für die "Wechselfrauen"

es sollte euch interessieren
http://www.deutschlandfunk.de/hormonersatz-therapie-krebsrisiko-ist-bisher-unterschaetzt.709.de.html?dram:article_id=311878
>>dass die Industrie nie müde wurde - auch Ärzte übrigens nicht -, Hormone weiter zu bewerben. Dazu ist sie einfach ein viel zu großes Geschäft. Und man findet auch heute, wenn man Homepages von Frauenärzten, von Ärzteverbänden schaut, immer noch eine Risikodarstellung, die wirklich geschönt ist.<<

>> Aber: Wechseljahresbeschwerden - so unangenehm sie sein können - sind Befindlichkeitsstörungen und keine Krankheit. <<

http://www.swr.de/odysso/mehr-aufklaerung-tut-not-weniger-hormone-weniger-krebs/-/id=1046894/did=2408104/nid=1046894/6pr6nj/index.html
>>"Eine Frau kann ja Hormone nehmen. Nur muss sie wissen, dass sie damit ein bestimmtes Risiko eingeht für Brustkrebs, für Gallenblasenerkrankungen, für Herzinfarkte, gegebenenfalls auch für Verstopfungen der Gefäße, die dann auch zu Lungenverstopfungen führen können und letztendlich auch mit dem Tode enden können. Und das muss die Frau wissen. Und dann kann sie abschätzen, ob der Nutzen für sie - bezüglich der Reduktion der Symptome in den Wechseljahren - ob der Nutzen so groß ist, dass sie diesen potentiellen Schaden in Kauf nimmt.<<

Hallo

Ja die Gynäkologen vermitteln den Frauen immer das es ohne Hormonersatztherapie nicht gehen würde.
Es gibt homöopathische Mittel, die den Wechsel erleichtern können.

Mit Ernährung kann man das auch versuchen auszugleichen, sprich Soja.

Man vertraut seinem Arzt und glaubt ihm.
Man sollte sich immer weiter informieren.

Ein guter Heilpraktiker kann einem da helfen, wo man keine Hormone will.
Wobei ich meinem Gyn absolut vertraue, und für mich selber entscheide was gut für mich ist.

LG

Hallo,

wenn die Menstruation einsetzt, kommen einige Mädchen damit gut klar, andere fallen tage- oder wochenlang wegen den Beschwerden aus. Und so ist es bei den Wechseljahren. Es sind keine Befindlichkeitsstörungen, es kann zu krankheitsähnlichen Symptomen kommen und die muss keine Frau ertragen, nur weil es natürlich ist. Daher muss jede Frau selbst wissen, ob und wie sie damit klar kommt.

LG
Lady

na, nichts anderes hab ich geschrieben!
>>es kann zu krankheitsähnlichen Symptomen kommen<<
krankheits ähnlich, deshalb ist das Klimakterium trotz dem keine Krankheit.

>>Daher muss jede Frau selbst wissen, ob und wie sie damit klar kommt.<<

sie sollte es nicht nur selbst wissen, sie sollte auf alle Fälle kpl. und um fassend über die Behandlungsmethoden zur Linderung, über evtl. Nebenwirkungen u. Risiken auf geklärt sein. Nur dann ist sie in der Lage, eine für sie passende Entscheidung zu treffen.

Leider immer noch zu viele Frauen lassen sich von ihrem Gyn sagen, ob sie mit den Wechseljahren klar kommen oder nicht.

PS: Die Pubertät mit den Wechseljahren zu vergleichen ist ein Witz, wenn gleich man auch über die Pubertät mit dem Ein setzen der Periode sagen kann, dass es keine Krankheit ist

Wieso ist das ein Witz? Beides sind keine Krankheiten, sondern hormonelle Veränderungen und die können zu ganz unterschiedlichen und verschieden stark ausgeprägten Beschwerden führen.

Ich finde, dass die Wechseljahre durchaus vergleichbar sind mit der Pubertät. In beiden Phasen entstehen "Phänomene", mit denen man nicht rechnet, die man nicht versteht. Manche stören, andere nicht.

