Wochenbett ohne Hebamme

    • (1) 02.07.18 - 16:02

      Hallo Sarah,

      ich bin in der 30. SSW mit meinem 5. Kind schwanger und leide aktuell leider unter einer Schwangerschaftsdepression. Seit meinem 2. Kind bin ich immer bei derselben Hebamme und auch jetzt hat sie mich gut durch die bisher schwierigen Wochen begleitet. Leider habe ich erfahren, dass sie überraschend verstorben ist.
      Jetzt bin ich mir unklar, wie es mit meiner Betreuung weitergehen wird. Denn bei uns ist es bereits in der Frühschwangerschaft schwierig eine Hebamme zu finden. Wenn ich realistisch bin, werde ich keine Betreuung mehr für mich und mein Baby finden.
      Bisher hatte ich allerdings immer eine Hebamme an meiner Seite und ich bin daher unsicher, wie das Wochenbett ohne Hebamme abläuft.
      Könnten Sie mir sagen, auf was man achten muss, wenn man keine Unterstützung an der Seite hat? Muss ich dann regelmäßig zum FA und Kinderarzt, um meine Rückbildung und die Entwicklung des Kindes kontrollieren zu lassen, oder wie mache ich das denn?
      Die Situation ist wirklich sehr schwierig für mich, vor allem wegen meiner psychischen Situation und ich habe Angst, dass sie mich nach der Geburt überfordern wird.
      (Ich muss dazu sagen, dass ich von einer klinischen Ambulanz wegen meiner Schwangerschaftsdepression betreut werde - aber noch habe ich keinen Therapieplatz).

      Vielen Dank für Ihre Antwort bereits im Voraus.
      Viele Grüße
      Sandra

      • Hallo Sandra,

        du solltest auf das Gewicht deines Kindes achten, es sollte nach 2Wochen das Geburtsgewicht wiedererlangt haben und dann ungefähr 150-200g die Woche zunehmen.
        Bei dir musst du vor allem darauf achten dich auszuruhen und deinen Wochenfluss im Auge behalten.
        Das wichtigste ist aber, dass du dich um einen Ansprechpartner kümmerst, der dich wegen deiner psychischen Situation begleiten.

        Alles Gute
        Hebamme Sarah

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