KS planen oder nicht?

    • (1) 15.01.18 - 22:53

      Hallo,

      Ich habe 2009 meinen Sohn per Not- KS entbinden müssen, da der Verdacht auf relative Mißverhältnisse bestand. Was sich im Nachhinein auch bestätigt hat, denn der Kopf meines Sohnes war deformiert, dadurch das er 17 Stunden im Becken fest steckte und nicht voran kam. Mal Kurz die Maße: 50 cm, 3600 g, 35,5 KU.
      Das ganze war für mich damals sehr traumatisch, da irgendwann seine Herztöne versagten und auch das Fruchtwasser schon verfärbt war. Ich hatte am Ende jedenfalls große Angst 😔
      Nun bin ich wieder schwanger mit einem Jungen und in der 34. ssw. Nun soll ich zur geburtsplanung ins Krankenhaus gehen und mein Gynäkologe hat mir gesagt ich soll mir Gedanken machen was ich möchte. Aus medizinischer Sicht sagt er, könne man nicht abschätzen ob es wieder ein KS wird oder ob alles gut läuft weil ja jede Geburt und jedes Kind anders ist! Tolle Aussage für eine Frau die schiss hat 🙄
      Nun meine Frage, wie hoch ist die Chance, das ich meinen Sohn wieder nicht spontan entbinden kann? Wie häufig kommt sowas dann wieder vor? Und beeinträchtigt es die spontane Geburt wenn ich mit einer gewissen Angst daran gehe? Ich weiß nicht was ich machen soll?
      Gibt es irgendwelche tips, Erfahrungen oder Meinungen dazu?
      Ich hoffe ihr könnt mir helfen?!

      • Hallo melaniegyr,

        leider kann man dir die Entscheidung nicht abnehmen. Häufig sind die zweiten Kinder etwas größer, allerdings kann es sein, dass dein erstes Kind sich falsch eingestellt war und nicht zu groß.
        Allerdings ist die Psyche eine ganz großer Faktor, wenn du große Angst hast, könnte der Muttermund schon Probleme machen und sich nicht öffnen.
        Man könnte es spontan probieren und wenn der Muttermund sich nicht öffnet oder der Kopf nicht runter kommt, großzügig und entspannt einen Kaiserschnitt machen. Das kannst du bei der Planung besprechen.

        Alles Gute
        Hebamme Sarah

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