Was gibt euch "Sinn", was habt ihr erreicht, was wünscht ihr euch vom Leben?

    • (1) 17.01.17 - 14:48

      Hallo, ihr lieben in der "Lebensmitte"!
      Nun ich selber werde 47 J. habe eine 11jährige liebe Tochter, einen tollen Mann, den ich seit 30 Jahren liebe...... ein ganz nettes Eigenheim, wohne in Bayern.....
      Und habe auch schon in anderen Foren mal angefragt, aber ich denke, hier ist man besser "unter sich" und die ein oder andere versteht meine Frage. Also, ich bin eigentlich wirklich glücklich und unendlich dankbar für mein Leben, das allerdings auch schwere Zeiten, mit 3 Fehlgeburten und etlichen Todesfällen in meiner/unserer Familie, hatte. Daher auch meine Dankbarkeit dem einfachen Alltag gegenüber.
      Nur hin und wieder kommt eben dieses Stimmchen, was haben andere, welche Hobbies haben sie, welche Berufe und was wollen sie (noch) erreichen, wer hat sich mit etwas selbständig gemacht und und und, was gibt euch den Sinn und die Freude?
      Ich bin halt selber seit ewig langem auf der Suche nach etwas, das mir wirklich Freude macht. Ich gestehe, Sport ist leider nicht so mein Ding, obwohl ich nie wirklich lange sitzen kann. Handwerklich bin ich wohl eher Mittelmaß, kochen tue ich gerne, beschäftige mich mit guter Ernährung. Beruflich bin ich stundenweise zu Hause am Computer, was nie mein Fall war. Und ausgelastet bin ich mit meiner eigenen Mutter, etlichen Haustieren, einem größeren Wohnhaus eigentlich mehr als genug, da ich Tochter,Mutter, taxiere, da wir in einem Dorf wohnen. Aber immer wäre ich eben auf der Suche, nach einem gewissen Ausgleich, vielleicht versteht mich eine von Euch, obwohl es ganz klar kein wirkliches Problem ist, denn alles wichtige habe ich ja. Über eure Beiträge würde ich mich freuen, und hoffe auf nette Beiträge !
      Danke und eine angenehme Zeit!
      fannylein#winke

      • (2) 17.01.17 - 21:49

        Hallo,
        ich habe in meinem bisherigen Leben schon vieles getan, erreicht und erfahren.
        Einiges hätte ich mir durchaus sparen können, aber ich verschwende keinen Kummer über Taten und Entscheidungen die ich nicht mehr rückgängig machen kann.

        Was mir Sinn gibt?
        Ganz platt, altmodisch und unspektakulär, meine Familie.
        Nach meiner Erschöpfungsdepression mit allem was dazu gehört, bin ich mir dessen noch mehr bewusst.
        Entsprechend lebe ich auch meinen Alltag.
        Ich genieße bewusst.

        Was du dir als Ausgleich suchen könntest?
        Ja Mensch, da gibt es Millionen Möglichkeiten.
        Vom Ehrenamt zum Chor, zur Kindertheatergruppe bis kegeln.
        Ich befürchte, dass musst du alleine herausfinden.

        Eine Freundin von mir geht neuerdings zum Bibelkreis. Sie hat auch lange probiert, von Yoga bis Fortbildung in Telefonseelsorge.
        Das suchen hat ihr auch schon viel gebracht.
        Viel Glück

        (3) 17.01.17 - 21:53

        Hallo,

        ich bin erst 38 :-)

        Aber ich habe viele Freundinnen in deinem Alter!
        Und was machen die so?
        Die eine ist in einem Popchor, hat immer wieder tolle Auftritte da und Probewochenenden...
        Die andere hat mit Bauchtanzen angefangen und lebt in der lustigen Truppe da auf...
        Die nächste hat sich als Kunsthandwerkerin selbstständig gemacht, jobbt nebenbei im Büro und sonst in ihrer kleinen Werkstatt....

        Meine Kinder sind noch im Grundschulalter...ich habe für die Zeit in 10 Jahren aber schon auch Pläne: Wenn die Kinder größer sind mehr tolle Reisen machen in die Städte dieser Welt...
        Ein Buch schreiben...Musik machen....
        Eine neue Sprache lernen.
        Sowas.
        Grüße
        K.

        (4) 17.01.17 - 22:04

        Hi fannylein,
        ich bin 44 Jahre, und mit allem unzufrieden #schmoll siehe weiter unten.

