Hormonersatztherapie verfrühte WJ / Prognova jemand Erfahrung?

    • (1) 24.04.18 - 13:27

      Hallo,

      habe leider mit 43 die Diagnose verfrühte WJ bekommen .... habe vom Endokrinologen (Gynäkologen) gestern als Therapie Progesteron Zäpfchen vom 1. bis 10. bekommen und dann noch ein Hormon (Estradiovalerat) .....Prognova mite 1 mg..... ich habe um 20 die erste Tablette geschluckt und wurde um 02 wach mit ganz unangenehmen Hitzewellen (fast wie Stromschlägen im Körper #schock) wach und Übelkeit. Ich bin mir ziemlich sicher dass ich das Mittel nicht vertrage. Der Arzt sagte aber x-mal nein sollte nix sein .. denn wir führen dem Körper ein körperidentes Hormon zu welches ihm fehlt... dass es jetzt nur normale WJ Erscheinungen sind glaub ich nicht da ich es noch nie so intensiv hatte und mit Übelkeit. In mir sträubt sich irgendwie alles gegen die Einnahme des Hormons aber ich muss natürlich um Folgeerkrankungen zu vermeiden #zitter

      Habe bereits einen neuen termin und soll absetzen... aber ich wäre wirklich froh wenn sich hier jemand melden würde falls man mir diesbezüglich was sagen kann.

      Vielen Dank
      Nici

      (4) 25.04.18 - 17:39

      Ich habe das gleiche Problem, bin nun 44 Jahre alt, und habe mich bewusst gegen eine Hormonersatztherapie entschieden. Mit Hilfe meiner sehr guten Ärztin habe ich eine Art „homöopathische Therapie“ begonnen, um lediglich die auftretenden Zipperlein zu bekämpfen und fühle mich ganz gut damit. Das Einzige, was mich zwischendurch wirklich nervt, sind erhebliche Schlafstörungen, die scheinbar Begleitumstände der Wechseljahre sind. Dagegen haben wir noch nichts effektives gefunden. Sonst bin ich gar nicht darüber böse, meine Tage nicht mehr zu bekommen.

      Liebe Grüße
      Milla

      • (5) 26.04.18 - 19:39

        Hallo Milla,

        Danke für deinen Beitrag aber mit 44 in die Wechseljahre zu kommen ist viel zu früh. Man könnte später an Osteoporose erkranken und für die Gefässe ist es auch nicht gesund.

        Ich habe zwar auch Angst vor der Therapie aber befürchte ich MUSS sie machen :-( Berate mich nächste Woche mit einem Endokrinologen.

        Und meine Beschwerden sind leider nicht "nur" Schlafstörungen sondern depressive Verstimmungen die mittlerweile meine Lebensqualität einschränken

        Alles Gute
        Nici

    (6) 26.04.18 - 19:37

    Warum akzeptierst du den natürlichen Vorgang nicht? Das kann doch nicht gut sein, künstlich einzugreifen und ob du nun mit 43 oder 49 in die Wechseljahre kommst, ist doch egal, oder?
    Ich würde mich aus Angst vor Nebenwirkungen oder Erkrankungen davor hüten, der Natur ein Schnippchen schlagen zu wollen.

    • (7) 26.04.18 - 21:34

      Das ist nicht natürlich mit Anfang 40 in die Wechseljahre zu kommen! ( da fing es an) ich hatte eine Operation!! Ich denke ich kann auf die Meinung von zwei bekannten endokrinologen vertrauen. Oder bist du YÄrztin?

      (13) 30.04.18 - 17:49

      Vielleicht kannst du es ja auch aus psychischen Gründen nicht akzeptieren? Weil du dann eben unfruchtbar und "eine alte Frau" bist? Die Ärzte haben doch nur was davon, wenn du was machen lässt und von der OP hast du erst später geschrieben.
      Ich kenne viele Frauen, die mit Mitte 40 in die Wechseljahre kamen. Meine Mutter ist 55 und schon damit durch. Der spürbare Prozess dauerte 2 Jahre. Meine Oma kam mit 48 in die Wechseljahre. Also nicht so sehr viel älter als du.
      Wie lange möchtest du denn Prozess denn aufhalten? Und hast du keine Angst vor Nebenwirkungen?

