Einleitung wegen zu wenig Fruchtwasser?

    • (1) 21.07.17 - 12:28

      Liebe Sarah,
      ich bin heute bei ET+9 und war heute wieder im Krankenhaus zur Kontrolle (CTG + US). Seit gestern bekomme ich immer wieder einen sehr harten Bauch und hin und wieder recht starke ziehende/stechende Schmerzen im UL. Das CTG hat heute aber gar nichts angezeigt. Beim US meinte der Arzt, dass die Menge des Fruhtwassers bei ca. 6 cm liege. Vor zwei Tagen wurden noch 11 cm gemessen! Der Arzt fragte mich auch, ob ich morgen oder übermorgen einleiten wolle. Ich nahm lieber noch einen Termin morgen, damit auch mein Mann in die Entscheidung miteinbezogen werden kann.

      Nun zu meinen Fragen: Kann sich der Wert des Fruchtwassergehalts innerhalb von zwei Tagen wirklich so dramatisch verschlechtern? Wäre es leichtisinnig länger als bis Sonntag mit einer Einleitung zu warten? Kann das Kind, obwohl die Blutversorgung, etc. noch gut sind, durch das wenige Fruchtwasser gefährdet sein?

      Ich habe so Angst vor einer Einleitung, weil ich a) unbedingt im Hebammenkreißsaal entbinden will (bin dort angemeldet) und b) so viele schlechte Berichte gelesen habe, in denen das Einleiten nicht funktioniert hat und alles nach einer langen Tortur in einem KS mündete...

      Für deinen Rat wäre ich dir sehr dankbar.
      LG Nini

      • Hallo Nini,

        wahrscheinlich bist du inzwischen in der Einleitung oder schon Mutter.
        Die FruchtwasserMenge nimmt tatsächlich ab, die Ausmessung ist aber natürlich auch vom Durchführenrden abhängig.

        Alles Gute
        Hebamme Sarah

        • Ja, du hast Recht. Meinem Kleinen hat die Androhung einer Einleitung wohl gereicht, um sich am nächsten Tag mit einem vorzeitigen Blasensprung selbständig auf den Weg zu machen. :-)
          Trotzdem vielen Dank für deine Antwort!
          LG Nini

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