Gro├čeltern Umgang zum Wohl meiner Tochter

Hallo liebe Urbianer­čśŐ

Bitte um Ratschl├Ąge und Meinungen.
Versuche mich kurz zu fassen­čÖé

Seit 6 Monaten bin ich stolze Mutter einer bezaubernden Tochter. Ich k├Ânnte mich nicht gl├╝cklicher sch├Ątzen als mit diesem tollen Kind gesegnet zu sein <3

Ich brauche Hilfe den Weg zu finden wie ich mit den Gro├čeltern beiderseits umgehe zum Wohle meiner Tochter (erste Priorit├Ąt).

Wir haben folgende Reglung, dass wir uns alle 14 Tage zum Gro├čelterntag beiderseits verabreden.

Es wird leider viel Druck auf meinen Mann und mich ausge├╝bt, dass wir nicht ├Âfter vorbei kommen mit schlechtem Gewissen einreden und Schuldgef├╝hle machen.

Das geht sogar soweit, dass hinter unserem R├╝cken das zus├Ątzlich im erweiterten Kreis vor G├Ąsten auf Partys diskutiert wird, was ihre W├╝nsche sind, die wir nicht erf├╝llen und wir offen kritisiert werden, wenn sie denken man w├╝rde das nicht h├Âren.

Es werden solche Dinge gefordert wie z.B. dass die Kleine ab dem 3ten Lebensmonat zur ├ťbernachtung abgegeben werden sollte (ich stille voll), dass sie 2 Wochen mit den Gro├čeltern in den Urlaub fahren soll, dass sie gegen├╝ber im KiGa angemeldet werden soll, dass sie quasi t├Ąglich bequem abgeholt werden kann, dass sie ihr das Schwimmen u.A. beibringen wollen, dass ich abstillen und Fl├Ąschen geben soll usw. usw.... Alles aufzulisten w├╝rde den Rahmen sprengen, weil das schon in der Schwangerschaft losging.

Es f├╝hlt sich so an als w├╝rde bedingungslos gefordert die Elternrolle abzugeben. Mich macht das sehr traurig und oft schlaflos. Seit der Verk├╝ndigung der Schwangerschaft bis jetzt trage ich das mit mir und das tut so gut, dass mal von der Seele zu schreiben.

Was mich ebenfalls belastet ist, dass bei Besuchen egal ob Hunger, ├ťberreiztheit oder M├╝digkeit meiner Tochter quasi ignoriert werden, um mit ihr zu kuscheln und zu spielen. Die Kleine zieht dann oft eine Flunsch, weint doll und dann wird sowas gesagt wie, dass liegt daran, dass man sich nicht oft genug sieht.

Wenn ich sie dann auf dem Arm habe und beruhige wird nachgegangen mit einer Spieluhr oder sowas und auf sie eingeredet und es wird doller und doller...

Ich setze mich von dem Trubel ab mit der Kleinen und es wird nachgegangen mit der Spieluhr und weiter bedr├Ąngt.

Ich habe nur noch Bauchweh bei dem Gedanken an die Besuche. Mein gr├Â├čtes Anliegen ist, dass es der Kleinen gut geht und sie nicht wie eine Puppe behandelt wird mit der man nur kuschelt und spielt, weil erwachsene Menschen das wollen.

Dazu kommt noch, dass man nicht davon ausgehen kann, dass Absprachen eingehalten werden. Dann wird oft gelogen um sich besser dazu stellen alles schon erlebt leider. Ich stehe wie der Ochs vom Berge und bin in der Beziehung leider echt ├╝berfragt. W├╝rde mich ├╝ber Antworten freuen. Danke, f├╝rs Lesen.

Beste Gr├╝├če
Ratsuchende1991

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Du bist eine erwachsene Frau, mach dich gerade und steh f├╝r dich und dein Baby ein. Du sollst abstillen ??? Da h├Ątte ich denen ein paar Takte erz├Ąhlt . Wenn du jetzt nicht anf├Ąngst deine Position klar und deutlich zu verteidigen, werden sie weiter ├╝ber euch bestimmen. Die nehmen dich anscheinend nicht ernst.

