Fragen Beikost

Hallo Sarah,
meine Tochter ist 8 monate alt und bekommt seit knapp 5 Wochen Beikost.
Wir sind bei Gemüse kartoffel brei angekommen (mit Fleisch mag sie garnicht) und den abendbrei haben wir auch schon eingeführt.
Seit kurzer zeit isst sie mittags nicht mehr so viel, nur ca 40-70 gr.
Abends isst sie Griessbrei ca 150 gr.

Nun habe ich ein paar fragen:

1. muss sie Fleisch essen? Gibt es eine Alternative oder n tip wie ihr das schmecken könnte?
2. Muss ich ihr noch milch geben hinterher? Solange sie keine vollen 190 gramm isst? Habe das Gefühl sie wird nie mehr essen und möchte vermeiden das sie Bauchweh bekommt!
3. Kann ich den mittagsbrei auch in zwei Etappen geben? Sie isst den vorm Mittagsschlaf und manchmal ist sie glaub ich zu müde. Könnt ich ihr hinterher den rest geben oder sorgt das für Verwirrung bei ihr?
4. Wann genau ist den eine flasche komplett abgewöhnt bzw getauscht durch brei?
5. Was gibt es als Nachmittagsbrei?
6. Holt sie sich nachts die milch die ihr am tag fehlte?
7. Wie oft sollte sie Stuhlgang haben? N rat wenn es alle 3-4 tage ist und sehr hart?
8. Wieviel ml milch sollte sie noch zu sich nehmen am tag??
9. darf ich obstmus ins gemüse mischen?? Sie scheint den grad nicht zu mögen!

Vielen dank

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Hallo summergirl2009,

es gibt immer Zeiten wo die Kinder nicht offen für Beikost sind. Gerade in Wachstumsphasen, zahnen oder Krankheit stellen sie das Brei essen oft ein.
Ich würde mehrere Sorten Fleisch probieren und es auch in Abständen immer wieder probieren. Jetzt erstmal brauchst du aber kein Mangel zu fürchten.
Ob ein Kind satt ist und keine Milch mehr braucht, kann man als Außenstehender kaum entscheiden. Manche Kinder essen einfach von der Menge her nicht soviel. Du musst entscheiden ob sie satt ist.
Du solltest auf genug Flüssigkeit achten, wenn der Stuhl hart ist. Solange keine Bauchweh da sind, ist die Häufigkeit ok.
Nachmittags füttern die meisten Obstbrei. Du kannst den Mittagsbrei auch nach dem schlafen geben, wenn das besser passt.
Es gibt gute Literatur zur Breikost, die insgesamt einen guten Überblick verschaffen.

Grüße
Hebamme Sarah