HCG nach MTX bei Tubargravidität

Guten Abend,
Ich hatte im August (5SSW) eine Schwangerschaft, welche im Tubenabgang und zusätzlich im Myometrium saß.
Der Embryo selbst, war sehr klein und es wurde bis zuletzt keine Herzaktivität festgestellt.

Die SS wurde zuerst (fälschlich) medikamentös (Mifepriston und Cytotec) in der 6SSW versucht zu behandeln. Ohne Erfolg. In der 9 SSW erhielt ich eine Einmalgabe MTX bei einem HCG von 16.000.
Eine Woche nach MTX sank der Wert auf ca 7000 und Schmierblutungen setzten ein. Diese gingen nach einer Woche in stärkere Blutungen über.
Bis Mitte Oktober wechselten sich Schmierblutungen und stärkere Blutungen ab.
Das HCG sank von 7000 innerhalb von 2 Wochen auf 222, auf 44, auf 16 und seitdem von 16 auf 15,15 auf 14, 14 auf 10, stieg vor 2 Wochen wieder auf 12 und ist aktuell wieder bei 11.

Sonographisch wurde ein Bluterguss an der Stelle der ehemaligen Fruchtanlage festgestellt, welcher in 4 Wochen wieder kontrolliert werden soll.

Bzgl der HCG Werte der letzten 4 Wochen teilte der Oberarzt mit, dass bei solch niedrigen Werten keine Intervention nötig sei und die Blutungen aufgrund des Blutergusses noch andauern/wieder kommen könnten.

Letzte Woche hatte ich, vermutlich, meine Periode.


Mich würde interessieren, ob es normal ist, dass die HCG Werte geringen Schwankungen unterliegen und dass sie nun so langsam sinken?

Kann man bei den niedrigen Werten davon ausgehen, dass der Körper selbst damit zurecht kommt?

Gibt es etwas was ich unterstützend tun kann - Hinsichtliches des Blutergusses, der Blutungen etc?

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Hallo Marie,
Schwankungen sind in dem Bereich schon normal. Ich denke, dass es deinem Körper vermutlich hilft, wenn erstmal etwas Ruhe einkehrt und der Bluterguss heilen kann. Danach sollte man -sofern das hcg weiterhin erhöht ist- geneuer nach den Ursachen dafür schauen.
Alles Gute, Hebamme Jana