Kuhmilchallergie beim Baby

    • (1) 22.12.16 - 16:05

      Hallo,

      wir waren gerade beim Arzt und er sah sich die Haut von meinem Sohn an.

      Er möchte eine Kuhmilchallergie ausschließen und hat uns eine spezialnahrung mitgegeben. Althera.

      Darf ich denn dann auch keine Milch mehr trinken? Oder auch keinen pudding und der gleichen essen?

      Er wird teilweise gestillt und bekam immer hipp jetzt soll ich statt hipp die spezialnahrung geben.

      Wenn ich doch mal milch trinke oder etwas wo Kuhmilch drin ist. Kann ich die Milch dann abpumpen und wegschütten?

      Ich hab irgendwo im Forums gelesen man sollte das machen wenn man Alkohol getrunken hat.

      Also nur für den Fall:)

      Lg

      • Hallo kathy0905,

        kam bei eurer "Diät" etwas raus? War es nicht so, dass du stillst? Oder verwechsle ich da etwas?

        Im Fall meines Sohnes wurde gesagt, dass ich mich milchfrei ernähren sollte, wenn ich ihn stillen wollte. Dies hängt aber wohl vom Grad der Unverträglichkeit ab. Unsere Allergologin sagte, dass es einige gestillte Kinder vertragen, wenn die Mutter Kuhmilch konsumiert. Mein Sohn tat es nicht. Ich an deiner Stelle würde also komplett auf pflanzliche Milch umsteigen. Wie lange du abpumpen müsstest, um wieder stillen zu können weiß ich leider nicht. Kläre das bitte nochmals beim Allergologen ab.

        LG Claudia

        • Hi

          mein kleiner wird gestillt und auch mit Pre ernährt. Ich war nach dem Kinderarzt Besuch sehr aufgewühlt.

          Meine Hebamme rief ich Freitag dann doch noch mal an um zu fragen was ich für Möglichkeiten habe. Da Ich auch ohne Infos weggeschickt wurde.

          Sie war sehr erstaunt zu hören dass mein Sohn mit seinen 12 Wochen schon eine Allergie haben soll. Er wurde auch nur zugefüttert und das ebenfalls mit Ha Pre Nahrung.

          Aber ich sollte mir Weihnachten nicht versauen und nur die Milch pur weg lassen.

          Oder auch Nahrung die aus Milch bestehen. Sowas wie Joghurt etc.

          Man merkte schon schnell einen Unterschied. Könnte aber auch an Linola Fett liegen und dem Weglassen von Hipp.

          Diese Woche soll ich noch mal zum Kinderarzt aber mein Hebamme hat gemeint besser wäre zum Hautarzt (meiner ist auch Allergologe) um ihn testen zu lassen.

          Sie findet es nicht gut dass der Arzt nur eine Vermutung äußert und mir nicht mal sagt worauf ich achten sollte. Außerdem wäre es auch nicht gut die Nahrung umzustellen. Also die von meinem Sohn.

          Ich hoffe sehr dass ich ihn noch diese Woche beim Hautarzt vorstellen kann. Denn so ist das Momentan nur Stress für uns alle.

          Und ich weiß nicht ob ich es schaffen würde meine Ernährung umzustellen. Es ist doch sehr umfangreich.

          Vielleicht schreibe ich einfach noch mal wenn ich weiß was Sache ist? Im Moment fühle ich mich sehr hilflos. Ich dachte ich tue ihm was gutes mit der Muttermilch. Aber so wie es aussieht habe ich ihn sogar krank gemacht. Ich fühle mich schlecht.

          Lg

          • Liebe kathy0905,

            ich kann dir hier als betroffene Mutter, aber nicht als Hebamme schreiben. Von Berufswegen sind Unverträglichkeiten und Allergien natürlich nicht mein Kompetenzgebiet, aber ich kenne mich als Frau und Mutter gut damit aus.

            Deine Schuldgefühle kannst du getrost beiseite schieben. Du hast deinen Sohn NICHT krank gemacht. Wenn sein Körper nicht mit Kuhmilch klar kommt, dann hat er das mitgebracht und du kannst dafür gar nichts.

            Im Falle einer Milchunverträglichkeit handelt es sich nicht um eine Allergie sondern lediglich um eine Unverträglichkeit. Ein Allergologe kann das auch nur über Ausschlussverfahren testen, da hier keine Bluttests greifen. Wenn du durch das Weglassen einiger Milchprodukte nun schon eine solche Verbesserung bemerkst ist es ziemlich wahrscheinlich, dass dein Sohn eine Milcheiweißunverträglichkeit hat. Hier wird aber noch eine Abgrenzung zu Milchzucker erfolgen (i.d.R. macht das aber keine Hautsausschläge). In einem solchen Fall macht es auch Sinn die Milch umzustellen. Warum rät deine Hebamme davon ab?

            Ich kann verstehen, dass dich eine eigene Ernährungsumstellung zunächst schreckt, aber so schwer ist es gar nicht. Es ist doch auch toll alte Pfade zu verlassen und sich auf Neues einzulassen.
            Ich selbst bin schon ewig Vegetarierin gewesen und habe nie den Sprung geschafft Milch weg zu lassen. Milchprodukte und Käse waren einfach zu gut. Anfangs (als bekannt wurde, dass mein Sohn keine Milch essen darf) habe ich auch noch separiert eingekauft und nun habe ich es endlich geschafft und lebe vegan. Das muss ja nicht dein Ziel sein (ich wollte es ja eh schon immer gerne und war nur zu bequem dazu), aber wenn man sich nicht mit Scheuklappen ausstattet ist es gar nicht so schwer Milch zu ersetzen. Die Joghurts von Alpro sind toll, es gibt Schokolade ("Vollmilch", mit Nuss, mit Nougat, mit Keks...) und auch viel Kleingebäck (Oreos, Manner-Waffeln, Spritzgebäck, und vieles mehr). Butterreinfett dürfen Menschen mit Milchunverträglichkeit übrigens essen.

            Melde dich gerne bei Essensfragen, ich kenne mich da echt gut aus.

            LG Claudia

            • Hi

              Danke nochmal

              Also der Arzt sagte heute zu mir ich muss nichts weg lassen oder mich anders ernähren.

              Bis auf die Haut hätte er keine Symptome für eine Unverträglichkeit.

              Die Atemwege sind frei. Er hat eine gute Gewichtszunahme und die Blähungen oder Bauchschmerzen wären bei Babys ein zu unsicheres Zeichen.

              Also er sagte es wäre Neurodermitis und kann bei babys vorkommen. Ich habe selbst auch Neurodermitis.

              Ich bin etwas erleichtert.

              Lg

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