PMS, PDMS oder was auch immer belastet Familienleben đŸ˜Ș

Hallo zusammen,

Vorweg, ich habe einen Termin bei meiner FrauenĂ€rztin (auch fĂŒr den Hormonspiegel), aber leider ist dieser erst Ende April.

Vielleicht kann mir hier eine Mama helfen oder einen Rat geben, die das selbe durchgemacht hat.

Ich hab 2 Kinder (Mini ist fast 2, ich stille noch nach Bedarf und mein Zyklus ist immernoch unterschiedlich) , mit jeder Geburt wurde es schlimmer. Ab dem Tag meiner Periode bis zum letzten Tag meiner fruchtbaren Zeit geht es mir seelisch miserabel. Ich merke exakt einen Tag vor meiner Periode wie sich diese Anspannung in mir aufbaut und sie geht einfach nicht weg. Ich bin psychisch so unter Strom das mich alles, wirklich alles in diesen 2,5 Wochen nervt.

Mein Mann, meine Kinder und am meistens ich mich selber. Ich weine in dieser Zeit auch unbeschreiblich viel, zweifel tĂ€glich an mir und bin so unfassbar wĂŒtend auf mich, daß ich es einfach nicht schaffe "normal" zu sein.

Mit dem letzten Tag der fruchtbaren Zeit geht das GefĂŒhl ganz langsam weg und 24 Stunden bin ich wie ausgewechselt. Ich bin entspannt, gelassen und alles ist in Ordnung.

Ich weiß nicht ob das PMS, PDMS oder sonst was ist. Hat oder hatte das jemand auch? Mich wĂŒrde interessieren was geholfen hat? Autogenes Training, Hormone? Ich bin fĂŒr alles offenđŸ™đŸ»

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Hallo,
ich kann dir leider keinen Tipp geben, vermute aber, dass es etwas anderes ist als PMS oder PDMS, denn die Symptome treten dabei fĂŒr gewöhnlich in der zweiten ZyklushĂ€lfte auf und haben etwas mit dem Progesteronspiegel zu tun. Wenn es bei dir nur in der ersten ZyklushĂ€lfte auftritt, muss es eigentlich irgendetwas anderes sein.

Ich selbst kenne die Problematik nur klassisch nach dem Eisprung, habe aber selbst keine Lösung dafĂŒr. Bei mir wurde es etwas besser seit ich meine Hashimoto-Diagnose habe und dementsprechend Medikamente nehme. Es kann also bei mir auch einfach damit zu tun haben.
Alles Gute,
Mondblume

Bearbeitet von Inaktiv
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Das kann ich so unterschreiben. Ich leide auch unter starkem PMS, aber dies tritt in der zweiten ZyklushĂ€lfte auf. Andersrum habe ich es noch nie gehört und wĂŒrde deshalb die Untersuchung abwarten.

Ansonsten, ja Hormone sind sehr komplex und beeinflussen sich alle gegenseitig. SchilddrĂŒse ist natĂŒrlich ein Thema. Bei mir war immer sehr auffĂ€llig, dass ich in der Pollenzeit noch viel schlimmer PMS hatte und dann immer zusĂ€tzlich zur psychischen BeeintrĂ€chtigung auch körperlich krank wurde (ErkĂ€ltungssymptome, Gliederschmerzen..). Durch Antihistaminika hat das sofort aufgehört. Also man muss wirklich von allen Seiten schauen, Hormone sind sehr komplex.

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kenn ich auch.
ab ca. eine Woche VOR der Mens also die letzte Zyklus-Woche fĂ€ngt bei mir der "kloß im Hals" an, ich bin null Belastbar, voll depri und mega reizbar. Mega Kopfschmerzen kommen noch dazu. Bei mir ist das direkt nach dem Aufstehen die ersten Morgenstunden so und wird ertrĂ€glicher ĂŒber den Tag.

Seit ich das aber einordnen kann und die RegelmÀssigkeit kenne, motiviere ich mich selbst, nehm halt ne Kopfschmerztablette mehr und weiss, woran es liegt und kann somit besser mit umgehen. Yoga, Spazieren, GutelauneDinge helfen immer ein wenig.

TatsÀchlich hab ich es noch nie gehört, dass es wie Du vermutest in der ersten ZyklushÀlfte vorkommt.
Da musst Du wirklich den FA fragen oder eben Hormonspiegel machen lassen. Das macht vielleicht auch schon vorher das Labor Deines Hausarztes. Der kann vielleicht frĂŒher.

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Bei mir beginnt der "Spaß" auch ab Eisprung...
Je nach Stresslevel sind bei mir die Symptome schlimmer oder besser - weg sind sie nie.

Da es bei dir in der ersten ZyklushĂ€lfte ist, mag es an einem anderen Hormon, oder dem Zusammenspiel mit weiteren Hormonen, liegen. Lass deswegen am besten alle Hormone checken, ich wĂŒrde direkt zum Endokrinologen gehen. Das ist der Experte, vielleicht hat er/sie gleich einen Verdacht was es sein könnte.

