"Werdende Oma"

    • (1) 22.12.17 - 13:06
      Inaktiv

      Hallo, ich schreib das jetzt mal hier rein. In etwa 6 Wochen (anfang Februar) werde ich zum ersten mal Oma. Klar freue ich ich total, aber ich lebe auch seit ich von der Schwangerschaft weiß ind Dauerangst, dass irgendwas schiefgehen könnte, das trübt die Freude. Muss dazu sagen, dass ich während meiner Krankenpflegeausbildung im Bereiche der Geburtshilfe sehr viel trauriges miterleben musste. Frauen mit 5 Fehlgeburten, schwerkranke Frühchen, Totgeburt in der 40.SSW usw. Das kommt jetzt alles wieder hoch.Kurz und gut: ging/geht es anderen werdenden Omas auch so? Oder spinn ich?

      • Obwohl ich bei meiner Tochter eine Problemschwangerschaft miterlebte - mit Geburt von Leonie als Extremfrühchen mit einigen Problemen, habe ich mich auf das Kind meines Sohnes und seiner Frau sehr gefreut, ganz ohne Ängste. Sorge hatte ich erst, als meine Schwiegertochter massivste Wassereinlagerungen hatte und habe hin- und hergerätselt, was das sein könnte, sie an ihren Arzt/Hebamme verwiesen, ihr ein Homöopathiebuch gekauft usw. Leider sagte sie erst viiiiel später, dass sie 4 bis 5 l am Tag getrunken hatte, nagut, darauf kam ich nicht, dass jemand soooviel trinken kann.
        Reg Dich ab #liebdrueck Schwangere werden heute so engmaschig untersucht und hören meist ja viel mehr auf ihren Körper als wir damals - das geht ganz sicher alles gut. Wird Deine Tochter oder Schwiegertochter Mama?
        LG Moni

        • (3) 23.12.17 - 11:44

          Tochter- ich denke da steigert man sich noch mehr rein.
          Meine Tochter hat auch wasser eingelagert , sie trinkt im Normalfall auch 4 Liter und mehr, das gibts echt. Ihr Arzt hat dann Flüssigkeitsbeschränkung auf maximal 2 Liter am tag erteilt und Beine hochlegen und das hat geholfen, ist viel weniger gewordern.
          Ich habe halt wie geschreiben immer die Patientinnen aus meiner Ausbildung im Hinterkopf, selbst nach fast 30 jahren noch.

          • Grins, kann ich schon verstehen...was glaubst Du, was los war, als meine Tochter ca. in der 23. Woche "Ausfluss" hatte...ich hab von Anfang an nicht getraut, was das ist...aber Arzt und Hebamme in der Klinik gaben Entwarnung. Erst eine ganz gewissenhafte Hebamme in einer anderen Frauenklinik machte noch eine Probe mit den Teststäbchen und noch eine....bis klar war, dass sie schon Fruchtwasser verliert. Und dann hieß es aber schnell ab in die Level 1-Klinik. Ach ja, der Dok sagte noch zu mir, ICH solle sie in die Klinik fahren (100 km!!! die vor Sorge durchgeknallte Oma!!) Ich hab ihn dann gefragt, ob er schon mal davon gehört hat, dass sie liegend transportiert werden muss und ob es ihm ganz gut geht #klatsch Die Hebamme hat ihn auch noch angefahren - neeeee. Nochmal hätte ich das bei meiner Tochter wohl auch nicht überlebt. #schwitz
            Alles Gute - Du schaffst das #freu
            LG Moni

            • (5) 26.12.17 - 16:51

              Ich sollte beim 3. Kind auch liegend in die Klinik kommen (war am Termin ) wegen einer heftigen Blutung. Die Sanitäter meinten aber die Stufen vom 2. Stock runter zum Auto könnte ich schon gehen, das wäre ja nicht weit. naja ich bin gelaufen und es ist nichts passiert- aber in einem anderen Fall hätte es anders ausgehen können.

