Ein- und Durchschlafproblematik

    • (1) 07.11.17 - 07:55

      Hallo :-)
      Mein Name ist Nicole und meine kleine Tochter Liona ist 6 Monate alt.
      Sie ist unheimlich aufgeweckt, sehr fröhlich und ein wahrer Sonnenschein. Aber die Nächte mit ihr sind sehr anstrengend. Bis vor einigen Tagen ist sie ausschließlich abends an der Brust eingeschlafen. Ich muss natürlich dazu sagen, dass ich es einfach für uns beide total schön fand, das intensive Kuscheln, die Zufriedenheit, mit der sie eingeschlafen ist. Sie bekommt allerdings seit einiger Zeit auch bereits den Abendbrei, den sie sehr gut isst. Prinzipiell ist sie also satt, wenn es gegen 18:30 Uhr ins Bett geht. Sie möchte aber immer noch ein bisschen trinken, was ich auch okay finde. Wenn ich sie im Anschluss trage oder in den Armen wiege, schläft sie zwar unter Meckern, aber meist innerhalb von 10 min ein. Also auf jeden Fall schon mal ein kleiner Erfolg für uns :-) Aber danach wacht sie immer wieder auf, anfangs nach 40 min, so ab 21 Uhr beginnt dann der Nachtschlaf (das war aber auch beim Einschlafstillen so) ab da wird sie aber auch alle zwei bis drei Stunden wach. Ich möchte jetzt nicht jedes Mal stillen, wenn sie wach wird, denn ich denke, dass sie dann auch einfach noch satt ist und einfach nur meine Nähe benötigt. Manchmal klappt es auch, dass ich sie dann auch in den Armen wiegen kann, aber ein anderes Mal ist dann halt auch nichts zu machen. Wenn es dann schlussendlich doch wieder auf stillen hinausläuft, ist es manchmal so, dass ich sie stundenlang nicht von der Brust weg bekomme und sie immer wieder wach wird, sobald ich sie abdocke. Sie nuckelt dann halt nur. Einen Schnuller hat sie zu meinem Leidwesen nie genommen. Was kann ich noch tun, um die Nächte für uns beide etwas angenehmer zu gestalten? Ich merke ihr tagsüber ja auch an, dass sie teilweise total müde ist, aber sie bekommt nie so recht sie Kurve, wenn ich sie hinlege und schläft nur, wenn ich im Liegen stille (da wacht sie aber auch nach kurzer Zeit wieder auf) oder wenn ich Staub sauge. Das wirkt auch immer Wunder. Da kann sie auch in ihrem eigenen Bett schlafen. Ansonsten schläft sie ausschließlich bei meinem Mann und mir mit im Bett.

      Liebe Grüße,
      Nicole

      • (2) 07.11.17 - 08:47

        Seit zwei Wochen hat sie außerdem zwei Zähne, was das Stillen für mich auch nicht immer so angenehm macht. Sie hat mich bereits einige Mal gebissen (natürlich nicht bewusst, das weiß ich :-)) aber sie hat mich vor ein paar Tagen so doll erwischt, dass es einen richtigen "Schnitt" gab, der immer noch etwas schmerzt.
        Ich habe halt das Gefühl, dass die "ständige Verfügbarkeit" von Milch sie eher vom Schlafen abhält, ansonsten hätte ich auch kein Problem damit, mehrfach in der Nacht zu stillen. Mir ist ja bewusst, dass sie noch nicht Durchschlafen müsste, auch wenn ich lügen würde, wenn ich sagen würde, dass ich mich über etwas mehr Schlaf nicht freuen würde :-)

        Hallo Nicole,

        erstmal möchte ich sagen, dass sich deine Tochter absolut normal für ihr Alter verhält und ihr alles richtig macht. Es wird sich von alleine mit der Zeit regulieren und es besteht keine Notwendigkeit es zu änden.
        Aber natürlich ist so ein Nachtschlaf anstrengend für die Mama und dir soll es ja auch gut gehen. Und du hast sicher recht, dass sie nicht immer wirklich Hunger bzw. Durst hat.
        Wenn du also etwas ändern möchtest, dann führt kein Weg daran vorbei ihr nachts die Brust an einigen Malen zu verweigern und so so zu trösten und zu beruhigen ( streicheln, summen, singen usw).
        Das wird natürlich verständlicherweise auf Widerstand treffen, da musst du dann konsequent bleiben.
        In Wachstumsschüben,beim Zahnen oder wenn sie krank ist, braucht sie wahrscheinlich wieder mehr.

        Grüße
        Hebamme Sarah

        • Hallo Sarah! Danke für deine schnelle Antwort :-) Es beruhigt ja schon einmal, wenn man hört, dass das alles normal ist. Also meinst du, dass ich sie ruhig immer stillen soll, wenn Sie das einfordert? Mal abgesehen davon, werde ich natürlich versuchen sie vorher anderweitig zu beruhigen. Aber gerade eben vor dem Mittagsschlaf hatte ich noch den Fall, dass sie vorher den Mittagsbrei eigentlich ganz gut gegessen hat und dann im Bett aber nicht so recht zur Ruhe kam. Schlussendlich hat sie dann eine halbe Stunde gemeckert und dann auch gebrüllt, obwohl ich sie im Arm geschaukelt habe. Weil ich die arme Maus natürlich nicht noch weiter quälen wollte, habe ich sie dann gestillt. Innerhalb von 10 Minuten war sie eingeschlafen. Sie hat auch ganz gut getrunken. Ansonsten stille ich tagsüber auch nicht mehr so viel wie früher. Bis vor einigen Wochen noch musste ich sie eigentlich alle 2 Stunden stillen. Seit wir mit der Beikost angefangen haben, die sie ja auch total gut isst, hat sie manchmal Stillpausen von bis zu 4 Stunden. Verteilt sich ihre Nahrungsaufnahme somit vielleicht einfach nur anders und die Breiportionen reichen ihr nicht aus? Zum Trinken nachmittags muss ich sie meist echt "überreden", sie meldet sich nicht von sich aus. Dann trinkt sie aber ganz gut sie meldet sich nicht von sich aus . Dann bringt sie aber ganz gut. Liebe Grüße

          • Halloava1988,

            vielleicht hat sie einfach Durst, bekommt die genug Wasser zum Brei? Ansonsten würde ich einfach alles so weiter machen.

            Grüße
            Hebamme Sarah

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