allgemeine fragen

    • (1) 06.02.18 - 11:10

      hallo liebe Sarah,

      ich habe ein paar Fragen und wuerde mich ueber eine Antwort sehr freuen.

      gerne koennen die Antworten einfach reingeschrieben werden.

      1. wie lange dauert es bis eine PDA wirkt und wo ist der Zeitpunkt wo diese nicht mehr gesetzt werden kann?

      2. wodurch unterscheiden sich austreibungsphase und pressphase.
      ich wurde z.b angehalten eine stunde bevor das kind am beckenboden lag, powerzupressen. also kinn an brust etc.
      die hebamme meinte dazu im nachhinein, bei presswehen muesste frau eben mitpressen, nur lese ich dass die gaengige meinung wohl derzeit ist, dass man erst pressen soll wenn das kind am bebo liegt. war das eine stunde bevor dann noch die austreibungsphase?

      3. wie holt man uebriggebliebene stuecke der plazenta raus. ist da kristellern ueblich?

      4. schnelle geburten, wie verhindert man die? meine geburt ging z.b nur knapp drei stunden, beim ersten kind, ich hatte aber massive wehen, so alle ein bis zwei minuten, super stark und super schmerzhaft. wuerde man sowas normal mit wehenhemmern eindaemmen? ich hatte keine schmerzmittel, und frage ich ob da normalerweise eine pda gesetzt werden sollte, um das ganze zu verlangsamen?


      danke und lg anna

      • Hallo Anna,

        wie schnell eine Geburt geht, kann niemand beeinflussen, auch Wehenhemmer helfen dort nicht. Eine PDA kann man nur setzen , wenn die Frau still sitzen bleiben kann, dass ist bei so einer schnellen Geburt sehr schwer. Im Normalfall dauert eine Geburt beim ersten Kind 12h, und dort setzt man eine PDa ab 3cm Muttermundöffnung bis man Haare des Kindes sehen kann. Allerdings braucht die Vorbereitung, das Setzen und die Wirkung Zeit. Man kann von Wunsch bis Wirkung 40-60min rechnen, das auch nur, wenn sofort ein Narkosearzt zu Verfügung steht.
        Die Geburt besteht aus mehreren Teilen, Eröffnungsphase (MM geht auf), Übergangsphase (Kind rutscht durchs Becken), Austreibungsphase ( Kind ist BB und die Frau schiebt mit) und Plazentarphase ( Plazenta wird geboren).
        Wenn es in der Übergangsphase stockt, dass heißt das Kind rutscht nicht richtig oder das KInd bzw Mutter sind erschöpft, ist es gängige Praxis die Frau schon früher aktiv mitschieben zu lassen. Wie es in deinem Fall war, kann ich natürlich nicht beurteilen.
        Wenn die Plazenta nicht leicht kommt oder Eihäute noch steckenbleiben, ist ein ausdrücken der Gebärmutter auch ein Versuch, ansonsten müsste eine Ausschabung in Vollnarkose gemacht werde.
        Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen. Wenn dich deine Geburt sehr beschäftigt, würde ich die Akte anfordern lassen und mir ein Besprechungstermin beim Chefarzt geben lassen. Eventuell kannst du auch das Gespräch mit der Hebamme suchen.

        Grüße
        Hebamme Sarah

        • vielen dank!! dann ist die pressphase ein teil der austreibungsphase?

          ja, ich habe ein gespräch angefordert. meine hebamme hat mich pressen lassen eine stunde bevor mein kind am bebo lag (genau dokumentiert im geburtsverlaufsbericht)- so auf die altmodische art "kinn an brust, knie hoch und pressen".

          im geburtsverlaufsbericht ist das unter "probedruck" vermerkt.

          ??

          welchen sinn hatte das denn bitte? ist das gängige praxis?

          ich hatte wirkclih 2.5 stunden die hammerwehen, meine tochter kam auch zum schluss ganz alleine raus.

          da verstehe ich nicht warum ich da vorher schon rumdrücken musste?

          lg anna

            • danke!!! da werde ich sie mal befragen. denn ich lag da erst seit einer stunde im kreissaal....weiss auch nicht ob sie dahte ich krieg mein erstes kind nach einer stunde....

              vielen dank für die schnellen antworten!!!!

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