Alltag-hamsterrad

Obwohl ich "nur" 70% arbeite (mein Mann 100%) habe ich oft das Gefühl dass ich ausgelaugt bin und total im Alltag "festhäng", immer der selbe Ablauf.

7:00 Uhr: sehr müde aufstehen. Mich selbst fertig machen, Frühstück für Kita/Arbeit machen, die kleine (2 Jahre) wecken und fertig machen (die oft keine Lust dazu hat)
Das läuft meistens ziemlich Hecktisch ab, früher aufstehen fällt mir schwer

7:45 meine Tochter zur Kita bringen

8:05 : zur Arbeit fahren

Ca 15 Uhr: Feierabend. In letzter Zeit hatte ich dann häufig noch Arzttermine oä.

15-16:30 Uhr: die kleine von der Kita holen ( sie ist erst 2 und sitzt dann häufig von 7:45 bis 16/16:30 dort ...das ist zu lang 😔)

Die Zwischenzeit ( wenn sie da ist)Überbrücke ich meistens mit kleinen Beschäftigungen mit meiner Tochter ( memory spielen, gemeinsam tanzen/singen..), ein paar Erledigungen im Haushalt, Sport, oder ehrlich gesagt auch schon Mal gerne am Handy (shame 😕)

16:30 - 17:30
Mein Mann kommt nach Hause, wir essen gemeinsam ( oft kocht er)

Die Zeit zwischen 17:30 und 19:30:
Sie läuft oft so nebenbei...
Wir nutzen sie nicht oft aktiv, einfach weil wir nicht mehr viel Energie haben. Mein Mann meistens noch weniger als ich. Wenn ich Mal Frage ob wir ne Runde raus gehen (spazieren, Spielplatz ...) muss er häufig noch beruflich sachen vor/nachbereiten oder hat einfach keine Lust. Das zieht mich dann auch runter und ich bleibe genau so auf der Couch liegen.
Ansonsten (gerade jetzt bei dem wetter) spielen wir was kleines mit unserer Tochter zu Hause, gehen gemeinsam einkaufen oder erledigen noch den Haushalt ( der generell aber auch oft zu kurz kommt)

19:30/20:00
Die kleine soll eigentlich schlafen, aber vor 22:00-22:00 Uhr wird das meistens nichts. Wir versuchen noch etwas mit ihr zu machen um sie ein wenig runter zu bringen ( lesen, Sandmännchen, gemeinsam ruhige Lieder singen usw.) Wir haben auch ein kleines Abendritual.

22:00
Die kleine schläft, ich auch.

Am nächsten Tag geht es weiter

Ich weiß das unsere Zeitplanung nicht die beste ist. Oft fehlt uns Energie im Alltag, auch wenn gar nicht viel gewesen ist was uns ausgepowert hat.

Am meisten tut es mir für unsere Tochter leid die weniger von uns hat als ich es mir wünschen würde.
Ich werde bald Stunden reduzieren, arbeite dann vorraussichtlich 5 Stunden weniger/ Woche , was ja schon nicht wenig ist.
Aber in aktueller Lage ( und unsere Zeitplanung wird damit ja nicht unbedingt besser) sieht es so aus.

Bitte macht mir keine Vorwürfe. Ich bitte hier um Rat, damit ich etwas verändern kann.

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Versuch doch mal täglich eure Abendroutine 10 Minuten vor zu schieben, bis du irgendwann wenigstens bei 19:30/20:00 Uhr angekommen bist
Ich find 22:00 Uhr echt spät, aber mit den 10 Minuten täglich kann man das eigentlich gut ändern.
Dann hättest du die Zeit am Abend für die Handy/Me-Time und kannst sie am Tag aktiv mit deiner Tochter verbringen.

