Wie lernt mein Baby alleine einschlafen?

    • (1) 24.04.17 - 18:52

      Hallo,

      meine kleine Tochter ist fast 8 Monate alt. Schon immer schläft sie nur auf dem Arm ein. Abgesehen vom Kinderwagen und Auto fahren, da klappt das von alleine.
      Ich weiß, wir sind selber schuld, haben sie sooo daran gewöhnt. Aber ich denke, wir sind sicher nicht die einzigen Eltern, die diesen "Fehler" gemacht haben.
      Ich habe es schon mehrmals probiert, sie in ihrem Bettchen einschlafen zu lassen, bisher leider ohne Erfolg. Sie schläft mit singen und auf dem Arm ein, dann lege ich sie in ihr Bettchen, dort schläft sie dann ohne Probleme weiter... So langsam sollte sie aber doch langsam lernen, alleine in einzuschlafen.
      Über hilfreiche Tipps wäre ich dankbar.

      P.S.
      Schreien lassen ist für keine Option

      • (2) 24.04.17 - 22:04

        Und noch eine Frage hinterher... Meine Kleine robbt seit gut einer Woche. Das klappt auch recht gut. Allerdings macht sie das nur kurz. Dann wird wieder "geschwommen " und gemotzt, damit ich ihr helfe um an etwas zu gelangen. Wenn ihr nicht geholfen wird, fängt sie nach einer gewissen zeit an zu weinen, anstatt sich selber etwas anzustrengen. Sie kann es ja.
        Insgesamt robbt sie vielleicht 10 Minuten am Tag. Ist das Normal? Muss sie das erst trainieren? Insgesamt ist sie im Moment seeehr anhänglich und meckert viel.... was ja nicht schlimm ist, aber manchmal etwas anstrengend :-/

        Guten morgen, ich bin zwar nicht doe hebamme, möchte aber trotzdem antworten.

        Wieso habt ihr einen Fehler gemacht?

        Warum soll sie denn allein einschlafen?

        Sie braucht einfach eure nähe und gerade jetzt, wo sie riesige schritte zur Selbstständigen Fortbewegung macht, braucht sie Konstante. Dazu gehört Nähe. Sie entdeckt gerade, dass sie eine eigene Persönlichkeit ist, die bestimmte Dinge allein schafft. Zur selben Zeit das allein einschlafen zu fordern, könnte sie überfordern und verunsichern.

        Ich hab die Erfahrung gemacht, dass die Kinder das von allein wollen, wenn sie dazu bereit sind. Die einen von anfang an oder mit ein paar Monaten), die anderen mit 1,5 Jahren.

        Lg

        Ps: ich hab 9 kids....

        • Hallo liebe Molly-Maus,

          Vielen lieben Dank für deine Antwort.

          Naja, MÜSSEN ist auch übertrieben. In meinem Bekanntenkreis machen das anscheinend alle Babys, und da habe ich gedacht, "hmh, wieso macht meine das nicht". Als richtigen Fehler sehe ich das natürlich nicht. Ich gebe meiner Kleinen gerne die Nähe, die sie braucht. Nur will ich sie nicht bis zur Einschulung umher schleppen zum einschlafen ;-)
          Vielleicht kannst du als so erfahrene Mami mir auch auf meine Frage zum robben antworten? Müssen Babys das erst "trainieren", oder ist meine Maus einfach etwas bequem?

          • Keine Sorge, bis zur Einschulung wird es nicht dauern. ;-)

            Ja, sie muss erst trainieren. Vor allem Koordination und Ausdauer. Das Zusammenspiel zw. Händen und füssen muss gelernt werden. Und dass sie ab und zu frustriert ist, hat damit zu tun, dass sie weiss: es geht. Aber die kräfte schwinden.

            Direkt helfen würde ich nicht. Eher animieren. Eon lieblingsspielzeug, was besonders interessantes vor sie legen, aber so, dass sie motoviert wird, es sich selbst zu holen.... auch wenns albern klingen mag: viel "feiiiiiiin"! Oder "tooooolllll" motiviert...

      Hallo ki081986,

      ich kann mich Molly-Maus nur anschließen.
      Da du beschreibst, dass sie gerade anhänglicher ist und das robben entdeckt hat, steckt sie wahrscheinlich in einem Wachstumsschub. Das ist sicherlich der falsche Zeitpunkt ihr zum einschlafen hin die Nähe zu entziehen. Jedes Kind hat seinen eigenen Rhythmus, ihr könnt es ja einfach immer wieder mal versuchen, mit Händchen halten und singen zB. Wenn es nicht klappt ok, dann einfach später nochmal versuchen.

      Das Robben ist sehr anstrengend für dein Kind sowohl körperlich als auch geistig, sie wird sich schnell daran gewöhnen. Du solltest ihr "Gemecker" immer ein bißchen aushalten, durch die Frustration hat sie einen größeren Anreiz weiter zumachen. Aber natürlich nicht übertreiben, sie soll ja Spaß haben.

      Grüße
      Hebamme Sarah

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