Verzweifelt Baby 15 Wochen schreit ohne Ende

    • (1) 26.06.17 - 21:34

      Hallo,

      Ich hoffe ich bekomme hier Rat. Mein Mann und ich sind langsam echt verzweifelt nach einer schwierigen Schwangerschaft (20Wochen liegen) und für mich schreckliche Geburt (notkaiserschnitt) kam unsere Tochter gegen alle Erwartungen eine Woche nach Termin zur Welt.
      Sie hat ab der dritten Woche übermäßig viel geschrien und am Tag nicht geschlafen dafür in der Nacht sehr gut.
      Stillen war von Anfang an schwierig ab der achten Woche hat sie an der brust immer mehr geschrien und wollte garnicht mehr zu mir. Deshalb habe ich als sie drei Monate alt wurde zunächst tagsüber das stillen eingestellt und pre Nahrung gegeben (babylove bio pre) seit Freitag gebe ich auch nachts die Flasche um ganz vom stillen wegzukommen. Generell trinkt sie auch am der Flasche eher schlecht und sendet keine eindeutigen Hungersignale, so dass die Hälften aller Flaschen umsonst gemacht werden. In 24 Std kommt sie auf maximal 600ml. Kommt mir sehr wenig vor?
      Naja zu meinem eigentlichen Problem, Schreien und schlafen waren gerade besser und es fing an sich ein Rhythmus zu entwickeln. Seit letzter Woche weint sie aber wenn sie müde wird möchte dann hochgenommen werden. Da is sie aber auch am quengeln und kommt nicht zur Ruhe. Es steigert sich von Tag zu tag heute zb hat sie mehrmals über zwei Stunden am Stück gebrüllt. Das macht uns als Eltern Angst und ratlos. Haben Sie eine Idee?

      Wir sind sehr verzweifelt und haben das Gefühl, dass niemand für uns zuständig ist. Hebamme ist ratlos meint es hilft nur aushalten. Stillberatung konnte nicht helfen. Kinderarzt hat bisher nicht geholfen "muss mehr trinken" wie so ich das schaffen? Eine ärztin der schreiambulanz war bereits zum Hausbesuch da "Wird mit der Zeit besser" aber es war schon besser und wird gerade nur um einiges schlimmer.
      Ich gehe sogar zum kindertherapeuten mit ihr da unsere Beziehung unter dem stilldrama sehr gelitten hat.
      Wir sind ruhig mit ihr lassen sie nicht alleine sogar wenn sie dann mal schläft halten wir Ihre Hand weil sie sonst nach fünf Minuten hochschreckt (nachts wird sie noch gepukt aber am Tag lässt sie das nicht zu)
      Wir sind verzweifelt und am Ende und erkennen unser Kind nicht mehr.

      Sorry für den langen Text wir hoffen Sie (und gerne auch mitlesen) haben vielleicht noch ein paar Ideen.
      Vielen Dank im voraus!

      • Hallo mommyofaprincess,

        da ihr schon überall Hilfe sucht, ist es schwierig etwas Neues zu sagen.
        Aus deinem Text lese ich, dass nicht nur ihr ratlos seid, sondern auch eure Tochter. Ich vermute auch sie ist von der Schwangerschaft, Geburt und auch Lebensstart angestrengt.
        Habt ihr noch Hautkontakt, habt ihr schon einmal über Rebonding nachgedacht? Tragt ihr sie viel im Tuch oder Trage? Ich würde auf jeden Fall einen Osteopathen empfehlen, häufig leiden gerade Kaiserschnittkinder an Verspannungen oder Schieflagen.
        Ich kenne nicht die sicher umfangreiche ganze Geschichte, aber ich vermute, dass du und deine Tochter traumatisiert seid, du machst alles richtig, wenn du euch Hilfe holst.

        Alles Gute
        Hebamme Sarah

        • Bei der osteopathie waren wir bereits. Die meinte ihr fehlt nichts.
          Körperkontakt haben wir recht wenig da sie auf dem Arm nicht zur Ruhe kommt und nur rumschauen will allerdings halte ich beim schreien ihre Hand und streichel sie. Wenn sie sich nicht beruhigt nehme ich sie natürlich auch auf den Arm allerdings is ablegen danach nur noch schlimmer.
          Da es schon viel besser sein kann das schreien vor dem schlafen mit der pre Nahrung zusammen hängen? Sollen wir einfach mal wechseln? Wenn ja welche und einfach sofort komplett austauschen?

          Wie viele ml sollte sie trinken ich finde maximal 600 am Tag sehr wenig. Ich glaube sie wäre zufriedener wenn sie satter wäre. Gibt es eine Möglichkeit sie zum trinken zu motivieren?

          • ich würde sie mehr Tragen ( im Tuch ider Trage) und mehr Hautkontakt wäre gut, also wirklich Haut auf Haut.
            Wenn sie sehr viel schaut, können ihre Probleme daher rühren, dass sie zuviel aufnimmt und völlig überfordert ist. Dann kann man leider tatsächlich nur abwarten bis das gehirn reif genug ist.
            Das Kind zum trinken zu überreden ist kaum machbar, aber ja es ist schon im unteren Bereich, aber mehr als anbieten kann man es nicht.

            • Dann versuchen wir es mal mit mehr Tragen und Körperkontakt und hoffen ansonsten einfach darauf, dass es mit der Zeit besser wird. Vielen Dank schon mal.

              Jetzt habe ich noch mal eine Frage und zwar kann die schlechte Stimmung mit der Umstellung auf Flaschennahrung zusammen hängen? Vielleicht verträgt bzw schmeckt ihr die nicht?

              Wenn ich wechseln möchte von jetzt auf gleich voll umstellen oder nach und nach eine Flasche ersetzen?

              Aktuell geben wir babylove bio pre und ich würde mal aptamil pre versuchen wollen. Oder haben Sie eine pre Empfehlung?

Top Diskussionen anzeigen