Erneute Einleitung

    • (1) 21.03.17 - 11:06

      Hallo. Ich bin in der 40. ssw (ET 24.03.). Durch starke Wassereinlagerungen in kurzer Zeit und leicht erhöhten Blutdrücken hat mir meine Gyn mir eine Überweisung für das KH zur Einleitung geraten. Letzte Woche Donnerstag wurde dann mit Hilfe von Tabletten begonnen. Nach 3 Tagen ohne wehen wurde beschlossen eine Pause einzulegen, damit der Körper sich regenerieren kann. Gestern bin ich dann aus dem KH entlassen worden (ein wenig auch auf eigenen Wunsch, um zuhause noch einmal Kräfte zu tanken). Bei der Abschlussuntersuchung konnte der Arzt den Kopf des Babys von der Bauchdecke aus nicht mehr zufriedenstellend schallen, da es schon so tief im Becken sitzt. Die Plazenta ist schon gut verkalkt, aber die Versorgungswerte sind noch in Ordnung. Weiterhin ist das Fruchtwasser schon eher wenig, sodass mir der Arzt geraten hat nach 2 Tagen wieder im Kreißsaal eine CTG-Kontrolle machen zu lassen und spätesten kommenden Freitag (das ist auch mein ET) erneut einzuleiten.
      Jetzt frage ich mich, ob eine weitere Einleitung Sinn macht. Natürlich möchte jeder Arzt und jede Hebamme erstmal versuchen, dass das Kind auf natürlichem Weg zur Welt kommt, aber ist das denn auf Biegen und Brechen immer gut?

      • (2) 21.03.17 - 11:32

        (Ich frage es deshalb, weil eine erneute Einleitung wieder Tage dauern kann und das Fruchtwasser evtl auch nicht mehr so gut sein könnte. Ich befürchte, dass das Risiko von z.B. einer Neugeboreneninfektion so ziemlich hoch ist und ich mein Bany schlussendlich vorerst auf der Neo besuchen kann). Gibt es einen Grund für einen Kaiserschnitt in dieser Situation?

        Hallo lynn-ka,

        eine Einleitung funktioniert nur, wenn der Körper bereit ist. Daher kann es schon Sinn machen, es nochmal zu versuchen. Nach den Medikamenten und der zusätzlichen Zeit, könnte der Körper jetzt bereit bzw bereiter sein. Natürlich funktioniert es nur, wenn du dahinter stehst. Wenn du vom Gefühl her lieber einen Kaiserschnitt willst, ist das völlig in Ordnung und würde die Einleitung auch hemmen.

        Alles Gute
        Hebamme Sarah

        • PS: Bei einer Einleitung wird täglich beim CTG gesehen, wie es dem Kind geht, wenn es zu lange dauert, würde man sicherlich zu einem Kaumiserschnitt raten.
          Eine Infektion ist bei einem Blasensprung bzw einer sehr langen Geburt ein Risiko, bei einer Einleitung ehr weniger.

          • Danke für die schnelle Antwort. Ich bin mir einfach sehr unsicher. Habe fast 5 volle Tage im Krankenhaus verbracht, die sehr Kräfte zehrend waren und so entmutigend. Ich bin mir nicht sicher, ob ich noch einmal wieder neu mit allem starten möchte/kann. Die Überwachung war natürlich sehr gut 4x täglich alle 4 Stunden. Aber es fällt so schwer diese Geduld aufzubringen.

            Ich werde mir überlegen, zu was ich mehr tendiere.

            Habe ich denn ein "recht" zu bestimmen, dass ich einen Kaiserschnitt möchte oder haben die Ärzte schlussendlich die Entscheidung darüber?

            • Die Ärzte haben grundsätzlich das letzte Wort, da sie es ja ausführen müssen, allerdings darf in der heutigen Zeit, jede Frau ihren Geburtsmodus selbst wählen. Das heißt, wenn du einen "Wunschkaiserschnitt" möchtest, bekommst du ihn in der Regel auch.

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