Halbmarathon bei 5+4?

    • (1) 20.09.17 - 09:57

      Guten Morgen,
      ich habe gestern etwas überraschend positiv getestet fürs dritte Kind. Erster Schuss ein Treffer :)
      Deswegen hab ich jetzt folgendes "Problem". Ich habe mich bereits im Frühjahr für einen Halbmarathon angemeldet, zu dem ich dann 5+4 wäre. Ich bin keine Leistungssportlerin, laufe aber schon recht regelmäßig 3xdie Woche jeweils zwischen 10 und 15km.
      Für mich stellt sich nun die Frage, ob eine Teilnahme ratsam wäre oder ich das lieber lasse. Klar gibt es immer Frauen, die im 6. Monat am Iron Man teilnehmen, aber von deren Leistungsstand ist wohl Otto-Normal-Schwangere weit entfernt. Da ich im Frühjahr einen frühen Abgang in der 7. Woche hatte, bin ich etwas vorsichtiger als ich es für das dritte Kind erwartet hätte.

      Habe bereits versucht mich schlau zu machen, finde aber völlig gegensätzliche Aussagen:
      - gar nicht Joggen, wegen der Stöße, insbesondere in der Frühschwangerschaft (damit wäre ich raus, aber auch fürs leichte Training)
      - gar nicht Joggen wegen der Gelenke und des Beckenbodens (das dürfte bei mir ja in so einem frühen Stadium noch nicht zutreffen)
      - Joggen ja, aber nicht über 140 Puls (das kann ich vergessen, schon gar nicht bei der Strecke)
      - Joggen ja, aber nicht länger als 30-40min (damit fällt eine Teilnahme auch flach)
      - Joggen und generell Sport ja, aber nicht an die Leistungsgrenze gehen (wo liegt die bei mir? ob man anaerob trainiert, merkt man ja häufig erst im Nachhinein)

      Ich würde natürlich gern mitmachen, weil es mein erster Halbmarathon sein wird, und ich mich drauf freue. Über unser drittes Wunder (insbesondere nach dem Abgang) aber natürlich auch. Würde mir das nicht verzeihen, wenn ich das Gefühl hätte, dadurch eine Gefährdung eingegangen zu sein.

      Hast du hier Ratschläge, Erfahrungen oder einfach eine Meinung?
      Herzlichen Dank!

      • Hallo tiescha,

        du solltest auf dein Bauchgefühl hören. Wenn du regelmäßig die Distanz läufst, kann dein Körper es wahrscheinlich kompensieren. Allerdings solltest darauf achten deinen Körper nicht zu überfordern.

        Alles Gute
        Hebamme Sarah

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