Verhalten bei Diagnose Vasa Prävia

    • (1) 15.03.17 - 21:16

      Hallo,

      Ich habe gestern bei der Feindiagnostik bei 22+0 die Diagnose Vasa prävia bekommen. Der Abstand zum inneren Muttermund beträgt 3-4mm.

      Der Arzt hat sich Mühe gegeben alles in Ruhe zu erklären und hat mir auch schon einen vorzeitigen Kaiserschnitt angekündigt. Auch weiß ich, dass ich bei Blutungen sofort die Feuerwehr rufen soll.

      Ich darf keine Wehen und keinen Blasensprung bekommen, weil das dann lebensgefährlich für meine Maus wäre. Aber wie kann ich das denn beeinflussen?

      Ich war auch so geschockt, dass ich gar nicht gefragt habe wie ich mich jetzt verhalten soll. Ich gehe eigentlich zur SS Gymnastik und mache einen SS Aqua Kurs. Darf ich das weiter machen oder sollte ich lieber viel liegen? Ich bin schon im BV seit 3 Wochen, muss also nicht mehr arbeiten gehen.

      Ich habe nächste Woche einen Termin bei meiner Gynäkologin und soll in 6 Wochen nochmal zu dem Arzt von der Feindiagnostik gehen. Dann will er alles weitere mit mir besprechen.

      Ich bin total verunsichert und würde mich am liebsten in ein KH einweisen, nur um immer gleich reagieren zu können wenn was ist. Mein Kopf-Kino macht mich noch völlig wahnsinnig.

      Entschuldigung für den langen Text, aber kürzer ging es irgendwie nicht.

      • Hallo birgit.princess.0717,

        so eine Diagnose macht sehr viel Angst, ich würde dir empfehlen dir eine Hebamme zu suchen, die dir mit Rat und Tat zu Seite steht. Vorallem ist das für die Psyche ganz wichtig jemanden zu haben.
        Grundsätzlich bedeutet die Vasa praevia ja nur, das der Nabelschnuransatz sehr nah am Muttermund ist und das das Risiko sehr viel höher ist, das es bei einem Blasensprung einreißt. Ansonsten ist es eine "normale" Schwangerschaft, dass heißt grundsätzlich muss man nicht mit vorzeitigen Wehen oder Blasensprung rechnen. Du kannst da auch leider nichts tun.
        Ich denke du solltest nichts tun, was dir Angst macht und sprich nochmal ausführlich mit deinem Arzt, schreibe dir am besten auf, welche Themen ( Sport, Sex, usw) du beantwortet haben willst. Es ist besser das mit demjenigen zu besprechen, der die Diagnose gestellt hat.

        Alles Gute
        Hebamme Sarah

        • Hallo Sarah,
          Vielen Dank für die schnelle Antwort. Das hilft mir schon und beruhigt etwas .
          Einen Zettel mit Fragen habe ich schon angefangen, da kommt bestimmt noch einiges dazu bis ich den Termin bei meiner Ärztin habe. Bis dahin versuche ich möglichst wenig zu machen was irgendwie anstrengend sein könnte.

          Einen schönen Abend noch, viele Grüße

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