Hund ins Bett-Kind, Baby aber nicht

    • (1) 12.01.07 - 13:37

      Guten Tag ihr Alle,
      ich poste das mal hier weil der Satz " Hund gehört mit zur Familie " gefallen ist

      Also wir waren am Mittwoch auf einem Geburstag
      Dabei waren auch 2 Hundebesitzer und eine Hochschwangere ( Mit Hund)
      Wir mit einem Kleinkind der Rst ohne Kinder
      Das Thema drehte sich erst um Hunde im Bett ja oder nein

      ich persönlich mochte nicht das unser Hund ( Huskymix verstorben vor 3 Jahren ) mit ins Bett oder auf Sofa kommt aus erzieherischen aber auch hygienischen Gründen
      Meine fast 2 Jährige Tochter schläft allerdings mit im Ehebett

      Nun sagte die bald Mama ein Hund ist ein Familienmitglied und würde von ihr nicht ausgeschlossen werden auch nicht aus irgendeinem Zimmer, Sofa, Bett usw.

      Soweit so gut

      Nun kam das Thema ...logisch...auf die bevorstehende Geburt ( Termin mitte Feb.) und ich habe erzählt das Paulina anfangs gut in ihrem Bett geschlafen hat, aber ca mit 12 Monaten extrem Nachts meine Nähe gesucht hat und ich sie dann in mein Bett genommen habe ( bLöder Satzbau aber egal)

      Daraufhin meinte die schwangere Bekannte das würde sie gar nicht erst anfangen Kinder müssen lernen im eigenen Bett schlafen, sie wolle keines von diesen verwöhnten Wänzen ( wobei Wänze nicht boshaft gemeint ist)

      Auf meine Frage hin warum ein Hund mehr Familienmitglied ist wie ein Baby kam die Antwort , das kann man nicht vergleichen

      Stimmt sogar, denn irgendiwe sind meine Kinder die " wichtigeren Familienmitglieder

      Nun gut da nicht meine Party wollte ich kein Streitgespräch führen , aber irgendwie finde ich es immer noch komisch einem Hund diesen Status zuzugestehen und einem Baby, Kleinkind nicht

      Kennt ihr solch komische unterschiede auch?
      Naja, zumindest vermute ich das sich die Ansicht ändert sobald das Kind auf der Welt ist

      Nachdenkliche Grüße
      Ulrike

      • Hallo Ulrike,

        die Einstellung ändert sich, ganz bestimmt :)
        Ich hatte auch Angst davor, das Kind mit ins Bett zu nehmen, wegen diesem ganzen Verwöhn-bla bla.
        Jetzt ist er da und ich kann es mir kaum vorstellen, das er mal in seinem Bett geschweige denn im KiZi schlafen soll, so schön finde ich das Familienbett.
        Traurig nur das bei dieser bestimmten Party- Person bestimmt der Hund erst auf dem Bett ausziehen muss, wenn das Kind da ist. Sowas schürt die Eifersucht.

        LG Jenny (die ihre drei Wuffs nicht mit ins Bett nimmt)

        (3) 12.01.07 - 14:01

        hallo

        bei mir ist es auch so.

        ich habe 2 kleine hunde (yorki, mops)
        der yorki ist 7 jahre und schläft seit 7 jahren bei mir im bett.
        es war nie eine frage.
        er gehört zu mir. ich habe kein problem ihn mit im bett zu haben und es fehlt einfach was wenn er nicht da ist.
        auch der zweite hund wird früher oder später mit im bett schlafen.

        bei meiner tochter war mir klar das ich wollte das sie in IHREM bett schläft.
        anfangs war sie im stubenwagen mit im schlafzimmer, danach wurde sie in ihr kinderzimmer ins eigene bett umquartiert (ohne prob.)

        wie soll ich das sagen,ein kind im bett ist was anderes als ein hund.
        der hund geht ins bett wenn ich ins bett gehe, er stört sich nicht daran wenn ich mich im bett hin und her drehe, er legt sich einfach an eine andere stelle.
        mit einem kind im bett müsste ich mich mehr einschränken. alles leise machen etc.
        meine tochter ist 2einhalb und geht gerne in ihr bett.sie ist es garnicht anders gewohnt.

        wenn sie mal richtig krank war und auch dementsprechend anhänglich habe ich sie auch nachts mit zu mir ins bett genommen, verständlich.
        der hund lag dann auch mit im bett.
        es war auch kein problem aber generell soll meine kleine in ihrem eigenen bett schlafen.
        das hat weniger was mit dem hunden zutun. denn wo 2 hunde platz finden, findet auch ein kind platz.
        aber ich wollte auch einfach noch ein stück privatsphäre haben.
        abends auch mal mit laptop im bett sitzen etc.
        mit kind daneben schwierig.

