für die "Wechselfrauen"

    • (1) 26.09.16 - 13:22

      es sollte euch interessieren
      http://www.deutschlandfunk.de/hormonersatz-therapie-krebsrisiko-ist-bisher-unterschaetzt.709.de.html?dram:article_id=311878
      >>dass die Industrie nie müde wurde - auch Ärzte übrigens nicht -, Hormone weiter zu bewerben. Dazu ist sie einfach ein viel zu großes Geschäft. Und man findet auch heute, wenn man Homepages von Frauenärzten, von Ärzteverbänden schaut, immer noch eine Risikodarstellung, die wirklich geschönt ist.<<

      >> Aber: Wechseljahresbeschwerden - so unangenehm sie sein können - sind Befindlichkeitsstörungen und keine Krankheit. <<

      http://www.swr.de/odysso/mehr-aufklaerung-tut-not-weniger-hormone-weniger-krebs/-/id=1046894/did=2408104/nid=1046894/6pr6nj/index.html
      >>"Eine Frau kann ja Hormone nehmen. Nur muss sie wissen, dass sie damit ein bestimmtes Risiko eingeht für Brustkrebs, für Gallenblasenerkrankungen, für Herzinfarkte, gegebenenfalls auch für Verstopfungen der Gefäße, die dann auch zu Lungenverstopfungen führen können und letztendlich auch mit dem Tode enden können. Und das muss die Frau wissen. Und dann kann sie abschätzen, ob der Nutzen für sie - bezüglich der Reduktion der Symptome in den Wechseljahren - ob der Nutzen so groß ist, dass sie diesen potentiellen Schaden in Kauf nimmt.<<

      • (2) 26.09.16 - 13:51

        Hallo

        Ja die Gynäkologen vermitteln den Frauen immer das es ohne Hormonersatztherapie nicht gehen würde.
        Es gibt homöopathische Mittel, die den Wechsel erleichtern können.

        Mit Ernährung kann man das auch versuchen auszugleichen, sprich Soja.

        Man vertraut seinem Arzt und glaubt ihm.
        Man sollte sich immer weiter informieren.

        Ein guter Heilpraktiker kann einem da helfen, wo man keine Hormone will.
        Wobei ich meinem Gyn absolut vertraue, und für mich selber entscheide was gut für mich ist.

        LG

        Hallo,

        wenn die Menstruation einsetzt, kommen einige Mädchen damit gut klar, andere fallen tage- oder wochenlang wegen den Beschwerden aus. Und so ist es bei den Wechseljahren. Es sind keine Befindlichkeitsstörungen, es kann zu krankheitsähnlichen Symptomen kommen und die muss keine Frau ertragen, nur weil es natürlich ist. Daher muss jede Frau selbst wissen, ob und wie sie damit klar kommt.

        LG
        Lady

        • na, nichts anderes hab ich geschrieben!
          >>es kann zu krankheitsähnlichen Symptomen kommen<<
          krankheits ähnlich, deshalb ist das Klimakterium trotz dem keine Krankheit.

          >>Daher muss jede Frau selbst wissen, ob und wie sie damit klar kommt.<<

          sie sollte es nicht nur selbst wissen, sie sollte auf alle Fälle kpl. und um fassend über die Behandlungsmethoden zur Linderung, über evtl. Nebenwirkungen u. Risiken auf geklärt sein. Nur dann ist sie in der Lage, eine für sie passende Entscheidung zu treffen.

          Leider immer noch zu viele Frauen lassen sich von ihrem Gyn sagen, ob sie mit den Wechseljahren klar kommen oder nicht.

          PS: Die Pubertät mit den Wechseljahren zu vergleichen ist ein Witz, wenn gleich man auch über die Pubertät mit dem Ein setzen der Periode sagen kann, dass es keine Krankheit ist

          • Wieso ist das ein Witz? Beides sind keine Krankheiten, sondern hormonelle Veränderungen und die können zu ganz unterschiedlichen und verschieden stark ausgeprägten Beschwerden führen.

            Ich finde, dass die Wechseljahre durchaus vergleichbar sind mit der Pubertät. In beiden Phasen entstehen "Phänomene", mit denen man nicht rechnet, die man nicht versteht. Manche stören, andere nicht.

            Gemeinsam haben diese Zeiten, dass niemand genau weiß, wann die Umstellungen abgeschlossen sind, also muss man sich damit arrangieren und für sich entscheiden, ob man ohne oder mit Unterstützung - sei es durch homöopathische oder schulmedizinische Mittel - zurechtkommt.

            Ich persönlich habe in der Pubertät während der Regelblutung unter extrem schmerzhaften Krämpfen gelitten, die ich meiner Tochter auf jeden Fall medikamentös erspart hätte, wenn sie sie auch bekommen hätte, denn soviel Schmerz ist einfach nur unnötig. Sie hat Glück und kommt mit einem Heizkissen zurecht ...

