Bereut ihr eure Paten

Von unserer Tochter ist die Cousine meines Mannes Patentante. Wir dachten,das passt super ,die wohnt ein Dorf weiter und wir dachten, sie sei daran interessiert beim Aufachsen des Kindes teilhaben zu können.die anderen Paten sieht sie tatsächlich öfter obwohl sie 2 Stunden entfernt wohnen. Es wird sich regelmäßig erkundigt, wie sie sich entwickelt, wie es ihr geht etc. Die Cousine meines Mannes hat dann das Interesse irgendwie verloren. Ich erwarte von den Paten keine ständigen Geschenke oder Geldanlagen etc , bzw wir sehen das so . Früher war seine Cousine öfter hier und wir waren auf dem Spielplatz etc. Aber sie hat sich sei August nicht mehr gemeldet und ich habe schon Panik vor Weihnachten, dass ich einen Spruch gedrückt bekomme wie "ja für mich bleibt ja nir Bettwäsche übrig" Ihre Mutter fragte mich im August nämlich, was die Große sich wünscht und ich sagte, dass sie gerne eine Anna und Elsa Bettwäsche haben möchte. Ich persönlich sehe mich nicht in der Pflicht nachzufragen , ob etwas geschenkt werden möchte, da ich es als nicht selbstverständlich sehe,dass das Kind Geschenke bekommt. Genauso hätte ich es der Patentante bei einem Spruch auch gesagt, dass sie sich eben nicht meldet und ich da nicht hinterer laufe.
Natürlich muss auch nicht jede Woche hier stehen um mit der Großen auf den Spielplatz zu gehen aber 1x im Monat wird das doch wohl drin sein, zumal sie immer zum Einkaufen hier her muss. Komisch war nur, als ich 2020 Depressionen hatte und es mir ganz schlecht ging ,gab es zwischen mir, der Cousine meines Mannes sowie der Tante einen riesen Streit. Komischerweise wurde da sehr oft nach dem Patenkind verlangt allerdings ohne mich,wenn dann alleine usw . Bereut noch wer die Patenschaft und wie geht ihr damit um.

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Habt ihr denn vorab geklärt, was ihr von der Patin erwartet?
Eigentlich sind Paten ja in erster Linie für eine christliche Erziehung und nicht zum Aufpassen gedacht.

Ehrlich? Ich gehe auch nicht mit Patenkindern auf Spielplätze, weil keine Zeit.
Zumindest nicht jeden Monat, sondern vllt 1,2x im Jahr
Wir nehmen das Patenkind des Mannes ab und an mal zu Ausflügen mit, es gibt Geschenke zu Weihnachten und Geburtstag, das wars

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Genau so…

Ich lese hier manchmal merkwürdige Ansprüche an Paten.

Ich erwarte eigentlich nichts von Paten, und genau so will ich auch nicht regelmäßig mein Patenkind regelmäßig auf Termin haben müssen. Ich habe selbst zwei Kinder und einen Vollzeit Job, meine Ferienzeit ist unglaublich rar, ich fände solche Ansprüche belastend.

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Also jeder sieht glaube das Patenamt anders an, bei uns ist es ja so,dass sie 5 Minuten Fahrzeit von uns entfernt wohnt und mindestens 1x die Woche bezüglich einkaufen hier im Ort ist. Wir haben ihr gesagt was wir uns wünschen würden und sie selber hat den Kind etwas geschrieben, dass sie ihr beim Wachsen und lernen helfen will.

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Ehrlich gesagt bereue ich auch eine Patin meiner Tochter. Sie erkundigt sich auch nicht und unsere Tochter hat gar keinen Bezug zu ihr. Allerdings ist dies bei der Familie meines Mannes generell so. Das sind einfach keine Familienmenschen. Unsere Tochter hat aber einen ganz tollen anderen Paten und von meiner Seite ganz tolle Großeltern. Das tröstet etwas. Ich denke immer, dass die eher interessensarme Patin das irgendwann bereut, wenn sie den anderen Paten mit unserer Tochter agieren sieht. Ändern kann man es eh nicht, daher nehme ich es so hin.
Wir machen übrigens auch nur Vorschläge für Geschenke nach Nachfrage.

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Total schade :(

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Meine ehemals beste Freundin war und ist noch offiziell Patin der großen. Leider sind Dinge passiert die unverzeihlich sind.
Ich habe inoffiziell die Patenschaft beendet. Meine gute Freundin hat das kurzerhand übernommen und wir sehen uns meist 1-2x die Woche. Sie denkt immer an die große.
Die anderen Paten…da kommt nicht ganz so viel, bzw mal mehr mal weniger, aber darum geht es mir nicht, im Falle des Falles wären die Paten immer für unsere Kinder da.

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Ich kenne es gar nicht so, dass die Paten regelmäßig mit den Kindern etwas unternimmt oder ständig nachfragt.

Eigentlich sind sie für die christliche Erziehung zuständig.
Wir haben Menschen aus dem engeren, familiären Kreis welchen man ohnehin halbwegs regelmäßig über den Weg läuft. Da erwarte ich keine zusätzlichen Nachfragen bzgl der Entwicklung.

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Wie ist denn sonst euer Verhältnis zur Cousine?