        Dank Facebook, bin ich vor 2,5 Jahren zum Regentonnen trommeln gekommen. Wir treffen uns mindestens 1x im Monat und trommeln 3 Std. Haben etliche Auftritte im Jahr, und das macht mir richtig Spaß.

        Es ist körperlich anstrengend, ist was für den Kopf und es macht nicht jeder :-p

        Ich lese sehr sehr gerne, und ab und zu stricke ich mal wieder was. Das Motorrad braucht mal ne "Hand und Tüv", dann ist auch mein altes Hobby wieder da. Jeden Samstag wird in der Gruppe gewalkt, ab und an, gehe ich unter der Woche alleine.

        Jetzt bin ich wieder auf Arbeitssuche, lerne noch meinen Nachfolger an. Mal schauen wo es mich hin verschlägt, und ob sich vielleicht da noch was auftut.

        Ich freu mich auf die freie Zeit ab 1.2., und werde mal wieder filzen, Ketten und Armbänder basteln, puzzeln und das Haus von oben nach unten einer Grundreinigung unterziehen.

        Schau mal was Eure Gemeinde, oder nächste Stadt so an Abendkursen anbietet. Vielleicht ist ja töpfern oder filzen was für Dich?

        Warum muss was "Sinn" machen? Arbeiten und Geld verdienen, der Rest könnte doch noch Spaß machen, vom Leben.

        Gruß Claudia

      • Also ich werde 50... ein biblisches Alter.

        Sinn.... Ja was eigentlich? Diese Frage ist immer so irre hoch aufgehängt, ich habe keine hochtrabenden Pläne, ich möchte glücklich und zufrieden sein. ich bin nicht rastlos, ich muss nicht xy gesehen haben oder erlebt haben, das treibt mich alles nicht an.

        Ich hatte meinen großen Umbruch mit Mitte/Ende 30, Trennung, Scheidung, das erste Mal alleine leben, alleine wirtschaften, das war ein harter Schritt.

        Jetzt bin ich grad wieder in einer Phase angekommen zu sein. Mein Kind ist erwachsen, lebt sein eigenes Leben, ich bin neu verheiratet und lebe an einem anderen Ort mit einem neuen Mann und seiner Familie.
        Vielleicht habe ich deswegen diese innere Suche nach etwas sinnvollem nicht, ich weiß es nicht.

        Ich würde gerne wieder weniger arbeiten, habe aber nunmal einen 3/4 und noch einen Zusatzjob - das brauchte ich als ich alleine war und das gebe ich auch nicht auf. Also ist es wie es ist.

        Ich bin mit den kleinen Dingen glücklich und zufrieden, mit dem Alltag, auch wenn er manchmal stressig ist - die Singlezeit wo ich gigantische Ruhe hatte möchte ich dennoch nicht zurück.
        ich freue mich, Haus, Hof und Garten schön zu haben, Freunde zu treffen, raffe mich zum Sport auf weils gesünder ist als ohne #gruebel

        Freue mich wenn ich zeit habe, Rezepte auszuprobieren, oder auch mal ein Buch zu lesen. Ich freue mich auch, dass ich mit meinem Partner diskutieren und streiten kann, denn das finde ich auch immens wichtig.

        Ich weiß nicht... nix besonderes. ich denke manchmal, das muss aus einem selber kommen, Ruhe und Zufrieden sein können... da hilft auch nicht, wenn man immer nur was sinngebendes sucht....

        Lichtchen

        • Also ich werde 50... ein biblisches Alter.

          Lach, ich bin schon 12 Jahre älter, was ist mein Alter dann? Dinosaurier-mässig? Und weisst Du, was ich gerade so anfange, zu geniessen? Keinen Terminplan mehr zu haben, so richtig herumgammeln, wenn ich keine Lust zum Fensterputzen o.ä. habe, keine Verpflichtungen zu haben ausser in den Ferien meine Enkelin zu verwöhnen, aber das macht ja Spass. Ich werde einen Teufel tun und mir wieder Pflichttermine aufzuhalsen, das hatte ich 44 Jahre lang. Ich bin seit Juni 2014 in Altersteilzeit, habe dann meinen kranken Mann gepflegt bis zu seinem Tod im März 2015 und bin dann lange "getrudelt" und wusste wenig mit mir anzufangen. Schön langsam weiss ich, was ich will....LEBEN. Man muss nicht immer einen grossartigen "Sinn" suchen, sonst verplempert man viel zuviel Zeit mit Unzufriedenheit. LG Moni

          • >>>Keinen Terminplan mehr zu haben, so richtig herumgammeln, wenn ich keine Lust zum Fensterputzen o.ä. habe, keine Verpflichtungen zu haben<<<

            Das geht mir auch so und ich genieße es. Ich kann vieles unternehmen, MUSS aber nicht. Bei schlechtem Wetter drehe ich mich morgens im Bett nochmal um und wenn ich aufstehe, habe ich mein Geld schon "verdient" :-)

            >>>Man muss nicht immer einen grossartigen "Sinn" suchen, sonst verplempert man viel zuviel Zeit mit Unzufriedenheit.<<<

            Richtig!

