Bei Schwiegermutter und mir ist der Wurm drin

Guten Morgen allerseits. Im Umgang mit meiner Schwiegermutter ist seit 2,5 Jahren, also seit unser erster Sohn geboren wurde, irgendwie "der Wurm drin" und wir können so gar nicht mehr miteinander.
Mein Mann und ich sind schon lange ein Paar und mit seiner Mutter habe ich mich immer sehr gut verstanden. Ich war immer mindestens genauso gerne dort wie bei meiner Familie.
Dann wurde ich schwanger (ihr erstes Enkelkind, worauf sie lange gewartet und gehofft hat) und schon in der Schwangerschaft bahnten sich erste Konflikte an, z.B. ignorierte sie unseren Wunsch, dass wir teure Anschaffungen selbst zahlen möchten und überredete meinen Mann dazu, uns unbedingt den Kinderwagen zu kaufen; sie wollte mir dann ständig reinreden, wo ich zu entbinden habe und wie das abzulaufen habe etc...
Da haben wir leider schon versäumt, rechtzeitig Grenzen zu setzen.
Nach der Geburt ging das Theater dann richtig los: Eir wurden als junge Eltern von ihr null erst genommen, alles wurde kritisiert und sie drängte ständig, wir sollten unseren Sohndoch bei ihr abgeben - da war er noch keine 2 Wochen alt. Auch erwartete sie grundsätzlich, dass WIR bei IHR votbeikommen, da es für sie so bequemer ist. Sie ist noch relativ jung und nicht gebrechlich, dann hätte man es ja noch verstehen können. Mein Mann versuchte, Grenzen zu setzen, aber auch das kam nicht richtig zu ihr durch. Ich selbst war nach der Geburt, die leider auch nicht ganz komplikationslos verlief, irgendwie viel zu schwach, mich gegen sie und ihre Forderungen durchzusetzen und bekam eine Wochenbettdepression. Außerdem stritten mein Mann und ich uns sehr oft und sehr heftig weil seine Mutter ihm ständig ein schlechtes Gewissen machte und teilweise sogar dritte mit eingebunden hat, die auf uns einreden sollten. Mir viel es sehr lange richtig schwer, mich auf die Mutterrolle und unser Kind einzulassen, was hauptsächlich durch den ganzen Stress zuhause verursacht wurde. Ich knabbere bis heute daran, ein so schreckliches Wochenbett gehabt zu haben und hatte oft das Gefühl, keine gute Bindung zu unserem ersten Sohn zu haben.
Meine Schwiegermutter warf uns auch regelmäßig vor (nicht direkt, sondern über meine Schwägerin), dass meine Familie den Kleinen häufiger sehen würde, was definitiv nicht stimmt. Bei meiner Schwiegermutter waren wir von Anfang an 1-2x jede Woche zu Besuch, meine Eltern trafen wir weniger oft, da längerer Fahrtweg.

Es gab dann irgendwann mal ein klärendes Gespräch, aber sie zeigte auch da keine wirkliche Einsicht, was manche Dinge angeht (Baby sofort aus dem Arm "reißen", sobald man zur Haustür rein kommt, Baby nicht zurück geben wenn es weint...).

Jetzt ist unser zweiter Sohn 4 Monate alt und diesmal lief/läuft es etwas besser. Ich würde sagen, wir alle haben aus dem Stress von "damals" gelernt. Die Schwiegermutter ist etwas zurückhaltender und mein Mann und ich lassen uns nicht mehr so schnell zu irgendwas bequatschen, was wir nicht wollen (zu früher Besuch etc.).

Allerdings ist unser Verhältnis nie wieder so geworden wie vor meiner ersten Schwangerschaft. Wir hatten jahrelang ein sehr herzliches Verhätnis, jetzt ist es eher kühl und distanziert, wenn auch höflich. Es gibt immer wieder Spannungen sobald wir aufeinander treffen. Irgendwie bin ich sehr empfindlich bei manchen Aussagen von ihr und genauso habe ich das Gefühl, wird jedes Wort von mir auf die Goldwaage gelegt und sie bezieht alles auf sich und ist dann beleidigt (wir erfahren sowas dann immer nur über Dritte...)
Ich habe schon zu meinem Mann gesagt, dass es vielleicht besser ist, wenn ich ihr vorerst aus dem Weg gehe und mich etwas zurück nehme. Ich bin jedes Mal aufgewühlt, wenn ich mit ihr zu tun hatte und würde dann in der Zeit, in der sie da ist irgendwas anderes machen (ich habe zwei Pferde, Gartenarbeit, Sport etc, langweilig wäre mir nicht:))
Mein Mann ist nicht so begeistert, er fände es schade, wenn solche Zustände sind. Ich will ja auf keinen Fall den Kontakt zu den Kindern einschränken o.ä., für die beiden ist sie ja eine tolle Oma. Aber ich merke eben auch, dass mir der Konatkt nicht gut tut und ich jedes Mal innerlich aufgewühlt bin, wenn wir miteinander zu tun hatten...

