Armes Baby. Wie kann ich ihm helfen?

    • (1) 25.02.17 - 07:10

      Hallo,

      mein Sohn ist jetzt 9 Wochen alt. Seit der 3 Woche bekommt er Prenahrung. Wir verwenden von Anfang an die gleiche Marke.
      Ich weiß, dass sich die Verdauung eines Babys erst noch einspielen muss. Mein Sohn hat keine Verstopfungen, er hat spätestens alle 2 Tage aber meist täglich bis zu 3x eine volle Windel, Winde gehen auch ab (leider nicht so entspannt), Bauchweh scheint er nicht zu haben, einen harten Bauch hat er auch nicht. Trotzdem verbringt er einen Großteil des Tages und seinen fast ganzen Schlaf weinend, schreiend, grunzend und quietschend weil er am drücken ist. Er wird knallrot, verkrampft und überstreckt seinen ganzen Körper, zieht Grimassen, greift mit seinen Händen fest in die Augen/den Mund, hält die Luft an etc. Er zieht auch die Beine an und streckt sie angespannt von sich - eigentlich ja das Zeichen für Blähungen. Aber es kommt nix bzw. sehr selten. Selbst beim Füttern wirft er den Kopf wild hin und her, stöhnt und windet sich wie im Schlaf.wenn gerade nix drückt ist er quietschfidel.
      Laut U3 ist organisch alles ok und unauffällig. Sab Simplex bekommt er in jedes Fläschchen, Lefax haben wir auf Kinderarztanraten auch schon probiert - ohne richtig ersichtliche Besserung.
      Von einem Nahrungswechsel wurde uns abgeraten, es seien die normalen Anpassungstörungen.
      Bäuerchen macht er eigentlich nach jedem Fläschchen außer er pennt direkt ein. Dann kriegen wir nix raus und wollen ihn auch nicht wecken.

      Spucken tut er übrigens super selten. Bis jetzt 3x.
      Nun wäre die Frage, ob wir das tatsächlich die obligatorischen 3 Monate oder länger abwarten müssen bis sich die Verdauung einigermaßen eingespielt hat? Wir sind ja immer für ihn da, wenn er so weint, aber die Aussicht, dass wir den Kleinen noch mind. 4 Wochen so leiden sehen müssen ist unerträglich.
      Habt ihr Tipps???
      Kann man evtl. noch irgendwas probieren?
      Hier die Liste, die wir schon durch haben:

      Bauchmassage - vom Kinderarzt gelernt (mag er nicht)
      Fliegergriff - überhaupt nicht Seins
      Turnen mit den Beinchen - schwierig bei permanent durchgedrückten Beinchen aber auch nur mit wenig Erfolg

      Wärme auf dem Bäuchlein (Traubenkernkissen, Baden, Duschen, Hand)
      Kümmelzäpfchen haben wir getestet - bis jetzt 2x 1/2 (Er wird für ein paar Stunden ruhig von denen. Aber eine Lösung sind die ja auch nicht und wegen der Belladonna da drin will ich die ihm so selten wie möglich geben)

      Wer hat Tipps? Wer kennt das in diesem Ausmaß?

      • Liebe gothicmum,

        gib deinem Sohn Bigaia, massiere den Bauch prophylaktisch, also in guten Phasen zwei bis drei mal am Tag und trage ihn so oft es geht im Tragetuch. Wenn die Beschwerden auch nach 14 Wochen nicht besser werden solltest du nochmals den Arzt kontaktieren.

        Alles Liebe
        Claudia

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