            • Wenn ich frühmorgens meine Nachbarn höre, die ihre Scheiben mühsam und leise fluchend freikratzen, drehe ich mich wirklich genussvoll schmunzelnd in meinem warmen Bett auf die andere Seite. Nicht schadenfroh, ich hab ja auch zig Jahre gekratzt, nur mitleidig. EINEN Vorteil muss das Alter ja haben:-) LG Moni

          Du bist ein Urbiasaurus - steht doch da #rofl

          Schön, dass Du Dich wieder gefangen hast nach der schweren Zeit #pro

          Lichtchen

    (10) 19.01.17 - 15:53

    Hallo,

    ich mag mich täuchen, aber hast Du diese Frage nicht schon mindestens fünfmal gestellt und auch immer viele Antworten bekommen?

    War denn wirklich niemals was dabei, so gar nichts? #gruebel

    Weiterhin viel Erfolg und alles Gute.

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    • Deinen letzten Satz unterstreiche ich dick! Aber zu der Erkenntnis kommt man wohl wirklich erst, wenn es einem schon richtig dreckig ging im Leben - und da kann ich mit Dir mithalten.....gerade auch die letzten 3 Jahre....

      ZEHN Gänge? Respekt !! Sag mir das nächste Mal bitte Bescheid #freu

      LG Moni

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        • Ich schau gerne "das perfekte Dinner" und da würde ich alles essen. Ich werde im allgemeinen auch als recht gute Köchin bezeichnet, auch wenn ich nicht auf Schieferplatten anrichte oder Sossen als Schaum aufspritze.. Ich traue mir ohne weiteres ein Vielgängemenü zu, nur, hier gibts keine Interessenten dafür, essen alle recht "normal":-) LG Moni

          PS: nur Süsskartoffeln mag ich nicht#cool die gerade so schrecklich überall in Mode sind

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            • Schön, macht sicher Spaß. Hat mir auch Spaß gemacht, als ich noch an allen Feiertagen usw. den Tisch voll hatte. Umzugshelfer, Bauhelfer, alles wurde früher bei mir verköstigt. Der Rekord lag mal bei 12 Soldaten am Tisch (der kann ausgezogen werden) Da machte ich Spaghetti für alle und fünf verschiedene Soßen wie auch verschiedene Reibkäsesorten dazu. Und in der Mitte des Tischs eine" Badewanne" bunten Salat. Ratzeputz alles weg. Genauso wie das Menü für 25 Freunde zum 25. Geburtstag meines Sohnes. Mein Mann und ich kochten auch mal bei einer Hochzeit einer Nachbarin. 35 Leute in einer Art Vereinsheim. Mein Mann machte den Kartoffelsalat ....und steckte bis zu den Ellbogen drin beim Umrühren #freu Den hatte sich die Braut von ihm gewünscht, weil sehr lecker:-) Für den "kleinen Rest" waren noch eine Frau und ich zuständig, war super. Keine Massenabfertigung/Raubtierfütterung sondern richtig schönes kalt/warmes Buffet.
              War aber schon auch Stress#schwitz
              LG Moni

    Hallo

    Ja man muss sich selbst mögen

    Das letzte halbe Jahr War die Hölle. Man krank, Kind Depression , der jüngste ads mit lese Rechtschreibung schwäche. Ein Kind musste wegen ihrer körperbehinderund auf ein Internat wechseln. Aber die hat den Hauptschulabschluss geschafft! Freut mich sehr

    Ich bin arbeitslos geworden. Der Sohn von meiner Freundin ist im zarten Alter von 14 Jahren gestorben

    Aber wir haben einen super Freundeskreis und wir halten zusammen. Heute Abend kochen wir alle zusammen während die Männer fussboden verlegen. Wir wandern zusammen. Treffen uns zum Frühstück. Passen gegenseitig auf die Kinder auf. Ich übe ein Ehrenamt aus.

    Finanziell wird es auch wieder besser.positiv denken.