Habt ihr noch andere Lösungsvorschläge? Mit ihr das Gespräch suchrn ist schwierig, da sie bei uns immer alles so runterspielt und so tut, als wäre nichts und sich dann dafür bei anderen auslässt.

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Vorweg, mich in sowas reinzuversetzen fällt mir immer sehr schwer, weil wir fernab jeder Familie wohnen. Wie es gewesen wäre, wären wir in der Nähe meiner Eltern aufgewachsen weiß ich nicht und möchte es gelinde gesagt auch gar nicht rausfinden.

Grundsätzlich tät ich sagen: Lass dir ein dickeres Fell wachsen und sei dir bewusst: Nur weil deine Schwiegermutter etwas WILL oder euch VORSCHREIBT, heißt das nicht, dass ihr es machen MÜSST.
Beispiel: Sie VERLANGT, dass du im Krankenhaus xy entbindest. Ja schön, aber was hindert dich daran nach dem Platzen der Fruchtplatz trotzdem ins Geburtshaus z zu fahren? Ich mein, was will sie denn dann machen? Euch verklagen, euch zwangsumweisen lassen? Sie kann bestenfalls danach beleidigte Leberwurst spielen, aber deswegen fallen dir ja nicht die Arme ab und die Sonne geht am nächsten Tag trotzdem auf.

Gleiches gilt mit Aussagen und Vorwürfen irgendwelcher Art. Das ist IHRE Meinung, aber du hast da eine andere. PUNKT. Es wird immer wieder Leute geben die viel Meinung und wenig Ahnung haben. Und wenn man letzteres weiß, warum sollte einem da ersteres jucken?

Grundsätzlich sitzt ihr als Eltern des heissbegehrten Enkelkindes doch eh am längeren Hebel.

Also Schwiegermutter einfach labern lassen. Dann wird's entspannter und der Respekt kommt von allein.

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Hallo,

das es jetzt entspannter ist, ist schon mal die gute Nachricht.

So werden wie früher, wird es nie, da ihr alle die Erfahrung gemacht habt und sie in euch steckt. Dass der Umgang wieder lockerer wird, wird seine Zeit dauern. Ich schätze spätestens wenn die Kinder älter sind und Hilfe gebraucht wird, seit es bezüglich Veranstaltungen, dem Lernen für die Schule oder ähnlichem. Auch wenn man das jetzt in jungen Jahren nicht glaubt, eine mir bekannte Familie mit 3 Kindern, macht jedes Kind eine andere Sportart. Ein Kind ist bei Österreichweiten Wetbewerben tätig, ein anderes bei Bundeslandweiten Wettbewerben, mit dem dritten Kind müssen sie für die Schule massiv lernen. Von den 4 Großeltern sind bereits 3 verstorben, die 4. ist mit 2 Schlaganfällen und einem Herzinfarkt gebrechlich.

Also generell weiß man nie was auf einem zukommt und daher würde ich den Kontakt auch halten. Natürlich kannst Du weniger Kontakt haben und Deinen Mann bitten, dass er mit den Kindern alleine zu seinen Großeltern geht. Hier liegt es aber an Deinem Mann, dass er Dich gut vertritt. Also nicht schlecht macht, sondern zum Beispiel sagt, dass es Dir leid tut, dass du nicht kommen konntest, Du musst dich um das Pferd kümmern oder was auch immer. Wenn Du Dich dann beim nächsten mal entschuldigst und immer höflich bleiben.

Bis sich die Beziehung wieder normalisiert dauert es. Rechne es ihr hoch an, dass sie sich geändert hat und nicht mehr so viel Druck macht. Ich persönlich bin jemand, der gerne positive Aufmerksamkeit gibt, aber keine negative. Also wenn sie weniger Druck macht, würde ich persönlich, mich bei ihr diesbezüglich bedanken und das ich das zu schätzen weiß. Aber das ist nur das, was ich tun würde.

