Mundfäule

    • (1) 03.09.17 - 18:12

      Hallo,

      heute habe ich erfahren, dass die kleine Tochter ( 1 Jahr) einer Freundin Mundfäule hat. Erst letzte Woche haben wir uns gesehen und dort habe ich auch mit der Kleinen gespielt. Nun habe ich Sorge, dass ich mich bei ihr angesteckt haben könnte. Ich bin in der 33. Woche schwanger. Ich neige generell zu Herpes ( an der Nase bei starken Erkältungen), hatte ihn zum Glück aber noch nicht in der Schwangerschaft.

      Nun frage ich mich, was es für mein Baby bedeuten könnte, wenn ich mich angesteckt habe. Die Inkubationszeit ist ja doch recht lang, was ich gelesen habe, und sorge mich nun, dass sich mein Baby im Bauch oder vielleicht sogar noch während / nach der Geburt anstecken könnte. Ist die Sorge berechtigt, bzw. welche Konsequenzen hat eine Ansteckung für Ungeborene/ Neugeborene?
      Wie lange sollte ich mich von meiner Freundin und die ihrer Tochter fernhalten?

      Ich weiß, man kann sich in der Schwangerschaft nicht vor Allem schützen, aber wenn ich Risiken vermeiden kann, mache ich dies auch.

      Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen!

      Liebe Grüße
      Zauberfee

      • Liebe Zauberfee!
        Ich werde zum ersten Mal mit dieser Frage konfrontiert und bin etwas überfragt. Grundsätzlich gilt für Herpesbläschen, dass sie ansteckend sind, sobald die Flüssigkeit austreten kann. Dann können die Viren per Tröpchen-oder Schmierinfektion weitergegeben werden. Sollte dies bei der Mundfäule auch zutreffen, bestünde Ansteckungsgefahr für Sie, jedoch nicht für das Ungeborene. Beim Lippenherpes kann die Infektion des Neugeborenen mit Herpes Simplex-Viren lebensbedrohlich werden. Zwar ist das Virus bei der Mundfäule auch als Virus Herpes Simplex Typ1 beschrieben, jedoch finde ich in der Literatur keinen Hinweis auf eine Lebensbedrohung bei dieser Erkrankung. Um ganz sicher zu gehen, macht es sicher Sinn, einen Kinderarzt um Rat zu fragen.

        Alles Gute, Hebamme Ines

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