      • (14) 01.05.18 - 22:43

        Also bei mir begannen die Probleme direkt nach der SD Operation. Und es handelt sich hier nicht um ein "Luxusproblem" wie alt fühlen sondern um vermeidung von gesundheitlichen Folgen wie Osteoporose , Herz Kreislauferkrankung etc. Ich gehe stark davon aus dass mein Arzt der Professor ist mich nicht irgendwie reinlegen will. Nochmal es ist nicht normal mit 39 (da fing es an) einen sehr tiefen Östradiol Wert zu haben. Es geht nicht um ein Aufhalten sondern um einen Ausgleich eines Defizits. Sorry aber du kennst dich scheinbar nicht wirklich aus und weisst nicht um was es mir beim Thema geht. #kratz

(15) 01.05.18 - 15:15

Hallo Nici,

schau mal hier:

https://www.dred.com/de/estradiolvalerat.html

dieses Mittel ist ein synthetisches! Hormon und kann durchaus die von dir beschriebenen Nebenwirkungen haben.
Bezog sich die Aussage des Arztes evl. auf das Progesteron?
Es gibt auch die anderen Hormone alle in bioidentischer Form, synthetische Hormone sind vollkommen überflüssig.

Wenn du auch zu depressiven Verstimmungen neigst: es liegt nicht immer an den Sexualhormonen alleine.
Wie ist dein Vitamin D-Spiegel?
Ein guter Spiegel ist auch die beste Osteoporose-Prophylaxe und da dieses zentrale Hormon auch viele andere Prozesse und Stoffwechselvorgänge im Körper steuert unentbehrlich. Leider kennen sich die wenigsten Ärzte damit aus.

  • (16) 01.05.18 - 22:37

    Hallo!

    Vielen Dank für deine Antwort! Ich habe Progesteron als bioidentisches Hormon auch erhalten. Östrogen nun in Form eines Gels .... aber ob das nun bioidentisch ist? Ich werde morgen damit starten.......

    Danke für deine tollen Tipps... ich bekomme nun ab Freitag eine Vitamin D Intensivkur (Spritzen)... hast es auf den Punkt gebracht. Ich bin knapp im Mangel bei Vitamin D.

    Danke und lg Nici

(17) 24.05.18 - 23:04

Ich mache gerade das selbe wie du, nur mit Progestogel und Gynakodin. Von der verschriebenen Dosis hat es mich total umgehauen. Ich dosiere jetzt ganz ganz langsam auf mit erbsengroßen Mengen (zuerst Progesteron aufdosieren, wenn das geht, dann das Östradiol dazu), das klappt besser.

  • (18) 05.06.18 - 22:54

    Habe dir auf PN geschrieben. Also ich nehme morgens und abends ca. 4 cm Salbenstrang vom Estradiol und Progesteron Zäfpchen vom 16. Zyklustag (10 Tage insgesamt).

    lg Nici

(19) 07.06.18 - 07:12

Liebe Nici,

Ich bin mittlerweile 47 Jahre alt und habe meine Tage bereits seit 2 Jahren nicht mehr. Mir wurde von einer Frauenärztin empfohlen, eine HET zu machen, eine andere meinte, ich solle es lassen, da ich nicht mit Hitzewallungen o. Ä. zu tun habe, sondern auch sehr mit einer depressiven Symptomatik zu kämpfen habe.
Eine HET kann die Nebenwirkungen auslösen, die du beschreibst. Vielleicht ist es einfach nicht das, was dein Körper braucht? Evtl. Könnte es helfen, zusätzlich noch einen FA für Psychatrie aufzusuchen und herauszufinden, ob du nicht besser damit fährst, etwas gegen Depressionen einzunehmen.
Die Entscheidung kann dir letztlich keiner abnehmen. Ich persönlich habe auch länger herumprobieren, bis ich die Kombination gefunden habe, mit der es mir gut geht.
Vor Osteoporose würde ich mich jetzt nicht so fürchten. Mit Bewegung und gesunder Ernährung kann man bestimmt einiges regulieren.

Gerne kannst du mich über PN anschreiben.

LG

Mauseputz

Top Diskussionen anzeigen