke - ist er vielleicht auf irgendwelche Kinder getroffen, wo der Vater gestorben ist oder nach Scheidung nicht mehr prÀsent? Es hört sich eigentlich an, als ob er eine irrationale Angst davor hat, dass sein Vater wirklich verschwindet.

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Es kann auch anders herum sein:
Angst, dass Papa geht und nie mehr wieder kommt oder Angst, dass Papa ihn nicht liebt (Reaktion: wenn ich Papa liebe und vermisse, kann er mich nicht verlassen und muss mich lieben)

Mama ist sicher.

Meine sagte in dem Alter mal:
Mama ist immer da. Andere sehe ich nur manchmal. Deswegen sind sie toll. Mama lieb ich.

So ungefĂ€hr. Inhaltlich hat sie es so gesagt, die genauen Worte weiß ich nicht mehr.


Wenn es extrem ist und ihr nicht mehr weiter wisst, wĂŒrde ich externe Beratung hinzuziehen.
Bei Kindern kann alles und nichts dahinter stecken.

Auch falsch verstandene Teilinfos. Halber Satz am Telefon zu einer anderen Person. Kind hört nur die HÀlfte und versteht davon auch nicht alles, interpretiert Wörter anders und schon kann es zum Supergau der Emotionen kommen.

Einfaches Beispiel: morgen kommt er nicht nach Hause
Erwachsenen-Wissen: er geht nach der Arbeit noch zu einem Kumpel und kommt am Tag darauf wieder.
Kind hört: kommt nicht nach Hause. Interpretiert: es hat was falsch gemacht und Papa kommt nie wieder.

Da ich ruhig bleiben konnte und mich darin geĂŒbt habe, KEINE Suggestivfragen zu stellen, hab ich es mir zu getraut in Ruhe mit Kind zu sprechen.
Wenn ich doch mal aufgewĂŒhlter war, hab ich mich mit einer Freundin abgesprochen. Dann hat sie Zeit mit Kind verbracht und Kind erzĂ€hlen lassen. So kamen wir dann eher auf die Spur wo der Schuh drĂŒckt.

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Ja ich habe auch das GefĂŒhl, dass er Angst davor hat, dass Papa geht und nicht mehr kommt, aber kann mir nicht erklĂ€ren woher das kommt.
Was kann man denn dann machen, damit das aufhört? Wir haben ihm schon mehrmals gesagt, dass er keine Angst haben braucht und dass Papa ihn nicht verlassen wird.

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Nicht so viel drauf eingehen. Ist eine Phase. Je normaler und gelassener der Umgang, desto schneller vorbei.

"Ja ich weiß, ich hĂ€tte auch gerne, dass Papa schon heim kommt aber der ist noch arbeiten. Bisschen Geduld mĂŒssen wir noch haben." Und dann writer im Text. Wenn das Kind bitterlich rumheult biete ich Trost an, wenn es nicht will dann is ok, soll es den Ärger raus lassen.

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Ganz ehrlich, mir gehen diese Posts auf den Sack. Dein Kind hasst dich nicht, es hat den Papa halt auch lieb. Warum reagieren manche MĂŒtter so absolut ĂŒbertrieben darauf, wenn das Kind jemand anderen an Platz 1 sieht?
Und wenn das Kind niemand anderen außer Mama will, heulen manche Mamas rum, dass sie nicht mal alleine aufs Klo gehen können.
Dass dein Kind dich nichts hasst, haben jetzt schon genĂŒgend andere geschrieben. Ich glaube nicht mal, dass du das wirklich glaubst. Aber Aufmerksamkeit ist halt toll.
Ich hab das GefĂŒhl, frĂŒher waren hier deutlich weniger Rumheulposts.

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Und? Wer bist du denn, dass du entscheidest, wer ĂŒbertreibt und wer nicht? Lass den Leuten doch ihre gefĂŒhle & Befindlichkeiten, statt dich kĂŒnstlich ĂŒber irgendwas aufzuregen.

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Stell dir mal vor es gibt eben Menschen mit Emotionen. Es tut mir wirklich leid fĂŒr dich, dass du offensichtlich keine GefĂŒhle kennst. Aber fĂŒr andere ist das Mamasein eben mal etwas emotionaler.
Die einzige Person die hier Aufmerksamkeit sucht, bist doch ganz klar DU! Wenn du nichts sinnvolles beitragen kannst, hĂ€ttest du auch weiterscrollen können, aber musstest stattdessen deine geistigen 
 hier ablassen. Aber ist okay. Im echten Leben bekommst du wahrscheinlich deinen Mund gar nicht auf, darum musst du hier BeitrĂ€ge raussuchen und runter machen.
Ich habe den Beitrag im Moment der Verzweiflung geschrieben und da empfindet man eben alles etwas unrationeller, aber ich bin eben kein eiskalter Roboter sondern ein Mensch mit GefĂŒhlen.
Bitte höre auf mittels anonymen Nachrichten so zu tun als wÀrst du voll tuff und hÀttest von irgendetwas Ahnung.

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Wir hatten das auch.
Geholfen hat eine Uhr mit Tieren sodass ich zeigen konnte wann Papa nach Hause kommt.
Und der Hinweis, "Papa kommt spĂ€ter heim, wenn die Uhr auf PandabĂ€r zeigt, wenn du was spielen willst oder Trost brauchst bin ich aber da." Wenn dann ein trotziges "Nein" kommt dann kam von mir ein "Ok, sag Bescheid wenn du es dir anders ĂŒberlegst. Ich mache jetzt xyz, hilfst du?" Kam dann wieder ein Nein hab ich halt gemacht was ich angekĂŒndigt hab und meist war er flugs zum Helfen zur Stelle oder hat selber was gespielt. (Er ist inzwischen 3,5j)
Je weniger auf dieses Panische eingegangen wurde desto besser lief es.
Klare Ansagen sind wichtig und VerlÀsslichkeit.

Das erste Mal so abgewiesen zu werden tut weh, aber wenn man es dem Kind zugesteht und freistellt kommt es dann doch wieder. Und ĂŒbermĂ€ĂŸig trösten obwohl nix passiert ist mag ich nicht, das vergrĂ¶ĂŸert das Problem meist eher.

Bei Weltschmerz frag ich ob er Trost braucht, wenn ja gibt's eine Umarmung und ein Bussi und kuscheln, wenn Nein is auch recht, er muss ja nicht.

Mittlerweile sagt er das von sich aus wenn er das will und von wem.

Ist ein Lernprozess ^^
Alles Gute

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Danke fĂŒr diesen sinnvollen Ratschlag. Vielleicht wĂ€re so eine Uhr auch was fĂŒr uns👍