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Leider haben wir da keine ganz feste Uhrzeit. Es war Mal zwischen 19-19:30 geplant aber da wir genau wissen das es sich lange hinauszögert beginnen wir zwischen 19-21 Uhr irgendwann

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Hmm... Ich finde eure Alltag klingt gar nicht sooo unstrukturiert oder suboptimal. Alltag ist eben Alltag, der läuft oft gleich ab und gerade kleine Kinder brauchen ja auch die klare, immer gleiche Struktur. Außerdem macht ihr (oder zumindest du) ja viele schöne Sachen zu Hause mit ihr. Ich finde, mit dem Kind intensiv spielen viel wichtiger, als irgendwas besonderes bieten.
Was helfen könnte, sich weniger ausgelaugt zu fühlen:
- Schlafhygiene: Handy weg im Bett, kein Fernsehen etc...wenn du von 22.00-7.00 schläfst, solltest du ausgeschlafen sein. Oder bist du (wie ich #schein) noch ne Stunde am Handy?
- Euer Kind braucht wirklich wenig Schlaf. Vielleicht doch nach der Kita nochmal auf den Spielplatz zum müde rennen?
- Such dir ein Hobby. 1x die Woche gehst du dem dann abends nach. Fühlt sich besser an, als am Sofa zu liegen. Und dein Mann hat einen exklusiven Abend mit eurer Tochter
- Mehr Sport, insbesondere außerhalb der eigenen vier Wände

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Ich finde es suboptimal das diese Zwischenräume zum Teil völlig an uns vorbei fließen.

Zum Schlaf: ja ich hänge dann auch Mal gerne am Handy.
Unsere Tochter schläft auch selten durch, so das wir Nachts mindestens einmal aufstehen müssen. Aktuell schläft sie viel bei uns, weil sie bei sich nicht gut schlafen kann. Dann dreht sie sich gefühlt 474846 in der Nacht und ich werde wach 🙈

Danke für die Tipps. was heißt denn "mehr Sport"?

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Das kann ich verstehen. Ich frage mich auch oft, was wir eigentlich zwischen 16.00-20.00 gemacht haben, außer auf dem Sofa zu sitzen. Aber du schreibst ja auch, dass die kleine nicht so gut schläft, du also auch nicht. Irgendwo holt sich der Körper dann die Pause.

Vielleicht hilft es eben, 1-2 mal die Woche die Zwischenzeiten fest zu verplanen für Hobbies. Wenn du gar keine Pausen (Leerzeiten) mehr machst, dann rächt sich das bei schlechtem Schlaf auch irgendwann.

Mehr Sport, besonders an der frischen Luft, ist für die meisten Menschen einfach generell sinnvoll, wenn man sich so ein bisschen "couchpotatoe" fühlt. Ich mach da grad gar nichts, weiß aber, dass ich mich abends bestimmt besser fühlen würde, wenn ich für ne Yogastunde das Haus verlassen hätte oder draußen Rad gefahren wäre anstatt auf Urbia rum zu hängen und nebenbei ne Serie zu gucken #schein. Und für so eine Aktivität das Haus zu verlassen, gibt mir auch deutlich mehr Schwung, als neben dem Kind mal schnell nen Online-Gymnastik-Video.
Aber du schreibst ja, dass du da auch schon was machst. Zu viel ist dann auch wieder ermüdend.

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Ich finde, das ist ein völlig normaler Alltag.
Du brauchst dir keinerlei Sorgen zu machen. :-)

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Macht deine Tochter noch Mittagsschlaf? So lange unsere Kinder in der Kita geschlafen haben war hier selten vor halb zehn Ruhe. Oft bin ich dann gegen zehn mit dem Kind ins Bett so wie du auch.
Mir hat geholfen das zu akzeptieren. Es ist jetzt wieder länger hell draußen. Versucht es einfach mal mit abends rausgehen.
Evt hilft auch morgens die Aufstehzeit nach vorne zu legen? Du schläfst wenn du um 22 Uhr mit einschläfst 9 h das ist schon viel (zumindest wenn dein Kind nachts keine Wachphasen hat oder du wachliegst)
Sind deine Eisenwerte okay? Vitamin D Versorgung? Gibt es medizinische Gründe für deine Schlappheit (du schreibst von Arztbesuchen) oder hängt dir noch ein Infekt nach?
Wie ist das Angebot in der Kita? Der betreuungsschlüssel? Sind sie viel und regelmäßig draußen? Gerade wenn sie da nochmals Bewegung und gerne draußen hat am Nachmittag musst du dir kein schlechtes Gewissen machen. Und auch mal nach der Arbeit noch in Ruhe einzukaufen oder Haushalt machen (kommt aber auch auf den Weg an). Ich arbeite seit ich Teilzeit arbeite schon immer 4 Tage und habe einen freien Tag. Da gingen die kinder immer in die Kita. Wenn möglich hatten sie da dann einen kurzen Tag (im Krippenalter war das 14Uhr, ab 3 Jahren war auch 13 Uhr möglich). Da habe ich gefühlt viel erledigt Haushalt, Schreibkram, aber auch mal friseur oder einen Kaffee mit einer Freundin. Wenn die Kinder viel krank waren, war das aber auch mal mein Puffertag um wieder Stunden aufzuholen.