Das ist ja kein Zustand, wenn der Leidensdruck so groß ist und es immer schlimmer wird - also nach jeder schwangerschaft - das sollte untersucht werden.

Bearbeitet von RundUmCheck
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Hallöchen,

ich kann dich sehr gut nachvollziehen und weiß, wie belastend das ist. Ich weiß auch, dass die meisten GynĂ€kologen einen da nicht ernst nehmen bzw helfen. Ich kann dir aber etwas empfehlen, was mir sehr geholfen hat.
Das ist die Seite Femna health... da kannst du dich ĂŒber alles erkundigen und ist sehr aufschlussreich. Ich konnte dort sehr viel lernen ĂŒber PMS und Hormone, Geschlechtskrankheiten usw. Die informieren dort ĂŒber vieles. Am meisten erfĂ€hrt man bei Instagram auf derens Seite, da folge ich denen auch. Und wenn du magst, kannst du dich da auch beraten bzw dich behandeln lassen. Nehmen ein da auch ernst. Ich teile dir mal die Seite...Hoffe, es hilft dir und wĂŒnsche dir/euch alles Liebe #herzlich

https://femna.de/care/pms/

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Huhu,
das hört sich sehr belastend an. Ich hab kurz nach der Periode immer ein Tief. Übrigens auch erst nach meiner Schwangerschaft. Auf Empfehlung meiner GynĂ€kologin nehme ich seit ein paar Monaten Mönchspfeffer, ich hab das GefĂŒhl das stabilisiert meine Stimmungsschwankungen etwas. Mönchspfeffer ist nicht verschreibungspflichtig, es dauert allerdings bis zu 3Monate bis man merkt, ob es was hilft. Ich weiß allerdings nicht, ob das in der Stillzeit bedenkenlos genommen werden kann.
Liebe GrĂŒĂŸe und alles Gute die

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Ich schließe mich den anderen Stimmen mit zweiten ZyklushĂ€lfte an.

Fing, so wie du es beschreibst, nach der Geburt an. Bis ich aber erstmal kapiert habe, das ich zyklusbedingt teilweise am Rad drehe, musste mein Mann ganz schön was aushalten...echte Konkurrenz fĂŒr Dr. Jekyll und Mr. Hyde.

Geholfen hat mir am meisten, das ich wusste, woher diese fiesen Phasen ĂŒberhaupt kamen. Seit dem lautet das Motto: Keine weitreichenden Entscheidungen in der zweiten ZyklushĂ€lfte...also nehme es mit Humor und habe mich auch viel besser im Griff. Funktioniert super.

Seit ein paar Monaten passiert aber wieder was in meinem Körper, es steuert direkt auf die Wechseljahre zu....muß mich also wieder neu sortieren.

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Ich habe PMS auch sehr stark seit der Geburt. Aber auch erst ab Eisprung und mit Einsetzen meiner Periode, geht es mir wieder gut.
Ich bin dann mega lĂ€rmempfindlich, Geduld gleich Null... Tut mir fĂŒr mein Kind immer so leid, zumal wir uns ja eh nur alle zwei Wochen sehen.

Ich habe mal Mönchpfeffer versucht. Das hat leider nicht geholfen.

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Ich bin zwar schon Àlter und habe genau diese Symptome auf die Wechseljahre geschoben. Mit Hormonersatztherapie, Mönchspfeffer usw.
Seit ca 4Wochen geht es mir wieder gut. Nach Jahren, wo ich stÀndig zwischen Aggression, Verzweiflung und ein paar guten Tagen hin und her geschwankt bin.
Ein großes Blutbild ergab einen extremen B-Vitaminmangel. Seit dem ich einen Vitamin B komplex nehme und 2Spritzen B12 bekommen habe ist alles Geschichte. Ich bin wieder belastbar wie frĂŒher. Mir geht's gut und ich schlafe wieder viel besser.

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Hallo,

ich kenne das sehr sehr gut.

Bei mir fĂ€ngt es allerdings 24 Stunden nach dem Eisprung an ... Ich weiß, dass es die Hormone sind. Ich mache in der Zeit dann extra mehr Sport, vor allem Yoga. Das hilft mir sehr. Meditation ist auch immer gut. Und sich selber sagen, dass es "nur" die Hormone sind. So sage ich mir selber immer, ich weiß, dass alles in Ordnung ist.

Damit ich aber auch hormonell gut ĂŒber die Runden komme, nehme ich seit zwei Monaten Pure Ella PMS. Allerdings nur eine und nicht zwei Kapseln pro Tag.

Es hilft mir wirklich sehr gut. Kopf- und Brustschmerzen habe ich keine mehr. Auch psychisch bin ich wesentlich ausgeglichener.

Liebe GrĂŒĂŸe

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Ich hatte frĂŒher ziemlich ordentliches PMS, wie aus dem Lehrbuch. Das hab ich seit der Schwangerschaft nicht mehr, dafĂŒr falle ich direkt nach der Periode bzw wĂ€hrend des letzten Tages in ein schwarzes Loch, und da bleibe ich auch fĂŒr paar Tage.