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Hallo,
Wirklich schwierig einen Rat zu geben, da bei euch schon soviel Porzellan zerschlagen ist.
Du hast da mein Mitgefühl rund um die belastende Situation mit Geburt und Wochenbett.
So sollte es nicht laufen.
Dein Mann hätte sofort deutlich Stellung beziehen müssen in einer Situation wo du es nicht konntest.
Leider kann man die Zeit nicht zurück drehen und somit bleibt nur es jetzt für dich erträglicher zu machen.
Ich kann dir nur raten bei deinem Kurs zu bleiben und höflich aber bestimmt Dinge die dir wichtig sind im Bezug auf die Kinder durchzusetzen.
Lass dich nicht provozieren oder auf Diskussionen ein.
Liebe Schwiemu, du hast die Dinge damals mit deinen Kindern geregelt wie du es am sinnvollsten fandest, das sind jetzt unsere Kinder und wir machen es so wie wir es richtig finden.
Sollten uns dabei "Fehler " unterlaufen, lernen wir daraus.
Ich hoffe für dich, dass es sich mit der Zeit entspannt.

Alles Liebe

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Genau hier schließe ich mich an.

Es gibt Menschen, die sind nur herzlich, solange es nach ihrer Meinung läuft. Sobald man den Kurs ändert, werden sie garstig.

Liebe TE, ich würde mich ebenso zurückziehen und meine Zeit anderweitig nutzen. Fertig. Sie ist scheinbar kein bedingungslos herzlicher Mensch- abhaken und weitergehts. Mach das, was dir gut tut.

Ich bin auch der Meinung, dass dein Mann hätte intervenieren müssen. Aber oft haben die Kinder solcher Menschen selbst nicht den Popo in der Hose, um sich durchzusetzen.

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Nach deinen Schilderungen scheint deine Schwiegermutter einige Grenzen überschritten zu haben. Mein Rat an euch wäre, höflich bleiben, den Kontakt nicht abbrechen (das fände ich übertrieben, da nicht wirklich etwas Schlimmes passiert ist) aber klare Grenzen zu setzten. „Nein. Du kannst ihn später nehmen, wenn er wach/satt/gut gelaunt… ist“ und nicht hergeben. Oder sagen, „Erna, ich schätze deine Meinung, aber wir machen es so, wie wir es richtig finden.“
Dass man beim 1. Kind aus der Bahn gerissen wird, ist keine Seltenheit, genauso dass man sich mehr streitet als zuvor. Ich denke, dass man eine Wochenbettdepression nicht durch eine übergriffige Schwiegermutter bekommt, sondern vor allem aufgrund von hormoneller Umstellung gepaart mit einem völlig neuen Leben. Da tust du ihr vielleicht ein bisschen zu sehr den schwarzen Peter zuschustern? Auch das mit dem Kinderwagen war sicher nett gemeint und würde mich persönlich jetzt nicht dermaßen aufregen.

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Den Kontakt will ich ja auf keinen Fall abbrechen, wie gesagt für meine Kinder ist sie ja eine tolle Oma und unser "großer" Sohn mag sie gern. Ich muss nur nicht unbedingt dabei sitzen, wenn sie da ist, oder unbedingt mit hin fahren. Ich habe das Geühl, dass das für uns beide befreiend wäre.

Und natürlich ist sie nicht die alleinige Schuldige an meiner Wochenbettdepression. Hier kamen einfach mehrere Dinge zusammen: die schlimme Geburtserfahrung, Hormone aber eben auch die fehlende Rücksichtnahme der Schwiegerfamilie. Rückblickend ging es eigentlich in meinem ganzen Wochenbett nur darum, wie es meiner Schwiegermutter geht und was sie für Erwartungen und Vorstellungen hat. Wurde das nicht erfüllt, gab es regelrechten Psychoterror und das hat einfach was mit mir gemacht...

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Verstehe. Schön dass du deinen Kindern trotzdem den Kontakt ermöglichst und dich neutral verhältst. Vielleicht wäre es eine Idee, wenn du deinen Mann mit den Kindern öfters mal alleine hinschickst und du dir ein paar schöne Stunden machst.

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Was war, war. Ich würde es mit Schwamm drüber versuchen, wenn sie jetzt zurückhaltender ist.
Ein bissl was gelernt hat sie schon, oder die Euphorie ist jetzt nicht mehr so groß wie beim 1.Enkelkind.
Da sind die Pferde wohl mit ihr durchgegangen.
Ich würde erstmal schauen wie sie sich weiter verhält. Bleibt sie passabel, musst du dich auch nicht zurück ziehen. Sieh es als kleine Chance.