Versuch zusammen mit deinem Mann zu überlegen wie ihr nach dem Abendessen euch aufrafft und auch vielleicht jeder zwei Abende in der Woche für sich hat. Der andere also das Kind übernimmt. Ob du da Sport machst oder dich irgendwo hin zurück ziehst oder Freundinnen triffst ist egal aber Zeit für mich gab mir immer wieder Kraft. Wobei ich das Haus verlassen musste und daher einmal die Woche zum yoga ging und einmal die Woche spazieren entweder mit jemanden verabredet oder gerne auch telefonierend.

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Ja meine Tochter macht noch einen Mittagsschlaf, meistens in der Kita.


Ich hatte mein Leben lang probleme aus dem Bett zu kommen morgens 🙈
Medizinisch scheint erstmal alles OK zu sein. Ich bin nur seit Monaten immer Mal wieder erkältet (gerade auch wieder)
Meine Tochter wird nachts allerdings noch wach, schläft im Moment auch häufig bei uns und dreht sich nachts viel.

Die Kita hat von 7:30 bis 16:30 geöffnet. In der Gruppe sind 4 Erzieherinnen, sie sind bei gutem Wetter meistens draußen.
Ich möchte auch reduzieren. Ich arbeite in zwei Einrichtungen mit unterschiedlichen Stunden. Am liebsten würde ich 3x/Woche in der einen Einrichtung für 6-7 Stunden sein und ca 4 /Woche in der anderen. Einen Tag könnte ich dann frei machen und ihn für Erledigungen oder auch Mal Mama-Tochter- Zeit verwenden.
Das muss ich aber alles abklären bzw. Habe ich es schon angesprochen und soll diese Woche eine Rückmeldung bekommen.

Ich muss Mal mir Mal überlegen was ich da selbst mit mir anfangen kann und möchte. Yoga klingt super, schwimmen genau so, Theaterspielen finde ich gut, mit Freunden etwas unternehmen ....🤔

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Du könntest von meiner Tochter schreiben. Für besseren Nachtschlaf hatten wir schnell in ihrem Zimmer ein großes Bett und einmal weiteres großes Bettzeug. So dass wir nachts abwechselnd ausziehen konnten und ruhige Nächte hatten. Hilft mir sehr wenn ich jede zweite Nacht ungefähr ohne Unterbrechung schlafen kann. Bzw. Tendenziell hatte ich noch öfter das Glück weil mein Mann einfach mit viel weniger Schlaf klar kommt.

Schlafen wurde besser als sie keinen Mittagsschlaf mehr gemacht hat. Also so ab drei. Hat sie mittags aber nur 15 Minuten im Auto geschlafen war der Abend wieder lang.

Die Pläne mit Arbeitszeiten/-Orte anpassen hört sich doch vernünftig an. Ich drücke dir die Daumen dass es klappt.

Für dich selbst bist du verantwortlich und weißt auch welche Anreize du brauchst deine freiräume zu verteidigen. Mir hilft da ein gebuchter und bezahlter Kurs sehr. Und für mein Wohlbefinden auch etwas Bewegung. aber da tickt jeder anders und wahrscheinlich haben viele ihren inneren Schweinehund auch besser im Griff als ich.

Ich merke übrigens auch einen deutlichen Zusammenhang zwischen Bewegung und erholsamem Schlaf. Bzw im allgemeinen fitter zu sein. Auch wenn es mir oft schwer fällt mich auf zu raffen und ich gerade mit kleinen Kindern da mich auch gerne selbst bemitleidet habe und nicht von der Couch kam.