Gemeinsam haben diese Zeiten, dass niemand genau weiß, wann die Umstellungen abgeschlossen sind, also muss man sich damit arrangieren und für sich entscheiden, ob man ohne oder mit Unterstützung - sei es durch homöopathische oder schulmedizinische Mittel - zurechtkommt.

Ich persönlich habe in der Pubertät während der Regelblutung unter extrem schmerzhaften Krämpfen gelitten, die ich meiner Tochter auf jeden Fall medikamentös erspart hätte, wenn sie sie auch bekommen hätte, denn soviel Schmerz ist einfach nur unnötig. Sie hat Glück und kommt mit einem Heizkissen zurecht ...

Nun in den Wechseljahren habe ich recht wenig Beschwerden und meine Gyn hat es vollkommen mir überlassen, wie ich damit umgehe. Sie hat mir geraten, die Pilleneinnahme zu beenden und abzuwarten, was da kommt. Hätte ich mich schlecht gefühlt, hätten wir gemeinsam eine Lösung gesucht.

Jeder wie er kann und mag - wenn jemand einem Arzt vertraut, der gerne und viel Medikamente verabreicht, sich dieser Mensch damit aber wohlfühlt, so ist das doch seine freie Entscheidung, ebenso wie sich über mögliche Konsequenzen zu informieren.

lg
lillebi

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Mal doof gefragt:

Ich bin mit Ende 37 etwas zu früh in die Wechseljahre gerutscht - zumindest für meinen Geschmack. :-) Beschwerden haben ich keine, außer einen deutlich verlangsamten Stoffwechsel #schmoll und hin- und wieder Schlafstörungen.

Ich brauche also keine "Medikamente", allerdings soll es doch so sein, dass die Knochen in Mitleidenschaft gezogen werden, wenn man so früh in den Wechsel kommt (vozeitiger Knochenabbau). Jetzt hat mir meine Frauenärztin eine Progesteroncreme verschrieben. Auch wenn ich ihr vertraue und das ausnahmsweise mal nicht in Frage stellen wollte :-D, frage ich mich gerade, ob das auch schon als Hormonersatztherapie gilt? Ich glaube sie verneinte das, als ich nachfragte, aber du scheinst ja gut bescheid zu wissen. Was meinst du?

Liebe Grüße
Matea

nein, es zählt nicht zur HET. Der Inhaltstoff bei Progesteroncreme ist bioidentisches Progesteron, es wird aus der Yamswurzel gewonnen.

wenn du möchtest, hier Infos
http://www.npis.info/german/fragenantworten.htm

Oh danke, das ist lieb von dir!

Ja, sowas in der Art sagte sie auch, zumal sie ohnehin gegen die Einnahme von Hormonen, also auch der Pille, ist. Entgegen meiner Natur habe ich nichts gegoogelt, weil ich mich beim Recherchieren immer dermaßen reinsteigern kann, dass am Ende auch ein Kamillentee lebensgefährlich sein muss. :-D

Gut, dann nehme ich weiterhin die Creme. Seit Frau Doktor nämlich gesagt hat, dass die Creme den Stoffwechsel anregt, bin ich wieder richtig gewissenhaft damit geworden... #schein;-)

Liebe Grüße
Matea

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ich glaube, dass frau aufhören muss, die Wechseljahre (was ein ätzendes Wort!) als etwas Schlimmes und Behandlungsbedürftiges zu sehen. Das ist es nämlich nicht, was man unter anderem auch daran erkennen kann, dass es zahlreiche Kulturen und Sprachen gibt, in denen es gar kein Wort für "Wechseljahre" gibt.

Als wir damals in der Pubertät waren und Hormonumstellungen verkraften mussten, uns die Brüste wuchsen (boah, tat das weh!!!), haben wir doch auch keinen Arzt aufgesucht, um gegen diese typischen "Beschwerden" irgendwas einzunehmen. Wir haben es einfach überstanden - und es ging! :-)

Meine Meinung - die Pharmaindustrie ist immer gut darin, neue Krankheiten zu erfinden und gleichzeitig Pillen dagegen zu entwickeln :-)

LG, Cherish