Ratschläge kann man abnehmen oder nicht. Gutes hab ich gerne übernommen und beim Rest war ich auf Durchzug. Wenns mir zu blöd wurde habe ich nachgebohrt, bis der andere kein Argument mehr hatte.
Das kann sogar Spaß machen und ich hab den Ratschlag nie wieder gehört😇

Vielleicht reagieren wir selbst in Ekstase auch mal drüber als frische Großeltern?
Sie ist jetzt ruhiger und ich würde das als ersten Schritt werten.

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Jein, sie ist zwar in dem Sinne zurückhaltender, dass sie nicht mehr soviel Druck bei manchen Sachen macht, weil sie wohl eingesehen hat, dass wir andere Vorstellungen vom Kontakt haben als sie.
Aber die Besuche sind trotzdem jedes Mal spannungsgeladen. Ich habe oft das Gefühl, wieder mal "etwas falsches" gesagt zu haben, weil sie alles immer auf sich bezieht und sich schnell angegriffen fühlt, selbst bei Sachen, die überhaupt nichts mit ihr zu tun haben (mir fehlt gerade ein Beispiel). Sie lässt es uns dann imner auf eine subtile Art spüren, sagt aber nichts und "beschwert" sich dann bei Anderen (meist meiner Schwägerin) über uns.

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Ich glaube da darfst du dich selbst nicht so reinsteigern was sie denken könnte. Du meinst es so und so. Damit muss sie klar kommen.
Vermutlich stößt sie bei ihren Seelenmülleimern auch auf Unverständnis. Bei deiner Schwägerin sieht es zumindest so aus, wenn sie euch informiert.
Ihr braucht ihren Sanktus für nichts. Erzählen würde ich halt nur mehr was jeder wissen kann, wenn sie damit hausieren geht.

Ich stehe dazu wie ich meine Kinder erziehe. Wie andere das sehen juckt mich nicht.
Eigentlich bezieht sich das auf mein ganzes Leben. Einzig mein Mann und meine Kinder haben ein Mitspracherecht. Uns muss es passen.
Wenn einer meint er muss sich darüber bei anderen mokieren, dann soll er es tun. Verhindern kann ich es nicht.
Gleichgültigkeit trifft es glaub ich ganz gut.

Wer mag es schon, wenn sich in jemand in sein Leben einmischt? Da könntest du sie mal fragen ob sie ihr Leben nach anderen ausrichten möchte, oder ob sie ihre Entscheidungen selbst treffen will. Das wäre das einzige was mir noch einfallen würde, um die Frau zum Nachdenken anzuregen.

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Bisschen smalltalk und übers Wetter reden schaffst du.. Danach vlt eine Arbeit suchen während sie die kleinen bespaßt.

PS.. Bedenke dass du auch mal SM sein wirst ☺️.. Heute verstehe ich meine besser, kann es ihr aber nicht mehr zeigen da sie verstorben ist. Rückblickend hätte ich einiges milder beurteilen und mich mehr blicken lassen können.

Aber hinterher reitet die urschl..

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Als zweifache Jungs-Mama ist die Chance durchaus groß, dass ich mal in der Position sein werde. Daher weiß ich auch ganz genau, wie ich mich NICHT verhalten werde;)
Ja, wenn sie bei uns ist, dann würde ich mich mal kurz dazu setzen. Aber mit hin fahren müsste ich ehrlich gesagt erstmal nicht, da unsere Aufrinandertreffen doch irgendwie jedes Mal spannungsgeladen sind. Ich habe mittlerweile fast Angst davor, wieder mal "etwas falsches" zu sagen, dass sie dann auf sich bezieht und beleidigt ist.

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Aber wenn sie so empfindlich ist mach das nicht zu deinem Problem ☺️.. Ich hab sicher auch oft was gesagt oder getan was SM in dem falschen Hals bekam 😅

Jaaa das weiß man dann was man besser machen will trotzdem ist der Part SM und dann Oma sein ein paar Schuhe die man nicht einfach so anzieht sondern eingehen muss ☺️

Hab auch schon Sachen gemacht wo ich leichte Rügen bekam 😅

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Sammle deine ganze Kraft.