1

Hallo,

kommt mir manchmal bekannt vor.

Was wichtig ist klare Grenzen zu setzen offen zu kommunizieren was Ihr als Eltern wollt.
Wenn eure W├╝nsche nicht respektiert werden, einfach aufstehen und gehen.
Irgendwann verstehen Sie es dann. Und wenn nicht ist das Ihr Pech.
Es muss aber auch wirklich anst├Ąndig kommuniziert werden, also hinsetzten und mit einander sprechen. Das wird oft nicht richtig gemacht.

Wenn hinter euren R├╝cken gesprochen wird, dann auch diesen Leuten einfach sagen was Sache ist oder es ignorieren.

Manche Gro├čeltern verstehen es einfach nicht.
Und was die Kita angeht, ganz einfach Ihr d├╝rft angeben wer das Kind abholen darf, also gebt die Gro├čeltern einfach nicht an.
Dann hat sich die Diskussion schon erledigt.

Was den Besuch angeht, warum fahrt Ihr immer zu Ihnen? Man kann sich auch bei euch treffen oder drau├čen.

Setzt einfach Grenzen und Regeln und haltet euch daran, sonst ├Ąndert sich auch nichts.

Lg
Ellen

3

Dem kann ich mich nur anschlie├čen.

Auch Gro├čeltern gegen├╝ber darf man mal deutlich werden, wenn sie die Grenzen ├╝berschreiten.

Es ist doch total egal ob sie dar├╝ber meckern. Davon w├╝rde ich mich gar nicht beeindrucken lassen.
Ich w├╝rde mir an deiner Stelle auch freundliche aber bestimmte Worte einfallen lassen, falls so eine Grenze mal wieder ├╝berschritten wird.

Sie kommen dir hinterher wenn du dich zur├╝ckziehen m├Âchtest: ÔÇ× Danke, dass du helfen m├Âchtest, aber ich m├Âchte, dass wir jetzt Ruhe haben.ÔÇť

Meine Schwiegermutter war genauso.
Noch bevor meine Gro├če geboren war kamen so Vorstellungen, dass es einen Tag in der Woche als Oma Tag geben sollte und einmal im Monat eine ├ťbernachtung. Am besten direkt ab Geburt.
Den Zahn hab ich ihr noch in der Schwangerschaft gezogen.
Danach kamen dann auch Versuche, mir Schuldgef├╝hle einzureden, dass sie ja gar nichts von ihrer Enkelin hat und so doch gar keine Bindung entstehen k├Ânnte.

Irgendwann hatte sie meine Tochter ( High-Need Baby) mal auf dem Arm und knutschte sie wie bl├Âd und brabbelte auf sie einund meine Tochter fing aus Leibeskr├Ąften an zu br├╝llen.
Ich ging mit den Worten zu ihr: Das ist gerade etwas zu viel.
Und wollte sie nehmen, da hat sich meine Schwiegermutter mit meiner Tochter weggedreht und gesagt: Ich bin die Oma, ich bin ihr nicht zu viel.
Da gab es eine kurze Ansage: ÔÇ× Wenn ich mein schreiendes Kind beruhigen m├Âchte, erwarte ich, dass du es mir gibst !ÔÇť
Dann hab ich sie ihr aus der Hand genommen. Ab da war gekl├Ąrt, wer bei der Erziehung meiner Kinder die Hosen anhat.

Sowas prallt einfach an mir ab. Wir sehen uns ca. alle 1-2 Monate. Meine Tochter hat trotzdem ein gutes Verh├Ąltnis zu meiner Schwiegermutter nur ├╝bernachtet hat sie bis heute nicht dort.