    Gestern Abend hatten wir mit den großen so einen schönen Abend! Herrlich.

    Euch alles Gute

    Lg

(20) 21.01.17 - 12:31

Hallo

<<<<Nur hin und wieder kommt eben dieses Stimmchen, was haben andere, welche Hobbies haben sie, welche Berufe und was wollen sie (noch) erreichen, wer hat sich mit etwas selbständig gemacht und und und, was gibt euch den Sinn und die Freude?
Ich bin halt selber seit ewig langem auf der Suche nach etwas, das mir wirklich Freude macht.<<<<

Das Leben der Anderen ist halt immer anders.
Darum habe ich mich eher weniger gekümmert.Meine Bilanz des Erreichten stimmt.
Ich bin in den letzten 10 Jahren sogar noch einen Schritt weiter gegangen.
Personen, die meine Sicht permanent verändern wollten oder Energien rauben, habe ich hinter mir gelassen.Weil mein Leben für mich erfüllend ist und war.
Ich fühle mich frei und unabhängig in jeder Beziehung.Hier ist auch viel Leben in der Bude, durch die Fa. meines Mannes im Haus, unseren Verein, die erwachsenen Kinder (und ihre Freunde) im Haus.Wir feiern jeden Anlass und auch gänzlich ohne.
Zum Rückzug habe ich u.a. mein Zimmer, den Garten und meinen Sport, den ich Alters gerecht anpasse und variiere.
Natürlich gibt es "Unter jedem Dach ein Ach" -das es zu bewältigen gilt .
Man kann für so Vieles dankbar sein, auch an Kleinigkeiten .Oft hindert einen daran nur die eigene Sicht.
Gesundheit,Familie und Freundschaften, finanzielle Sicherheiten und Freiheiten tragen nicht unerheblich zur Lebensfreude bei.Diese kommt aber wie hier schon geschrieben wurde, aus einem selbst.
Früher gehörte für mich auch auch noch eine sinnvolle Arbeit ( im sozialen Bereich ) dazu.Jetzt ist mein Helfersyndrom schon lange erschöpft und wird nur noch in meinem unmittelbaren Umfeld ausgelebt.
Jeder benötigt unterschiedliche Umstände/Bedingungen für ein zufriedenes Leben .
Mal ein Beispiel:

zwei Paare in unserem Umfeld, verbringen jetzt Wochen in Indien.Während die Männer einfach nur das Land bereisen wollen, versprechen sich die Frauen ( auch durch teilweisen Aufenthalt im Ashram ohne die Männer )doch sehr viel mehr von dieser Reise.

Hoffentlich findest du deinen Ausgleich bald.:-)
Muss ja nicht im Ashram sein.;-)

L.G.

(21) 23.01.17 - 10:50

Huhu, ich hab grad deine Frage gelesen und schreibe auch mal was dazu, aber vielleicht war es auch schon dabei. Ich selber bin erst 31 und kann mich in deine Situation nicht wirklich reinversetzen .. da fehlen mir noch ein paar Jährchen. :-) Aber ich finde, so wie du dein Leben beschreibst, liest es sich, als ob die wichtigen Dinge im Leben ja geklappt haben - du schreibst ja selber, dass du glücklich bist. Das finde ich total toll, genau so würde ich es mir für später auch wünschen. :-)

Zum Thema Hobbies: Ich habe vor ca. 1 Jahr mit dem Nähen angefangen, weiß nicht, ob das was für dich ist?! Mit etwas Invesition, ca. 1000 Euro für Nähmaschine, Stickmaschine und Overlocknähmaschine und etwas guten Stoff, Schere und so weiter bin ich jetzt ziemlich gut ausgestattet (braucht man nicht wirklich alles!!) und kann wirklich viel machen! Das Gute ist, dass man - je nachdem wie groß das Projekt ist - innerhalb eines Tages fertig ist, oder eben auch ne Woche oder nen Monat dran arbeiten kann ... da ist quasi für jeden was dabei, je nachdem, wieviel Zeit man investieren kann und möchte.

Tutorials gibt es zur Genüge für kleines Geld oder auch kostenlos im Internet. Ich hab z.B. einen Nähkurs gemacht, um die Basics zu lernen und man wird relativ schnell relativ gut. :-)

Vielleicht ist das ja was für dich. Ich finde, man ist immer stolz wie Oskar, wenn man was fertig gestellt hat und man kann das Hobby auch ohne Probleme an den eigenen Zeitplan anpassen ... das stört ja niemanden, wenn die Patchworkdecke mal 2 Wochen liegt, ohne das man was dran gemacht hat! :-)

Hallo,

eine gute Frage. Ich habe mich noch nie gefragt, was mir "Sinn" im Leben gibt.