Ihr habt es mit einer intoleranten, respektlosen und grenzüberschreitenden Person zu tun. Wie man das als liebende, fürsorgliche und wohlwollende Oma abtun kann ist mir vollkommen unbegreiflich. Setz die Scheuklappen ab und leg das People Pleasing zur Seite. Fürchterlich wie so ein Verhalten salon- und gesellschaftsfähig gemacht wird. Nein.

Wir haben unserer Oma ein Ultimatum gestellt und ihr die Wahl gelassen.
Entweder sie akzeptiert, dass das Baby nicht an der Haustür abgenommen und beim Schreien ans Elternteil übergeben wird, oder es finden keine Besuche mehr statt.
Besagte Person hat sich für das Zweite entschieden. Wenn sie nicht tun kann, was sie allein für richtig hält, kommt sie stattdessen lieber gar nicht mehr. Wir haben ihre Entscheidung selbstverständlich ohne Murks akzeptiert und respektiert. Wir wollten schließlich auch eine finale Einigung und keinen Terz auf Lebenszeit. So trennten sich die Wege. Kontaktabbruch ist doch kein Tabu, sondern manchmal der einzig richtige Weg.

Die Oma verlangte kurze Zeit später über WhatsApp weiterhin Bilder und Videos vom Kind und sendete Briefe und Geschenke mit manipulierenden Texten und Forderungen.
Darum haben wir uns noch kümmern müssen, danach war die Sache aber gegessen. Natürlich hat sie ihr ganzes Umfeld auf uns angesetzt, was sie für eine arme Frau ist. Mit 3/4 der Großeltern leben wir jetzt friedlich weiter. Unser Kind wird jetzt 2 und wir Eltern bereuen rein gar nichts.

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lass Dir ein dickeres Fell wachsen und reduziere die Gespräche auf Smalltalk, das Wetter aber lasse die Kinderthemen nicht zu bzw. anworte kurz und lenke wieder ab auf Nichtigkeiten. - So hab ich das gemacht.
So kommen Konflikte gar nicht erst auf. -- die Unterhaltungen sind oberflächlich, höflich, auch gerne lustig, aber eben keine Kinderthemen.

Sowas kannst Du lernen zu steuern.
Ich z.B. musste das jetzt erst wieder lernen, denn der Teenie hat viele Probleme (gesundheitlich und psychisch - extrem komplex) und ich hab einfach keinen Bock mehr, mir dauernd absolut unpassende und besserwisserische Ratschläge anzuhören oder mich zu rechtfertigen. -- also fange ich bei Treffen smalltalk mit anderen Themen an, - und antworte auf Kinderfragen kurz oder ausweichend.

Bearbeitet von tr357
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Mit Kindern verändert man sich als Mutter / Frau und auch als Oma / Frau / Schwiegermutter das ist einfach so.

Ich hatte auch immer ein super Verhältnis zu meiner Schwiegermutter. Unser erstes Kind und für sie das erste Enkelkind hat die Situation dann auch erstmal etwas durcheinandergebracht. Sie ignorieren die erste Zeit auch konsequent unsere Wünsche z.B. Wollte ich kein Besuch im Krankenhaus und sie standen schon in der Nähe als ich mit wehen reinkam ich war fast unter Druck schnell zu liefern, Tipps zum stillen/schlaf bzw. Infos was ich ändern soll . Mit der Zeit wurde es besser und mit den weiteren Enkelkinder wurde es wieder normal besonders da ihre Tochter da wesentlich direkter die Schranken zeigt und ich glaube da wurde ihr klar was ich alles angenommen hab auch wenn ich es ignoriert hab.

Mit steigender Kinderzahl (meinerseits) und vor allem steigendem Alter und der Tatsache, dass ich private Probleme hatte und sie einfach unser Fels in der Brandung war hat sich unser Verhältnis wieder zum alten entwickelt.

Ich kann als Tipp oder Lösung nur sagen, dass du wenn es sich ergibt beim Kaffee oder nem Glas Sekt einfach immer wieder mit ihr redest. Ich würde ihr sagen, dass du eurer herzliches Verhältnis vermisst und dir klar ist dass du Dinge anders machst aber auch auf Tipps eingestehst auch wenn das vielleicht nicht so wirkt. Vor allem willst du ihr als Frau nicht weh tun oder den Mund verbieten und sie sich sicher sein kann, dass du sie fragst wenn es Probleme gibt.

Grundsätzlich glaube ich ist es egal wie das Verhältnis ist immer so dass man als Oma Opa Tipps gibt und es früher anders war. Die Welt verändert sich ist nun mal so.