Anti-D-Immunglobulin bereits bei 6+0?

    • (1) 13.02.17 - 07:24

      Hallo

      Letzten Freitag ging ich, aufgrund von Blutungen bei 6+0, zu meiner Frauenärztin. (Ist meine erste Schwangerschaft)
      Glücklicherweise konnte ich das Herzchen meines kleinen Krümels im Ultraschall schlagen sehen.

      Anschliessend schickte mich die Frauenärztin zur Arzthelferin, welche mir die Anti-D-Immunglobulin Spritze verabreichte. Ich habe die Blutgruppe A-.
      Warum schon so früh?
      Dies verunsichert mich nun etwas. Dachte die bekäme ich erst gegen die 30. Woche?

      Werde am Freitag, an meinem ersten offiziellen Termin, meine Frauenärztin darauf ansprechen. Wollte aber vorher gerne noch eine zweite Meinung hören.

      Besten Dank für die Antwort.

      Hallo Choekoe,

      kann mich nur anschließen, wenn man Rhesusfaktor negativ ist, bekommt man die Spritze nach einer Blutung.

      Grüße

      Hebamme Sarah

      • Kann ich hier bitte noch einmal nachhaken?!
        Ich bin 4+4 und Rhesus negativ. Sollte ich eine Blutung in den nächsten Wochen haben, muss ich zur Frauenärztin und eine Spritze bekommen? Ich bin so verwirrt, ich habe zwar nach zwei Fehlgeburten vergangenes Jahr eine Spritze bekommen, aber als die Blutungen angefangen hatten, hatte mir das niemand gesagt? Weder FA noch im Krankenhaus?
        Danke im Voraus

    (8) 15.02.17 - 13:07

    Huhu,Bon auch ein a-....Da kommen wir nie um die spritzen rum. ..

    • (9) 15.02.17 - 13:18

      Das ich diese Spritze bekomme, wusste ich.
      Jedoch war mir nicht bewusst, dass es noch weitere als die 3 folgende "Gründe" gibt:

      zwischen 28.-30.
      Nach Geburt, wenn das Kind Rh+ ist
      und nach einer FG

      DAS hat mich verunsichert. Nicht die Spritze an sich.

      • Die embryonale Blutbildung beginnt früh, das Rhesus-Antigen ist bereits ab dem 30.-45. Tag nach Empfängnis vorhanden. In der Schwangerschaft kommt es immer wieder zum Übertritt kleiner Mengen an roten Blutkörperchen mit dem Rh-Antigen in den mütterlichen Kreislauf. Das könnte eine Sensibilisierung, d.h. die Bildung von mütterlichen Antikörpern, auslösen, die dann auf das ungeborene Kind übertreten und die kindlichen Blutkörperchen zerstören können.

        Insofern sollte auch schon sehr früh, besonders nach Ereignissen, wie Blutungen, Fehlgeburten, Schwangerschaftsabbrüchen, Blasenmolen und Bauchhöhlenschwangerschaften sowie nach Chorionzottenbiopsien und Fruchtwasserpunktionen eine Rhesus-Prophylaxe erfolgen.

        Das heißt also das man nach Geburt oder Fehlgeburt die nächste Schwangerschaft schützen will. Bei Blutungen in der Früh SS auch die bestehende Schwangerschaft.

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