        es muss jeder selbst entscheiden.ich bin froh das meine tochter schön in ihrem bettchen schläft.
        eine bekannte muss sich heute noch tagtäglich mit ihren 5 jährigen sohn ins bett legen bis er eingeschlafen ist.
        sie hat es ihm so angewohnt.

        ich finde sowas muss nicht sein. ich persönlich hätte keine lust jeden tag um 8 mit kind ins bett zugehen weil dieses nicht in der lage ist alleine einzuschlafen.

        aber auch das muss jeder selbst wissen.

        • (4) 12.01.07 - 14:16

          Das eine hat ja mit dem anderen nicht unbedingt etwas zu tun. Pablo schläft momentan auch noch bei mir im Bett, weil wir eine zu kleine Wohnung haben. Aber deshalb fühle ich mich nicht eingeschränkt. Ich lege ihn Abends ins Bett wie jedes andere Kind auch und muss nicht stundenlang bei ihm bleiben, er schläft allein ein. Auch wenn ich dann abends mal ein Buch lesen möchte (Laptop hab ich nicht ;-)) ist das kein Problem. Wach geworden ist er davon noch nie, auch nicht, wenn ich nicht auf Zehenspitzen durch's Zimmer gehe.

          • (5) 12.01.07 - 15:29

            hallo

            ja klar, so kanns auch gehen;-)

            soll auch jeder so machen wie er mag.

            mir war es lieber das meine tochter nachts allein in ihrem bett schläft.

            tagsüber kann sie jederzeit in mein bett springen, auch morgens nach dem aufstehen kann sie gern zum kuscheln kommen aber nachts ist es mir schon ganz recht das sie in ihrem bett schläft.

            jeder so wie er mag, finde beides oki.

            • (6) 12.01.07 - 16:02

              Na klar, wollte ja nur mal betont haben, daß auch Familienbett-Kids nicht unbedingt mit 5 noch in den Schlaf gewiegt werden müssen ;-)

              Schönes Wochenende
              LG Yoli :-D

        (7) 13.01.07 - 00:00

        Hallo Italia,
        auch du schreibst der Hund gehöert zu mir deshalb darf er bei mir schlafen....und das Kind gehört das nicht genauso zu dir?
        Wobei es nun gar nicht darum geht das deine Tochter in ihrem Bett schläft

        Rein um die Aussage der Hund daf das Kind nicht

        Selbstverständlich verstehe ich deine angeführten unterschiede und damit hast du nicht unrecht.

        Nur auf der rein emotionalen Schiene hört es sich für mich " ungerecht" an

        Liebe Grüße
        Ulrike

        • (8) 13.01.07 - 11:45

          hallo

          ja mag sein, das es sich merkwürdig anhört.

          sicherlich gehört mein kind genauso zu mir.

          ich meinte es anders.

          der hund gehört zu mir, deswegen darf er auch mit ins bett.ich mag es und-er auch.
          mein kind gehört auch zu mir aber mir war es schon ganz lieb wenn sie in ihrem eigenen bett schläft,zumindest nachts. wenn sie tagsüber in meinem bett rumspringt oder morgens zum kuscheln kommt ist das kein problem.

          mit meinem kind veranstalte ich eine kissenschlacht, wir lachen zusammen, spielen zusammen, kuscheln zusammen, räumen zusammen auf, unternehmen was etc.

          das mach ich auch weil wir zusammen gehören aber da sind die hunde nicht immer dabei , obwohl sie trotsdem immer dazu gehören.

          • (9) 13.01.07 - 12:34

            Ich versuche das Ganze mal nachzuvollziehen und stelle mir die Frage:

            was stört Dich an einem Kind, das in Deinem Bett übernachtet im Gegensatz zum Hund, der in Deinem Bett übernachtet?

            • (10) 13.01.07 - 13:11

              hallo

              gute frage.