Mein Mann und ich sind Paten bei seiner Nichte (Tochter seiner Schwester). Das Verhältnis ist leider sehr, sehr einseitig. Wir bekommen keine Glückwünsche zum Geburtstag und es wird sich auch sonst nie bei uns gemeldet. Auch als es uns aufgrund einer Fehlgeburt nicht so gut ging, gab es keine einzige Nachfrage seitens meiner Schwägerin. Wenn wir uns aber nicht oft genug nach unserem Patenkind erkundigen, wird mangelndes Interesse vorgeworfen.
Wir kümmern uns natürlich dennoch so gut es geht um unser Patenkind, sie ist vier und kann ja nichts dafür. Aber gegenseitiges Interesse würde den Kontakt auch tatsächlich einfacher machen.

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Sie hat noch keine Kinder aber ich wette ,von uns würde eh keiner Pate werden aber selbst wenn und wir würden uns so verhalten, dann wäre Holland in Not

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Mein Mann bereut Pate zu sein

Er wurde damals überrumpelt vom Kollegen

Er ist der 3 Pate und war entsprechend immer außen vor

Er sollte Geschenke geben und möglichst noch einen Ausbildungsfond abschließen
Kam öfter mal als Kommentar nach der Taufe

Als das Kind 2 war hat er dann mal was dazu gesagt, dass er diese Kommentare nicht gut findet - waren angeblich witzig gemeint ... Bei jedem Treffen...

Dann war die Frau vom Kollegen sehr irritiert das sie nicht Patin bei unserm Kind wurde ....

Es gab keine Einladung zum Geb mehr, weil er beim 2 Geb nicht konnte ( Verwandtschaft hatte runden Geburtstag an dem Tag)

Und danach war es das.....


Lange Rede kurzer Sinn:

Habt ihr eure Erwartungen vor der Patenschaft mal angesprochen?

Denn eigentlich ist es ja die christliche Begleitung -- und wie man die ausüben will ..
Alles andere sollte man ansprechen...


Wir haben übrigens keine Paten für unsere Kids....

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Sowas geht natürlich gar nicht und ich wäre da auxh raus, weil ich mich dann finanziell ausgenommen fühlen würde. Das steht ja auch nicht für an erster Stelle. Uns ging es darum, dass sie wirklich Internet am Aufwachsen ihres Patenkindes hat aber das Interesse ist stark zurück gegangen. Früher haben wir uns öfter getroffen, so 1,2x im Monat. Jetzt hat sie das Kind fast 4 Monate nicht gesehen

Bearbeitet von Sehrenttaeuscht
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Habt ihr denn vorher besprochen, dass ihr von ihr erwartet?

Also wir haben drei Kinder, die jeweils zwei Paten haben. Ich bin selber mehrfach Patin. Ich habe damals gefragt, was von mir erwartet wird. Ich glaube bei dem Wunsch auf regelmäßige Spielplatzbesuche zu gehen, wäre ich abgesprungen.

Da habe ich keine Zeit für, dazu eben selber drei Kinder. Im Auto ist kein Platz für ein weiteres Kind.

Wie hattet ihr den vor dem Kind Kontakt? Mehr? Wenn ja warum? Weniger? Wieso dann Patin?

Ladet sie doch ab und an ein, dann habt ihr den Kontakt.

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Ja natürlich haben Wir das vorher angesprochen was wir uns wünschen.
Einladung werden immer mit ,,keine Zeit" abgelehnt

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Und habt ihr sie mal gefragt was los ist? Ob ihr ihr etwas gutes tun könnt, wenn sie gerade so Stress hat und nie Zeit? Und zu was habt ihr sie eingeladen?

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Manche Kommentare hier verstehe ich nicht. Wenn eigentlich keine Zeit und kein Interesse daran besteht, sich nach dem Patenkind zu erkundigen, geschweige denn regelmäßig etwas mit ihm zu machen, warum nimmt man das Patenamt an?
Eine Unterstützung in der christlichen Erziehung ist eher schwer möglich, wenn man gar keine Beziehung zum Kind hat.

Ich bereue auch eine der Paten meines Kindes. Dabei habe ich die Person gar nicht gefragt, sondern sie wollte unbedingt das Patenamt übernehmen und wir haben zugestimmt. Letztlich ist es nur eine Patenschaft auf dem Papier.

Bearbeitet von Tuuhti
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Ja das unterschreibe ich genauso und finde ,wenn man kein Interesse hat,Warum soll man dann ein Patenamt annehmen?!

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Wir haben uns damals für meine Schwägerin entschieden.
Erzieherin, geht sonst regelmäßig in die Kirche. Hat Interesse vorgespielt.

Letztlich hat meine Tochter ihre Patentante innerhalb von drei Jahren so oft gesehen, dass ich es an zwei Händen abzählen kann. Danach haben wir uns getrennt und meine Tochter hat besagte Patentante seither nie wieder gesehen, außer auf zwei, drei Familienfeiern meiner Ex-Schwiegerfamilie.

Demnach bereue ich die Patenschaft nicht, bin aber traurig darüber, dass meiner Tochter verwehrt bleibt, was ich selbst als Kind hatte und mir ebenfalls für sie gewünscht hatte.