Was tun gegen häufiges Nasenbluten in der Schwangerschaft?

    • (1) 17.01.17 - 15:04

      ich bin jetzt in der 33. SSW, seit der 13. SSW leide ich unter Schwangerschaftsschnupfen mit häufigem (fast täglichem) Nasenbluten.

      Gegen die verstopfte Nase und nach Rücksprache mit HNO Ärztin und Frauenarzt verwende ich ein mildes Kinder Nasenspray mit pflegender Komponente (maximal bis zu 4mal täglich jeweils 1 Sprühstoss). Damit die Schleimhäute nicht zu sehr austrocknen, verwende ich MeerwasserNasenspray und pflegende Nasensprays mit Dexpanthenol, Hyaluronsäure, pflegenden Ölen, Nasensalben und Nasenduschen. Ich achte darauf, dass die Produkte keine Konservierungsstoffe enthalten.

      Trotzdem habe ich fast jeden Tag Nasenbluten. Ich frage mich ob ich in punkto Nasenpflege nicht zu viel des Guten mache und ob ich damit nicht das Nasenbluten noch fördere.

      Was kann ich gegen das Nasen bluten unternehmen? Ich bin zur Zeit nicht mobil und kann mir daher keine Gefäße in der Nase veröden lassen. Gibt es einen wirksamen Trick oder muss ich tatsächlich bis zur Entbindung warten?

      LG, Plinia

            • Nun, musste am 18.01. zu einer Routineuntersuchung ins KKH. Man war sich nicht ganz einig, ob der Blutdruck nicht zu hoch sei und hat mich gleich dabehalten.

              Nachdem ich dann den ganzen Tag feste untersucht wurde (von Ruhe keine Rede) ist in der Nacht zum 19. eine Fruchtblase geplatzt und dann kamen richtige Wehen. Auch der Wehenhemmer hat dann nichts mehr gebracht. Die beiden sollten am 19. um 11:00 Uhr geholt werden. Nachdem einer seinen Kopf schon gefährlich nahe am Gebährmuttermund hatte, wurden sie um 9:50 Uhr geholt.

              Sie haben aber von Anfang an gut atmen können und sind für die 33. Woche gut entwickelt (1650 gr und 2030 gr). Ich hoffe, dass jetzt alles gut weitergeht.

              LG, Plinia Aigner

                • Hallo,

                  Mit der Entbindung hat die Nase aufgehört sich zu verschließen, auch das Bluten ist zunächst leichter geworden.

                  Leider haben wir gerade den kältesten Januar seit 30 Jahren, die Luft auf der Wöchnerinnenstation war zum schneiden dick und furztrocken. Mit meinem frischen Kaiserschnitt waren auch Gegenmaßnahmen wie draußen Spazierengehen oder einfach öfter Schneuzen kaum möglich. Fensteröffnen war nicht drin wegen der Babies, die schon zu ihren Mamas durften. Also hat meine Nase bald wieder angefangen zu bluten, die Schleimhäute sind wund, es ist noch nicht wirklich gut.

                  Vorgestern habe ich um meine Entlassung gebeten. Seit ich zuhause bin, geht es wieder langsam bergauf...

                  LG,

                  Franzl2013

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