            Nun in den Wechseljahren habe ich recht wenig Beschwerden und meine Gyn hat es vollkommen mir überlassen, wie ich damit umgehe. Sie hat mir geraten, die Pilleneinnahme zu beenden und abzuwarten, was da kommt. Hätte ich mich schlecht gefühlt, hätten wir gemeinsam eine Lösung gesucht.

            Jeder wie er kann und mag - wenn jemand einem Arzt vertraut, der gerne und viel Medikamente verabreicht, sich dieser Mensch damit aber wohlfühlt, so ist das doch seine freie Entscheidung, ebenso wie sich über mögliche Konsequenzen zu informieren.

            lg
            lillebi

            • weißt du, man kann auch Äpfel mit Birnen vergleichen, kein Thema;-)

              >>Jeder wie er kann und mag - wenn jemand einem Arzt vertraut, der gerne und viel Medikamente verabreicht, sich dieser Mensch damit aber wohlfühlt, so ist das doch seine freie Entscheidung, ebenso wie sich über mögliche Konsequenzen zu informieren.<<

              absolut! Ich bin ganz deiner Meinung. Das, was ich bemängele, ist, dass viele Frauen eben nicht über mögliche Konsequenzen informiert sind.
              Mich persönlich überrascht immer wieder die Tatsache, mit welcher Selbstverständlichkeit die verschiedensten Medikamente ein geworfen werden, ohne die Nebenwirkungen od. Risiken wahr genommen zu haben. (um dann hinter her zu jammern und zu sagen, dass man dies ja nicht gewusst habe)

              Aber, wie du schon schreibst, es die Entscheidung eines jeden einzelnen selbst

              • Na dann erklär mir bitte mal wieso die eine Hormonumstellung Apfel und die andere Birne sein soll - da bin ich tatsächlich richtig gespannt drauf.

                lg
                lillebi

                • der Apfel steht für die Zeit zur Geschlechtsreife und Fruchtbarkeit, der Entstehung sexuellen Interesses, aus Kind wird Erwachsener
                  die Birne für das Nachlassen der Fruchtbarkeit bei weiter hin bestehendem Erwachsensein und weiter hin bestehendem sexuellen Interesse

                  sind zu mindest in meinen Augen zwei völlig unterschiedliche Dinge

                  • Der Hauptunterschied liegt für Dich also in entsehender bzw. abklingender Fruchtbarkeit - und diese ist definitiv das Ergebnis hormoneller Veränderungen.

                    Deine weiteren Unterscheidungsmerkmale sind mehr oder minder äußerliche Symptome bestimmter hormoneller Dispositionen.

                    Natürlich sind die Ergebnisse der jeweiligen hormonellen Veränderung andere, doch ihre Ursache ist im übergeordneten Sinne gleich und deshalb für mich absolut vergleichbar.

                    Da haben mich weder Äpfel noch Birnen von Deiner Sicht der Dinge überzeugen können.

                    lg
                    lillebi

                    • ach was, ich muss dich doch nicht über zeugen! Du wolltest eine Erklärung von mir, die hab ich dir gegeben, fertig, aus.

                      da wir grad so schön dabei sind, eine Frage noch, sieht du einen Unterschied zwischen der physiologisch eintretenden Menopause und der chirurgischen Menopause oder ist das für dich mit einander vergleichbar?

                      • Nein überzeugen musst Du mich nicht, das wäre vermutlich auch eher schwierig an dieser Stelle ... ;-)

                        Ehrlich gesagt, habe ich mir über das Thema pyhsiologische ./. chirurgische Menopause überhaupt noch keine Gedanken gemacht, da sich dazu bislang keinerlei Anlass ergab.

                        Grundsätzlich gehe ich aber davon aus, dass der Körper eine von außen herangetragene Veränderung sicherlich anders verarbeitet als eine aus sich selbst entstehende, schließlich handelt es sich um eine Reaktion, nicht um eine "normale" Entwicklung.

                        Möglicherweise sind jedoch die Symptome vergleichbar - damit müsste ich mich mal beschäftigen, allerdings interessiert es mich im Moment wirklich nicht so sehr.

                        Kennst Du Dich damit aus?

                        lg
                        lillebi

                        • ich denke schon

                          • Na dann erzähl mal, es gibt hier sicherlich die ein oder andere Interessentin am Thema. :-)

                            • mach ich gern, aller dings wäre es schön, würden sich vor ab Interessenten mal kurz melden;-)
                              sonst heisst es wieder, ich hab mich auf gedrängt

                              Ich finde nicht das du dich aufdrängt.

                              Ich finde gut das Du Frauen berätst und evtl. mal zum Denken animierst. Viele nehmen nämlich wirklich einfach nur hin, was ihr Gyn sagt.

                              Lg

                              Danke!
                              Es geht mir wirklich drum, die Frauen zum nach denken zu animieren. Letzt endlich entscheidet ja jede Frau für sich selbst und sei es der gestalt, dass sie die Entscheidung, die ihr Arzt für sie getroffen hat, über nimmt. Ist ihr gutes Recht!
                              Aber auf Grund der Tatsache, dass es nicht der Arzt ist, der hinter her mit einem neuen Körper klar kommen muss, sondern die Frau und den Erfahrungen, die widerum andere Frauen gemacht haben, finde ich Information und Aufklärung so wichtig.

