Kur statt Reha?

    • (1) 05.06.16 - 10:17

      Hallo, ich bin leider sehr krank und hatte 2013 einen doppelten Schlaganfall. Meine Erkrankung ist Fortschreitend und im Dezember 2015 hatte ich wieder einen kleinen SA. Mein Sohn ist gerade 1 Jahr geworden und der Wiedereinstieg in den Job steht an. Ich bin aber ziemlich fertig und habe einige körperliche Probleme, wenn ich auch großes Glück hatte. Meine Frage....bekomme ich in einer Mutter-Kibd-Kur auch Physio und Ergotherapie und Logopädie usw? Und wie lange dauert es vom Antrag bis es los geht so im Durchschnitt? Danke für die Tipps!

      • (2) 06.06.16 - 14:37

        Hallo!

        Ich habe vor zwei Jahren auch eine MKK beantragt, aber von meiner Krankenkasse die Auskunft bekommen, dass diese Maßnahme nur für gesunde Mütter geeignet und vorgesehen ist (quasi als Erholung? !). Ich konnte daher keine MKK genehmigt bekommen. Eine Reha- Maßnahme bekam ich natürlich sofort genehmigt und konnte auch meinen Sohn problemlos mitnehmen. Für mich selbst war die Reha natürlich die bessere Maßnahme, aber für meinen Sohn war es nicht so toll. Die Reha-Einrichtungen sind nur wenig für Kinder eingerichtet und die Betreuung gefiel uns absolut nicht. Ich würde daher nicht mehr mit Kind in Reha fahren... Aber eine MKK bekomme ich nicht. :-(

        Aber versuche doch einfach erstmal bei der Krankenkasse nachzuhören. Die geben da sicher gern Auskunft.

        (3) 06.06.16 - 19:06

        Hallo genx,

        es ist schon ein wenig so, wie kira2001 schreibt.

        Eine Mutter-Kind-Kur ist in der Regel eine Vorsorgemaßnahme, vor allem für Erkrankungen, die direkt aus der Mütterrolle resultieren. Es geht vor allem um psychosomatische Erkrankungen wie Erschöpfungszustände, Überforderung, Schlafstörungen, vielleicht auch Rückenschmerzen vom Hochheben des Kindes und so weiter. Körperliche oder chronische Erkrankungen werden mitbehandelt, falls notwenig, stehen aber nicht unbedingt im Vordergrund.

        Typische Maßnahmen in Mutter-Kind-Kur-Kliniken sind zum Beispiel psychologische Gespräche, Gesprächskreise zu verschiedenen Themen, Ernährungsberatung, Massagen oder auch Sport.

        Die Wartezeiten bei der Mutter-Kind-Kur auf freie Termine sind akutell bei 4-6 Monaten.

        Wenn es zum Beispiel eine Kur nach Bandscheibenvorfall oder auch Schlaganfall geht, empfiehlt sich eine Rehamaßnahme über den Rentenversicherungsträger. Die Kliniken sind speziell ausgerichtet und können um einiges mehr bieten, als die Mutter-Kind-Kur-Kliniken.

        Die Kindermitnahme ist in einigen Kliniken möglich, auch wenn es sich teilweise recht schwierig mit der Betreuung erweist.

        LG Jacqueline Krüger

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