              STÖREN tut mich mein kind in dem sinne natürlich nicht.

              allerdings ist ein kind im bett etwas anderes als ein hund.
              hatte ich an anderer stelle schonmal geschrieben.

              die gründe warum es mir lieber war das meine kleinen in ihrem eigenen bett schläft:

              - ich lese abends gern im bett oder höre etwas musik oder sitze auch gern malmit laptop im bett - mit kind im bett müsste ich mich in der hinsicht mehr einschränken, ich müsste einfach leise sein, aus angst das sie aufwachen könnte.
              -ich könnte nicht ganz so ruhig schlafen weil ich angst hätte sie hat die decke über den kopf etc.
              -ich wollte auch gern noch bischen privatsphäre haben.
              - ich hatte "angst" das meine kleine dann später nur schwer in ihr eigens bett wechseln will (so war es früher bei mir)

              das waren so die beweggründe warum meine tochter in ihrem eigenen bett schläft.
              sie kennt es nicht anders und es ist kein problem.

              wenn sie mal krank war dann hat sie nachts auch in meinem bett geschlafen, klar. aber da hatte ich fast nie ein auge zugemacht, aus sorge sie im schlaf zu erdrücken oder ähnliches,obwohl das viell. blödsinn ist.

              warum mich der hund im bett nicht stört?

              ein hund ist eben was anders.
              ihm ist es egal ob ich abends mit laptop im bett setze, ihn stört es nicht wenn ich musik höre.
              wenn ich mich nachts drehe dann legt er sich einfach an eine andere stelle.
              ich könnte nachts einen handstand im bett machen, ihm wäre es egal.. ein hund legt sich einfach an eine andere stelle des bettes.
              auf ihn muss ich im bett einfach keine rücksicht nehmen.




    (11) 12.01.07 - 16:48

    Ich finde es ganz schrecklich, dass viele Hundebesitzer vergessen, dass der Hund ein Tier ist, und kein Mensch!
    Warum kann man die nicht auch Artgerecht halten, wir wollen
    doch auch nicht mit unserer Katze aufs Katzenklo gehen, oder?:-p Ich finde diese Diskusion im Bekanntenkreis leider auch immer wieder, und ich finde es schrecklich.

    Mann kann Tiere lieben, aber irgendwo hat es auch Grenzen.
    Ich hatte selber zwar noch keinen Hund, aber mein Pferd musste auch im Stall schlafen, und hat auch nicht mit uns auf der Couch Chips gegessen!

    Und was ich ganz eklig finde, wenn die Hundebesitzer dem Hund, der gerade am Hintern von Nachbars Lumpi geleckt hat einen Kuß auf die Schnauze geben! Da könnte ich immer k..... !

    Aber egal, so Leute gibt es halt, und bestimmt wird sich die Einstellung auch noch ändern wenn der Wurm da ist, wenn nicht.... das arme Kind!

    • (12) 12.01.07 - 20:58

      oh ja genau, immer von etwas reden von dem man üüüberhaupt keine ahnung;-)

      willst du damit sagen es ist nicht artgerecht wenn der hund mit im bett schläft??

      ja??

      dann nur soviel:

      hunde sind RUDELTIERE, und wir als besitzer sind sein rudel.
      ein hund muss nicht zwingend im bett schlafen aber wenn er es tut dann ist das doch oki.
      kann doch wohl jeder selbst entscheiden.
      ich kann es mir nicht vorstellen ohne meinen wauzi im bett zu schlafen.
      er gehört einfach dazu. ich mag es- er mag es.

      was ICH hingegen nicht artgerecht finde ist ein hund im zwinger zu halten.

      aber gut, da du dich ja besonders gut mit artgerechter haltung auszukennen scheinst wirst du es sicherlich besser wissen.

      und wo jeder besitzer seine grenzen mit seinen haustieren hat ist auch jeden seine sache, frag mich was es sich da künstlich aufzuregen gibt.

      *kopfschüttel*

      • (13) 12.01.07 - 21:38

        Zwinger ist NICHt artgerecht aber im Bett will ich auch keinen Hund haben!

        Wir hatten bis vor einem Jahr immer einen Bernhardiner! Meinst du ich will in mein Bett wenn da ein 110 Kilo Hund drinliegt?

        • (14) 12.01.07 - 21:47

          nein, du musst doch auch keinen hund mit ins bett nehmen

          oder hab ich irgendwo geschrieben das es pflicht ist?

          kann jeder handhaben wie er möchte.

          ich habe 2 kleine hunde (yorki, mops) die passen ins bett.
          ein bernhardiner würde sicher nicht ins bett passen.

          ich habe nichts dagegen wenn hunde nicht ins bett dürfen, das muss jeder selbst entscheiden.

          ABER ich finde es nicht schön das manche meinen sich darüber aufregen zu müssen.
          davon reden, das die tiere artgerecht gehalten werden sollen etc.