Bearbeitet von tigermum
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Ich bin mit den Kindern nach Arbeit/Uni meist noch auf den Spielplatz gegangen.
Danach gab es Abendessen (ca. 17:30)und noch spielen, reden, herumbalgen.
Um spätestens 20:00 lagen sie schön ausgepowert im Bett, wir kuschelten und besprachen noch den Tag, dann schliefen die meist wie die Engel.
Und auch wenn sie wieder aufstanden (was trinken, noch was sagen uswusf) war dennoch klar, dass jetzt Schlafenszeit ist.
So früh deshalb, weil am nächsten Tag um 7:00 Tagwache war und sie sonst nicht hoch kamen.
Und außerdem brauchten wir auch Ruhe und ein bisschen Zeit für uns.
22:00 wäre bei uns undenkbar gewesen, außer am Wochenende.

Ich würde die Schlafenszeit schrittweise vorberlegen, damit sie um 7:00 gut aufstehen kann und ihr unter der Woche auch noch als Paar Zeit verbringen könnt.

Sonstige Ausbrüche aus dem Hamsterrad: guten Babysitter suchen, abends ab und zu ausgehen, Restaurants, Clubs, Kino, Ausstellungen besuchen.
Muss ja nicht pausenlos sein, aber ab und zu wirkt das Wunder.

Bearbeitet von survived
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Ich habe keine richtige Idee dazu wie das mit dem "schlafen vorlegen" funktionieren kann.
Selbst wenn wir einen festen Raum haben zudem sie eigentlich schlafen sollte (aktuell gegen 19 Uhr) schläft sie so spät ein.
Wir legen sie ja nicht erst um 22 Uhr hin, sondern sie tobt dann noch rum
Ihr in dem Alter klar zu machen dass sie schlafen muss finde ich auch schwierig.

Wir haben meine Schwiegereltern die sehr da sind. Aber das gilt dann auch i.d.r fürs Wochenende. Evtl ginge es das sie alle 2 Wochen an einem festen Tag dort hingeht und wir etwas erledigt bekommen/Zeit für uns haben 🤔😊

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Naja, der Alltag ist nun mal einfach ein Hamsterrad.

Wenn ich ehrlich bin, dann würde mir euer Start in den Tag gleich den ganzen Tag versauen. Dieser Streßlevel und Zeitdruck am morgen, boh nee danke. Das muß aber jeder für sich entscheiden.

Meine Tochter ist schon lange aus dem Alter raus. Gestern fing es hier an zu schneien, kurz vor der Dämmerung und mir kam eine Erinnerung in den Kopf. Wie ich früher einfach hab alles stehen und liegen lassen und dann mit ihr raus bin, mit Taschenlampe und dann sind wir durch den Schnee gehüpft. Schnee ist in unserer Umgebung einfach echt selten. Das macht sie heut noch so, schnappt sich ihre Kopflampe und rennt zu ihrer Freundin. Und genau darum geht es doch, einfach mal aus dem Hamsterrad aussteigen....dann wenn es die Situation hergibt und nicht weil es einfach ein weiterer Punkt auf einer Liste ist.

Unsere Kinder müssen nicht in Dauerschleife bespaßt werden, der Tag war für alle anstrengend. Auch wir hatten hier Phasen, wo sie damals erst gegen 22 Uhr schlafen konnte, wir haben aber nie krampfhaft versucht sie ins Bett zu bekommen....war doch eh sinnlos. Wir alle (inkl. Kind) wären wahnsinnig geworden, wenn wir uns da 2 Stunden im Bett rumgequält hätten. In der dunklen Jahreszeit sind wir gern spät nochmal raus...Sterne gucken, schauen wie der Mond heute aussieht. Die Zeit direkt nach Feierabend und Kitaende diente eigentlich eher zur Entspannung....kuscheln. Das würde sich doch auch bei euch anbieten.

Auch deine Mann kann seine Notwendigkeiten auf später schieben, dann wenn das Kind ins Bett geht....bis 19.30 (wenn ihr das so beibehalten wollt) ist eben "Familienzeit".
Er kommt nach Hause und geht in die Küche (klingt zumindest so), du vermisst gemeinsame Aktivität mit deinem Kind...Bam, Kind und du bereitet für ihn vor...gemeinsam schnippeln, abmessen, panieren....was auch immer. Mit ihm kocht sie dann zusammen. Das muß ja auch nicht täglich passieren.
Wenn du noch das Bedürfnis hast, Frische Luft zu schnappen....was hat dann dein Mann damit zu tun?