              • Naja bei sowas wäre ich ja gerade noch einverstanden gewesen - aber in der 25. Woche mit laufendem Fruchtwasserverlust ein sitzender Transport in meinem Auto 100 km über die dicht befahrene A 7 und noch eine rumpelige Nebenstrecke mit einer Fahrerin, die wahrscheinlich 200 Blutdruck hatte.....dann erstmal die Sucherei der Klinik (ich hatte kein Navi) und dort hätte sie ja auch noch ewig weit durch die Klinik laufen müssen, wenn sie mit Normalfahrzeug anreist - usw. Ich befürchte, da hätten wir unsere Leonie nicht :-(
                LG

                • (7) 26.12.17 - 18:23

                  in so einem fall würde ich auch sagen kommt nur ein Rettungswagen in Frage.
                  Naja wir wohnen hier mitten in der Großstadt- aber meine Tochter lebt auch äußerst ländlich, schiefgehen darf da nichts.

                  • Da würde ich ihr (oder auch Dir:-)) raten, sich mal mit der nächsten Rettungsleitstelle zu unterhalten (NICHT über die Notrufnummer sondern über die normale Telefonnummer) wie das abläuft bei einem Notruf. Fühlt sie sich dann auch sicherer, wenn sie weiß, wie schnell sie im KrHs sein kann im Notfall.
                    Meine Enkelin war ja mehrfach ein Fall für den Krankenwagen als Baby, sie vertrug die ersten Impfungen nicht usw. Meine Tochter marschierte nach dem ersten Mal bei unserer DRK Zentrale vorbei und redete mit den Leuten. Somit lagerten die dort extra dieses Geschirr, mit dem man Babys auf der Trage anbindet.....fürs nächste Mal - was auch gebraucht wurde. Klappte dann prima.
                    LG

            ***Ach ja, der Dok sagte noch zu mir, ICH solle sie in die Klinik fahren (100 km!!! die vor Sorge durchgeknallte Oma!!) ***

            Ein KInd ist mir als Säugling vom Wickeltisch geknallt (beim Kinderarzt, auf den Steinboden). Der Arzt befürchtete einen Schädelbruch "ganz durch von links nach rechts", was auch stimmte, und fragte ob ich mit dem Auto da sei, ich bejahte und er schickte mich tatsächlich los. Ich war gar nicht in der Lage darüber nachzudenken, geschweige denn richtig Auto zu fahren, machte zig fast-Unfälle, fuhr über rot und als ich an der Pforte der Kinderklinik stand brach ich in Tränen aus, konnte gar nicht erklären was los war, während das Baby wie am Spieß brüllte, der Pförtner fragte gar nicht weiter und winkte mich direkt zur Notfalleinfahrt. Ich kann heute gar nicht verstehen wie der Kinderarzt sowas machen konnte, auch wenn es zur Kinderklinik dort nur 5 Autominuten waren, aber eben innerstädtisch mit vielen Ampeln......

    (12) 19.01.18 - 10:55

    Hallo!

    Ach weißt Du, Du warst im KH beschäftugt - genau das sollte Dich eigentlich mutiger machen .... Du machst da einen Aufzählung der Dramen und erzählsz nichts über die ungezählten glücklichen frischgebackenen Eltern, die doch einigen spontan Gebärenden die taggleich die Klinik verlassen, ....

    Meine Mutter hat mich mit 21 bekommen und war herrlichst naiv - sagt sie. Zum Glück war ihre Mutter da im Hintergrund, die sie geerdet hatte.
    Als werdende Oma ist ihre Unbefangenheit und Naivität zugunsten eines gesunden Realismus gewichen, aber ich war auch nicht mehr ganz so jung und dumm, deswegen war so viel Erdung bei mir nicht nötig. es kommt, glaube ich, immer auf die eigenen Erfahrungen an udn tatsächlich auf die Haltung der Schwangeren. Wenn die so selbstsicher und zuversichtlich ist, sollte man da auch dem vertrauen.

    Viel Freude!

    LG, I.

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