      (16) 13.01.07 - 13:06

      >>willst du damit sagen es ist nicht artgerecht wenn der hund mit im bett schläft??

      ja??

      dann nur soviel:

      hunde sind RUDELTIERE, und wir als besitzer sind sein rudel.<<

      In einem Rudel gibt es eine Rangordnung und wenn der Hund erhöht liegen darf, fühlt er sich ranghöher.
      Geht bei Euch ja anscheinend gut, aber wenn man einen Hund hat, der seine Dominanz austestet, hat man ganz schnell ein Problem.

      Es ist also doch nicht so artgerecht, seinen Hund mit ins Bett zu lassen.

      • (17) 13.01.07 - 13:18

        hallo

        das mag vielleicht nicht so falsch sein, allerdings kenne ich keinen fall indem es diesbezügl. probleme gibt.

        meine hunde sitzen auch mit auf der couch, also auch gleiche höhe.

        ich denke es ist wichtig in vielen anderen dingen die rangordnung zu klären. die hunde sollten wissen WER der chef ist. wenn das geklärt ist, dürfte es meiner meinung nach kein problem geben wenn der hund "auf gleicher höhe liegt".

        bsp
        wenn wir abends auf der couch sitzen und auf dem tisch,direkt vor uns, liegt ein stück keks.
        auch wenn wir auf gleicher höhe sitzen wissen die hunde das dieser keks MIR gehört und es würde sich keiner wagen mir diesen keks weg zu nehmen.. auch wenn wir alle auf gleicher höhe sitzen#freu

        blödes beispiel#freu#freu

(18) 12.01.07 - 18:36

Hallo Ulrike,

wir hatten auch ein Familienbett.
Unsere adoptierte Tochter kam im Alter von 18 Monaten zu uns. Vorher lag sie in einem Schlafsaal mit -zig anderen Kindern. Die Kinderschwester, die uns während der Adoption begleitete, legte uns immer wieder ans Herz, dass wir unsere Tochter "mindestens drei Monate" bei uns mit im Bett schlafen lassen sollen (zum einen, weil es sicher Horror für sie gewesen wäre, aus einem Raum mit sovielen Kindern in ein "einsames" Kinderzimmer verlegt zu werden, zum anderem um die Bindung zwischen uns zu stärken).
Aus den drei Monaten sind über drei Jahre geworden - wir haben es keine Sekunde bereut.
Das Sexleben zwischen meinem Mann und mir hat in keinster Weise gelitten - unsere Wohnung besteht ja nicht nur aus einem Schlafzimmer ;-).
Irgendwann hat sich das von selbst aufgelöst. Wir haben es alle einfach nur genossen :-).

(19) 12.01.07 - 22:37

Ganz klare Aussage!

Jeder des "Familienrudels" braucht sein eigenes Bett, Ob Mann, Frau, Kind oder Hund.

So einfach ist das.

LG

Petra

(22) 12.01.07 - 23:18

Hallo Ulrike,

wie bei so vielen Themen, gibt es eben auch da unterschiedlichste Ansichten.
Ein Fall im Bekanntenkreis hat mich aber schon schockiert. Da hat der Mann bei der Beerdigung seiner Mutter schon beim Kaffeetrinken wieder normal geredet und halb gescherzt. Als sein Hund starb, hat er 3 Monate schwerste Depressionen mit Selbstmordgedanken und körperlichem Leiden davon getragen.

In dem Fall ist klar, wo der Mensch und wo das Tier steht.


Ich mag solche "Rangstellungen" eigentlich nicht, denn Tiere benötigen nun mal oft unsere Hilfe und Mitgefühl.

Meine Tochter darf in mein Bett und als ich noch Katzen hatte, waren auch die herzlich willkommen.

Liebe Grüße
Maja

(23) 12.01.07 - 23:28

Laß sie doch erst mal ihr Kind kriegen, dann ändert sich das bestimmt bald.
lg bambolina

(24) 12.01.07 - 23:53

Danke für die Antworten

So hat jeder halt ein anderes Verständniss für die Situation

Im beschriebenen Fall kam es so rüber als ob ich Tierfeindlich wäre weil Hund nicht ins Bett ....aber zu Kinderfreundlich weil Kind im Bett

Ist für meine Begriffe die emotional nicht richtige einstellung

Leibe Grüße
Ulrike

(25) 13.01.07 - 04:23

Bei uns sind alle Willkommen, egal ob Hund, Katz, Kinder oder MANN #huepf

Nach 30min haben Maenne und ich sowieso das Bett fuer uns alleine weil es keiner bei uns aushaelt.... #schock#huepf

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