Ich bin eigentlich damit zufrieden, dass ich mein Leben in vielen Teilen so leben kann, wie ich es mir gewünscht habe.
Ich habe mit Anfang 40 die schwere Kinderwunschzeit überwunden und für mich erkannt, dass es wohl kein Kind mehr geben wird in meinem Leben. War zwar ziemlich hart, gleichzeitig aber ein Befreiungsschlag irgendwie.

Heute lebe ich mit meinem lieben Mann und vielen Haustieren und unserem Häuschen, wir gehen beide arbeiten, müssen den Euro nicht dreimal umdrehen, können uns auch einmal ein "Extra" leisten. Mein Mann und ich sind ehrenamtlich im Tierschutz tätig, so kann ich mein bisher nicht benötigtes "Muttergen" ausleben und mich um viele Tiere, die im Tierheim sitzen und bisher noch nicht das Glück hatten, adoptiert zu werden, kümmern. Außerdem unterstütze ich in letzter Zeit meine Eltern viel, da die Krankheit meiner Mutter weiter fortgeschritten ist und nun viel Hilfe im Haushalt nötig ist. Ausgleich zu meinem Job finde ich bei der intensiven Beschäftigung mit unserem Hund Pepe.

Ich bin am Leben von anderen Menschen interessiert und oft beeindruckt, was andere so im Laufe ihres Lebens auf die Beine stellen bzw. was einige für ausgefallene Hobbies/Interessen haben. Allerdings kann ich mich da gut abgrenzen und bekomme kein Problem mit dem Selbstbewusstsein, weil ich z. B. keine selbständige Unternehmerin bin, die vielleicht nebenberuflich viele Ehrenämter inne hat und im Jahr fünf Fernreisen macht. Finde ich toll, aber ist nicht meins.

Ich muss auch nach meinem Tod nichts "hinterlassen", weil ich das in diesem Fall sowieso nicht mehr mitbekomme und wie hier im Forum jemand schrieb, eh kein Hahn mehr danach kräht.
Ich bin also recht zufrieden.
Ich wünsche mir, dass ich mit meinem Mann alt werden darf, noch einige Länder bereise, wir gesund bleiben. Alles andere wird sich finden.

LG

Nici

(23) 27.01.17 - 09:21

Hallo an alle,

das ist ein durchaus komplexes Thema. Ich habe meine persönliche Mitte gefunden, indem ich etwas Gutes für andere Menschen tue!
Mein großes Vorbild ist dabei Karl Kolb - wem dieser Mann nichts sagt, kann sich hier über ihn informieren: http://www.sz-online.de/nachrichten/deutsche-qualitaetsware-von-karl-kolb-im-irak--3534530.html

Vielleicht inspiriert das den einen oder anderen von euch

LG

(24) 11.02.17 - 23:54

Hallo fannylein,

ich werde bald 50.

"Sinn des Lebens" - das ist für mich in erster Linie wohl meine Familie, wenn ich mir vorstelle, ich wäre bisher ohne Mann, ohne Kinder durchs Leben gegangen, da würde mir wohl was fehlen. Ich habe einen Job, der mir meistens Spaß macht und sinnvoll ist.

Eingespannt bin ich (ähnlich wie du) mit meinen Eltern, wenn auch nicht täglich.

Tja und meine Freuden: Das ist schwer zu sagen. Ich habe nicht DAS EINE Hobby, das mich voll ausfüllt, muß sagen, das ändert sich auch von Zeit zu Zeit, im Laufe der Jahre immer mal. Ich halte einige Hühner, wir hatten lange Zeit immer einen Hund, ich bastle gerne - das habe ich mit den Kindern gerne getan als sie kleiner waren und bin nun wieder auf den GEschmack gekommen. Ich habe diesen Winter begonnen, Socken stricken zu lernen, ich singe im Chor... wobei ich da nicht immer Lust dazu habe.

Ich mach im Sommer gerne im Garten rum, Rasenmähen ist meine Arbeit. Und ich mach auch einfach mal gerne was mit Freundinnen, etwa mal einen Tag auf einen Weihnachtsmarkt oder in ein Bad fahren.

Also keine großartigen, spektakulären Hobbies.

Manchmal denke ich mir, man sollte noch was probieren, noch was dazulernen... aber was...?
Und ich bin täglich heilfroh darüber, gesund sein zu dürfen!
LG

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