Liebe Gr├╝├če

5

Ich weiss echt nicht, warum immer nur die Omas meinen, sie d├╝rften alles ­čÖä... bei uns sind die Opas definitic die gechillten! Meiner Mutter musste ich auch div Z├Ąhne ziehen ­čĄú (weil wir seit Jahren eig nur aufs n├Âtigste reduziert Kontakt haben)

Wenn man sich nur 4x mal im Jahr sieht, k├Ânnt ich ja beide Augen zusammendr├╝cken, aber wenn man sich gezwungenermassen jedes Wochenende sieht (weil sonst wird ja gleich emotional erpresst), da sollten sich auch diese ├ťberomas einfach mal zur├╝cknehmen.

Ich f├╝r meinen Teil bin dann eher gewillt mein Kind mal abzugeben wenn man sich sieht. Aber wenn mir so ne alte Fuchtel immer auf die Pelle r├╝ckt, n├ danke!

Selbst meine Oma die bald 90 wird, hat verstanden das man heute einfach gewisse Dinge anders macht.

4

Huhu Ratsuchende,

Ich kenne diese Situation leider nur zu gut! F├╝hl dich erstmal gedr├╝ckt! Du und dein Mann / Freund sind das erste mal Eltern geworden. Da d├╝rft ihr entscheiden was f├╝r euer Kind das beste ist! (Durften eure Eltern damals doch auch?! ­čĄö­čžÉ)

Alles das was du da beschreibst, hat bei uns zum kompletten Kontaktabbruch gef├╝hrt um es sehr kurz zu halten.

Dein Mann/Freund muss seinen Eltern klar machen das es so nicht weitergeht und auch gleich sagen was die Konsequenzen sind, wenn sich nicht an eure Regeln gehalten werden. Du musst das gleiche bei deinen Eltern machen.

Klar ist es hart den Kontakt abzubrechen, aber sich zwingen wohin zu gehen, obwohl man Bauchweh hat geht gar nicht und deine Kleine merkt das bestimmt auch!

Ach ich hatte immer ne Trage dabei, das ich im Falle des Falles einfach raus kann, wenn mir und meinem Kind die Situation zu viel war.


Lg

6

Da w├╝rde ich tats├Ąchlich harte Grenzen aufzeigen.

Jeder darf erwarten was er will, aber DU musst es eben null Komma null erf├╝llen.

Du bist zu Besuch, sagst, deine Tochter braucht Ruhe und es wird ignoriert? Noch einmal auffordern, euch Ruhe zu g├Ânnen und sonst Sachen packen und gehen!

Wenn du keine Lust hast, alle 2 Wochen zu kommen - dann lass es ­čśů

Die Gro├čeltern hatten ihre Zeit als Eltern, jetzt seid ihr dran und IHR entscheidet. Ich begr├╝nde meine Entscheidung gerne, auch zwei mal und danach ist gut. Ich diskutiere da gar nicht (mein Mann l├Ąsst sich manchmal nicht mal zu einer Erkl├Ąrung herab ­čśů).

Ich w├╝nsche dir starke Nerven und gutes Durchhalteverm├Âgen! ÔťŐ

7

Mach dich stark f├╝r deine Bed├╝rfnisse und die deiner Tochter. Wie mit dir umgegangen wird ist nicht in Ordnung und bedarf einer klaren Ansage deinerseits. Wenn es sein muss auch vor den anderen Menschen, denen gegen├╝ber sie Kritik ├╝ber euch ├Ąu├čern.

Meine Mutter ist auch so. Als sie dann eines Tages sagte, der Kindersitz, den wir f├╝r unser Kind gekauft haben, w├Ąre nicht sicher (war ein Reboarder, sie h├Ąlt nichts von sowas "Neumodernem"...) und das Kind w├Ąre bei ihr besser aufgehoben als bei uns platze meinem Mann und mir der Kragen und wir haben endlich die deutliche Ansage gemacht, die schon lange ├╝berf├Ąllig war. Ich hab ihr gesagt, wenn sie sich noch einen solchen Kommentar erlaubt, hat sie mich und ihren Enkel zum letzten Mal gesehen. 3,5 Jahre sp├Ąter h├Ąlt die Wirkung noch immer an, wobei sie hinter unserem R├╝cken bestimmt ├╝ber uns l├Ąstert. Aber das ist mir egal... Hauptsache sie unterl├Ąsst ihre Kommentare uns und unserem Sohn gegen├╝ber.

