Sie will nicht schlafen

    • (1) 01.02.17 - 08:55

      Hallo und guten Morgen,

      ich habe ein kleines "Luxusproblem".

      Seit Anfang des Jahres gehe ich wieder arbeiten. Die Kleine geht zu unserer Tagesmutti (ehr eine lieb gewonnene Tante) und hat sich super eingelebt und fühlt sich sichtlich wohl.

      Mit Schlafen hat sie es allerdings nicht so #kratz
      Sie geht gegen 19 Uhr ins Bett und wacht alle zwei bis drei Stunden auf. Hunger hat sich nicht. Sie will nur auf den Arm, lehnt sich an und guckt. Sie schläft auch auf dem Arm nicht ein. Wenn ich sie nach 10-15 Minuten wieder hinlege, schaut sie mich an und schläft dann auch ohne weinen ein. Aber eben maximal für die nächsten drei Stunden.
      Mittagsruhe macht sie max. 2 Stunden.

      Was kann ich machen, dass sie durchschläft? #gruebel

      Ich wie, dass nicht jedes Kind gleich ist, aber die Große hat innerhalb des ersten halben Jahres durchgeschlafen.

      Noch dazu kommt, dass ich nicht unverzüglich einschlafen kann, wenn ich dann wieder liege.
      Das dauert auch nochmal eine halbe bis eine Stunde #aerger Ich gehe teilweise schon 20 Uhr ins Bett, weil ich mich nicht mehr aufrecht halten kann..#tasse

      Die Kinderärztin meint, es wäre normal, weil sie schon so früh in die Betreuung geht.
      Manchmal kommt es auch vor, dass sie durchschläft (Kann ist in den 13 Monaten allerdings an einer Hand abzählen). Allerdings habe ich hier keine signifikanten Unterschiede im vorherigen Tagesablauf entdeckt, die es erklären würden.

      Können Sie mir bitte einen Rat geben, wie wir beide unsere Nächte schlafend nutzen können?

      Vielen Dank im Voraus

      • Liebe diea87,

        wie alt ist deine Tochter? 13Monate? Seit wann geht sie zur Tagesmutter? Wie hat sie zuvor geschlafen? Wie lange schläft sie insgesamt? Bis 7Uhr?
        Schläft sie im eigenen Zimmer oder bei euch bzw. ihrer Schwester?

        VG Claudia

        • Hallo Claudia,

          sie ist 13 Monate alt - am 13.12.2015 geboren.

          Wenn ich die Eingewöhnung mitzähle, geht sie seit Mitte Dezember zu Susanne (Tagesmutti). Da sie zu unseren guten Freunden gehört, kennen die beiden sich aber schon von Geburt an. Auch im ersten Jahr war die Kleine, im Gegensatz zur Großen, schon stundenweise mit Papa, Opa oder bei meiner Freundin alleine.

          Ich weiß, dass der Umstieg schwer ist, daher bemühe ich mich, nachmittags bewusst Zeit mit den Kindern zu verbringen. Gemeinsam zu dritt, aber auch mit jeder einzeln. Es wir gespielt, getobt und gekuschelt. Sie sollen trotz Beruf und Haushalt nicht nur nebenher laufen.

          Sie schläft schon von Geburt an "schlecht". In der Stillzeit kam sie alle zwei bis drei Stunden. Sonst brauche ich keinen Wecker, weil sie jeden Morgen zwischen 5:30 und 6:30 Uhr wach ist. Auch wochenends. Wenn ich alles zusammenrechne, 2 Stunden Mittagsruhe, und die Nachtruhe (19:00 - 6:15 mit Unterbrechungen von bis zu 2 Stunden), dann kommt ich auf 11 Stunden Tagesschlafzeit. Wobei ich ja auch nicht mit Bestimmtheit sagen kann, dass sei die ganze Nacht schläft. Ich höre sie ja erst, wenn sie nach mit ruft.

          Sie hat ihr eigenes Zimmer, seit sie sieben Monate alt ist. Wir wohnen auf dem Dorf am Waldrand. Es ist also auch recht ruhig, sodass sie im Sommer auch mit offenen Fenster schläft (gekippt).

          Im allgemeinen hat sie ein sehr aufgewecktes Gemüht und steht den ganzen Tag "unter Strom". Sie ist ein richtig kleiner Wirbelwind und 90% des Tages in Bewegung.

          Wenn sie dann mal schläft, dann klopf ich gleich auf Holz, denn eine durchgeschlafene Nacht zieht meist eine doppelt anstrengende nach sich.

          Viele Grüße
          Anja

          • Liebe Anja,

            vielleicht schläft sie bei euch oder gemeinsam mit ihrer Schwester besser? Kinder erwachen mehrmals pro Nacht, um sich zu versichern, dass alles in Ordnung ist. Es ist also vollkommen in Ordnung, dass sie nach dir ruft. Vielleicht findet sie schneller wieder zur Ruhe, wenn du auch schneller zu Verfügung stehst?

            Wenn du meinst, dass es daran nicht liegt würde ich eine Schlafberatung aufsuchen. Die meisten Erziehungsberatungsstellen bieten das an.

            VG Claudia

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