                              Keiner Frau soll eine OP aus geredet werden (manch mal werden meine Posts so verstanden, leider).

                              Ich denke, jede Frau möchte doch selbst bestimmt leben, aber gerade wenns um die weiblichen Sexualorgane geht, geben, leider zu viele, Frauen ihr selbständiges Denken auf

                              Ich bin ganz bei dir.

                              Leider gibt es auch Frauen, die da durch müssen, ob sie wollen oder nicht.

                              ja, das weiss ich. Aber ich denke, gerade auch für diese Frauen ist es hilf reich, zu hören, was da so u. U. auf sie zu kommt. Dinge, die viele Ärzte nicht an sprechen od. anders wieder geben, als es in Wirklichkeit ist und an die die Frau nicht denkt, es nach zu fragen bzw. es ihr peinlich ist, ihren Gyn danach zu fragen

      (19) 27.09.16 - 21:56

      Mal doof gefragt:

      Ich bin mit Ende 37 etwas zu früh in die Wechseljahre gerutscht - zumindest für meinen Geschmack. :-) Beschwerden haben ich keine, außer einen deutlich verlangsamten Stoffwechsel #schmoll und hin- und wieder Schlafstörungen.

      Ich brauche also keine "Medikamente", allerdings soll es doch so sein, dass die Knochen in Mitleidenschaft gezogen werden, wenn man so früh in den Wechsel kommt (vozeitiger Knochenabbau). Jetzt hat mir meine Frauenärztin eine Progesteroncreme verschrieben. Auch wenn ich ihr vertraue und das ausnahmsweise mal nicht in Frage stellen wollte :-D, frage ich mich gerade, ob das auch schon als Hormonersatztherapie gilt? Ich glaube sie verneinte das, als ich nachfragte, aber du scheinst ja gut bescheid zu wissen. Was meinst du?

      Liebe Grüße
      Matea

      • nein, es zählt nicht zur HET. Der Inhaltstoff bei Progesteroncreme ist bioidentisches Progesteron, es wird aus der Yamswurzel gewonnen.

        wenn du möchtest, hier Infos
        http://www.npis.info/german/fragenantworten.htm

        • (21) 27.09.16 - 22:18

          Oh danke, das ist lieb von dir!

          Ja, sowas in der Art sagte sie auch, zumal sie ohnehin gegen die Einnahme von Hormonen, also auch der Pille, ist. Entgegen meiner Natur habe ich nichts gegoogelt, weil ich mich beim Recherchieren immer dermaßen reinsteigern kann, dass am Ende auch ein Kamillentee lebensgefährlich sein muss. :-D

          Gut, dann nehme ich weiterhin die Creme. Seit Frau Doktor nämlich gesagt hat, dass die Creme den Stoffwechsel anregt, bin ich wieder richtig gewissenhaft damit geworden... #schein;-)

          Liebe Grüße
          Matea

          • gern geschehn. Die von mir verlinkte Seite kannst du gefahr los lesen;-) ohne dich in etwas hinein zu steigern.

            Du scheinst eine sehr gute Gyn zu haben, Glückwunsch!

            • (23) 27.09.16 - 22:33

              Ja, ich bin ganz zufrieden. :-)

              Hmm, darf ich dich noch was fragen?

              Wie stehst du denn zur HPV-Impfung bei Mädchen?

              Beim letzten Besuch habe ich sie darauf angesprochen und ich habe mich gewundert, dass meine Ärztin sie mir für meine Tochter eindeutig empfohlen hat. Ich hätte sie so eingeschätzt, dass sie aufgrund ihrer "naturheilkundlichen Grundeinstellung" gegen das Impfen ist, aber nein, sie habe ihre beiden Töchter ebenfalls geimpft. Jetzt bin ich mir bei meiner eigenen 12jährigen so unsicher.

              Grüße
              Matea

              • oh, ich wundere mich jetzt aber auch. Das hat aber nichts mit deiner vermuteten evtl. "naturheilkundlichen Grundeinstellung" deiner Ärztin zu tun, sondern damit, dass diese, warum auch immer, offensichtlich den Nutzen dieser Impfung anders ein schätzt, als er tatsächlich ist.
                Niemand weiß, wie lange die Impfung tatsächlich an hält und Langzeitrisiken konnten auch nicht untersucht werden. Außer dem wirkt die Impfung nur gegen ein paar HPV-Viren und gaukelt m. M. n. eine falsche Sicherheit vor. Hat sie dir die Impfpässe ihrer Töchter gezeigt;-)

                Hier etwas von Fr. Prof. Dr. Ingrid Mühlhauser (von der ich viel halte)
                http://www.gesundheit.uni-hamburg.de/upload/Gruende_gegen_HPV-Impfung.pdf

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