Bearbeitet von -puscheline-
8

Meine Sicht dazu ist wie folgt. Viele Boomer denken, dass j├╝ngere Menschen sich unterzuordnen haben und erwarten Gehorsam. Sie halten ihre Kinder klein und erwarten ÔÇ×RespektÔÇť (= du tust was ich sage, ich wei├č was richtig ist, ich bestimme wie du bist).

Die Meisten haben eine total verkorkste Beziehung zu ihren eigenen Eltern. Je nachdem, ob Uroma und Uropa noch leben kann man das ja teilweise hautnah erlebenÔÇŽ Kritik und Reflektionsf├Ąhigkeit geht oftmals gegen 0. Werte und Normen wie Empathie sind Fremdw├Ârter und haben keine Ahnung wie man Gef├╝hle zeigt.

Die Sicht auf Kinder ist heute v├Âllig anders. Auch Themen wie Wochenbett und psychische Gesundheit. Aber das wollen sie weder wissen noch akzeptieren.

Heutzutage ist man den Eltern dankbar, aber nicht schuldig. Toxische Menschen sortiert man aus dem Leben, weil man es kann. Ganz simpel. Familie kann man sich nicht aussuchen.

F├╝r meinen Frieden habe ich den Kontakt zur Schwiegermutter abgebrochen. Denn ich pers├Ânlich habe entschlossen, dass ich mich nur dann gut um mein Kind k├╝mmern kann wenn ich nicht tyrannisiert werde. Ich m├Âchte meine Erziehung und meine Werte nicht f├╝r Omas und Opas aufgeben. Mir muss es gut gehen, damit es meinem Kind gut gehen kann. Den Punkt meiner Grenze bestimme ich. Ich entscheide, wie ich Mutter bin.

Nicht Familie hat das Kind raus gepresst, sondern ich. Ich muss das Kind bis zum Abschluss der Berufsausbildung bezahlen. Ich muss den Wohnraum schaffen. Ich muss den Alltag mit dem Kind leben. Ich habe die Einbu├čen. Ich werde zur Verantwortung gezogen. AlsoooooooÔÇŽ werde ich niemals von Ausserhalb bestimmen lassen.

Alles Gute

Bearbeitet von Boomys
12

Super Beitrag und tolle Erkl├Ąrung! ­čśŐ

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So sieht es n├Ąmlich aus.

Und trotzdem hoffe ich, dass ich dir Beziehung zu unseren Kindern so aufbauen kann, dass sie uns sp├Ąter an ihrem Leben teilhaben lassen.

Ich kann beides nachvollziehen, dass Gro├čeltern teilhaben wollen und dass die Eltern sich nicht dazwischen reden lassen wollen.
Und beides geht! Das seh ich jeden Tag!

Aber wenn eine der Seiten nicht kompromissf├Ąhig ist, Grenzen (beider Parteien) nicht achtet oder Druck aus├╝bt (das geht n├Ąmlich auch in Richtung der Gro├čeltern) dann funktioniert das nicht.

Und die Oma hier hat offenbar Anspr├╝che, die nicht erf├╝llt werden und damit muss sie leider selbst umgehen ... daf├╝r k├Ânnen die Kinder und Enkel nichts.