Ich glaube einfach, das du ein falsche oder überzogene Vorstellung vom Alltag hast. Das zieht dich runter. Und das ist doch eher das Hamsterrad an der Sache. An allen Fronten gleichzeitig geht nun mal nicht.

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Gebrauchen kann ich den Stress am Morgen auch nicht. Er macht mich nicht glücklich 😀 aber anders schaffen wir es eben auch nicht.
Wie sieht denn dein (wahrscheinlich ja ziemlich entspannter morgen) denn aus ?


Diese kleinen Momente die du beschreibst gehen bei uns eben oft unter. Sie fallen mir überhaupt nicht ein ...oder selten

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Hallo!

Du arbeitest sehr viel. Wir haben zwei Kinder. Ich arbeite 50%, dass reicht vollkommen. Könntest du eventuell noch weniger arbeiten? Ich arbeite jeden Tag 4 Stunden- Mo-Fr.
Wir verzichten lieber auf Luxus als, dass die Kinder den ganzen Tag fremdbetreut werden.
Alles Gute.

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Ja ich bin gerade im Gespräch mit meinem Arbeitgeber, der sich die Tage noch Mal zurück meldet. Ich werde wahrscheinlich auf 55% kürzen. Ich arbeite an 2 stellen. Am liebsten wäre es mir wenn ich
4 Tage :
6-7 Stunden in der einen Einrichtung /ca 4 in der anderen Einrichtung
1 Tag frei. ..

Über die Kommentare oben habe ich noch die Idee meine Tochter in regelmäßigen Abständen auch Mal in der Woche bei den Schwiegereltern abzugeben (z.b. jeden zweiten Mittwoch)
Das würde mich vielleicht auch etwas entlasten und lieber alle 2 Wochen Oma/Opa Tag in der Woche, statt am Wochenende.
Wir machen oft den Fehler das wir in der Woche arbeiten, dann wie oben beschrieben und weil Dinge liegen bleiben geht die kleine dann zusätzlich ab und zu am WE auch noch zu den Großeltern. Das kann man besser organisieren.

Ich hatte immer ein schlechtes Gewissen und dachte 70% sei doch gut machbar. Ich dachte es liegt nun an MIR das ich es nicht gut hinbekomme, aber ich glaube es ist einfach viel

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Ich kann völlig verstehen, dass du nach 16 Uhr, nach der Arbeit, nur noch wenig Energie hast, um einen schönen Alltag mit deiner Familie zu gestalten.

Ich glaube aber, dass eine sinnvolle Beschäftigung, idealerweise draußen an der frischen Luft, der Schlüssel für deine Kleine sein könnte, um abends auch schneller zur Ruhe zu kommen - zumindest ist das bei meinem Sohn so.

Vielleicht könntet du und dein Mann gemeinsam überlegen, wie ihr eure Arbeitszeiten umstrukturieren könntet? Vielleicht könntet ihr auch die Omas/Opas mit einbeziehen?

Meine Idee ist folgende: wenn z.B. dein Mann 1x die Woche die Kleine vom Kiga abholt und ihr 1 Oma/Opa-Nachmittag einplant und du deine Stunden noch etwas reduzierst (was du ja eh schon vor hast) könntest du die gewonnene Zeit so nutzen dass
- du Zeit hättest für Haushalt, Einkaufen, etc
- deine Tochter nicht jeden Tag ganz so lange im Kiga sein müsste
- du an deinen kurzen Arbeitstagen bzw. "freien" Tagen mehr Energie hättest, mit deiner Tochter nachmittags etwas zu unternehmen, auf den Spielplatz zu gehen, etc.

Sollte das nicht möglich sein, würde ich dennoch empfehlen, möglichst oft direkt nach der Kita noch raus zu gehen. Du kommst gar nicht erst in den Alltags-Zuhause-Trott rein und deine Tochter kann sich nochmal auspowern.

Ihr könntet auch überlegen, die Abend-Schichten ein bisschen aufzuteilen, wenn die Kleine immer so spät schlafen geht: einer kümmert sich ab 20 Uhr um die Abendroutine, das ruhige Spielen und das ins Bett bringen - der Andere hat Feierabend und kann die Zeit für sich nutzen.