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9

Verstehe ich es richtig dass du/ihr immer beide Gro├čeltern zusammen trefft? Das ist bei uns bis heute oft zu viel und dabei kenne ich keinen Neid zwischen meiner Schwiegermutter und meinen Eltern bzgl der Enkel. Aber ich kann mir vorstellen dass daraus Konkurrenzsituationekn zwischen den Omas entstehen.
Ich war viel mit den Kindern als Baby bzw. so lange ich in Elternzeit war zum Mittagessen bei meinen Eltern. Da wurde ich umsorgt. Der Opa ist mit dem quaki (zumindest unser Gro├čer war da nie pflegeleicht) auf und ab gelaufen und ich konnte gef├╝hlt das einzige Mittagessen in der Woche ohne Stress essen. Auch wenn ich einen Arzttermin hatte habe ich bei meinen Eltern angefragt ob sie kommen und spazieren gehen bzw. als ich wusste sie haben es im Griff auch bei uns zu Hause. Aber gut ich wusste auch dass kein ganz grober Mist gemacht wird. Und meine Mutter und Schwiegermutter die aktuellen Empfehlungen f├╝r schlafen, tragen, stillen/essen ÔÇŽ v├Âllig kommentarlos akzeptiert haben. Wenn haben wir um Schnuller diskutiert. Da durften sie aber selber sehen dass der gro├če alle wieder ausspuckt ÔÇŽ
Gerade das erste Enkelkind ist aufregend. Und sicher gibt es auch Gro├čeltern die wirklich nur ihr eigenes Interesse durchsetzen wollen, aber man kann doch mit vielen reden und au├čerdem aufpassen manches nicht zu dogmatisch zu sehen als frisch gebackene Eltern. Ich finde dieses mein Kind, meine Regeln manchmal schon auch sehr kurzfristig gedacht sp├Ątestens wenn es um fremdbetreuung in der Kita geht sind da auch andere Menschen und die werden anders mit meinem Kind umgehen. Und das viele Stunden am Tag ÔÇŽ
Ich kann dir nur empfehlen ins Gespr├Ąch zu gehen. Und wenn es um so Themen wie Brei geht oder was man so macht unkonkret sowas wie das sehen und entscheiden wir dann zu sagen.

11

5 jahre gespr├Ąch sind meiner Meinung nach genug ­čĄĚÔÇŹÔÖÇ´ŞĆ ist jetzt bei der TE vll nicht so, aber bei uns.

Wer denkt Familie ist eine Einbahnstrasse, der kann mich mal lieb haben ­čĄĚÔÇŹÔÖÇ´ŞĆ

Und genau so war es bei uns. Wir sollten ohne Absprache jedes Wochenende kommen, nicht f├╝r 2h. Am liebsten vom Fr├╝hst├╝ck bis Abendessen und selbst da wurden dumme Kommentare gelassen.

"Wann kriegt das Kind endlich Brot zum zahen?" (X fach besprochen, doch bei jedem vesuch thema)"Es ist schlimm wenn die Oma den Enkel nicht halten kann" (0,0 anstalten gemacht, es wirs verlangt das Kind sofort bei ├╝bertreten der T├╝rschwelle an die Oma auszuh├Ąndigen... herrgott hat dir ein mund und worte geschenkt, pech wenn man nur wie der grinch in der ecke hockt und schmollt)

In der SS wurde mit allen mitteln versucht das geschlecht aus mir raus zu bekommen "ich m├Âchte aber was geschlechtsspezifisches kaufen" "so kann ich doch gar nicht das richtige kaufen" "aber ich bin doch due oma!"

Und beim grossen Krach wurde mir nachgetragen, das ich nie alleine mit dem kleinen vorbeikomme... (glaubst ich wurde jemals gefragt? Nein, es wird einfach vorausgetzt, trotz eh schon schlechten Verh├Ąltnis, das man sich zwingen muss dahin zu gehen)

Nicht mal im Sommer wird raus gegangen, obwohl mehrfach nachgefragt, weil der ├Ąltere Enkel raus wollte... n├ "zu heiss" "enkel hat falsches schuhwerk" "zu m├╝de"

deshalb sollten TE uns ihr Mann standhaft bleiben, nach 3 mal reden ist der Ofen aus! Als man Kind war musste man ja auch gleich spuren, sonst gabs ein satz heisse ohren! Zimmerarest, TV verbot etc , vll sogar mit dem Schlappen/g├╝rtel auf den nacktem hintern.

Ach zu alle dem wird bei anderen dann ├╝ber uns gel├Ąstert, warum wieso etc unf bei uns wird ├╝ber die anderen gel├Ąstert. Da soll man Toleranz haben?

Bearbeitet von Schwiegerwasauchimme
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Ich kenne die Forderungen, die L├╝gen, das Verlangen und das Reden nur zu gut, so wie viele andere auch.

Das wesentliche Problem ist, dass eure Eltern nicht verstanden haben, dass ihr erwachsen seid, mit eigenen Vorstellungen einem eigenen Leben und eigenen W├╝nschen was eure Elternschaft in eurer Familienleben betrifft.
F├╝r Sie seid ihr immer noch die Kinder und es geht nun darum, ihnen zu zeigen dass dies eben nicht mehr der Fall ist und dass ihr die einzigen seid die entscheiden d├╝rfen was mit euch und eurem Kind geschieht.

Gro├čeltern k├Ânnen eine wunderbare Bereicherung sein, m├╝ssen es aber nicht. Wenn es in einen Machtkampf ausufert m├╝ssen sie ganz klar verstehen, dass sie keine Rechte haben, noch dass es an ihnen ist zu entscheiden, wie diese junge, sich noch kennenlernende Familie zu verhalten hat.
Ihr diskutiert nicht du, kannst mit deinem Mann diskutieren, dem Vater deines Kindes aber nicht mit ihnen. Es ist nicht an ihnen Entscheidungen zu treffen und nicht an eurer restlichen Familie.
Wenn Sie das weiterhin machen, dann trefft ihr euch nicht alle zwei Wochen sondern alle vier Wochen. Wenn der Druck nicht nachl├Ąsst werden aus vier Wochen acht Wochen.
Sie m├╝ssen merken dass das was ihr sagt konsequent und ohne Diskussion umgesetzt wird f├╝r jetzt und f├╝r die Zukunft.
Wenn die Fronten gekl├Ąrt sind wird es einfacher, aber solange sie glauben ihr Druck w├╝rde etwas an dem Ergebnis ├Ąndern, habt ihr keine Chance.
Das habt ihr nur wenn ihr zusammen als Einheit auftretet. Das ist am Anfang vielleicht schwer, aber viele die hier Schreiben haben das auch durchgemacht.

Es ist nicht, was man sich w├╝nscht, aber eigentlich alternativlos, wenn ihr nicht zu unm├╝ndigen Spielb├Ąllen der Gel├╝ste der Gro├čeltern degradiert werden wollt. Ihr seid die Eltern, ihr entscheidet, welchen Umgang ihr wie pflegt.

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Dieser Druck und dieses, mit anderen dar├╝ber reden geht mir sowas von gegen den Strich.

Ich kann es irgendwie nachvollziehen, dass sie die Enkel h├Ąufiger sehen wollen, aber ich denke immer "halt doch bitte einfach mal kurz deinen Mund und h├Âr auf zu dr├Ąngeln, dann kommen wir von ganz alleine. Nicht so h├Ąufig, wie du gern h├Ąttest, aber wir haben gar nicht Chance selbst aktiv zu werden, weil und auch st├Ąndig was abgedreht wird" ist ja nicht so, als w├╝rden wir das Kind nicht hier und da mal abgeben wollen oder den Kontakt verweigern.
Aber dieses st├Ąndige Gedr├Ąngel! Urgh!

Au├čerdem ist niemand verpflichtet die Gro├čeltern mit den Enkelkindern gl├╝cklich zu machen. Niemand ist daf├╝r verantwortlich irgendwen irgendwie gl├╝cklich zu machen. So.