Präeklampsie nach Entbindung alles schlimmer

Ich weiß nicht wie ich alles beschreiben soll. Das ist eben meine Frage. Ich habe meinen geburtsbericht nun vor mir.

Ich werde aus meinem Verlauf nach präeklampie nicht schlau. Vllt können sie mir weiterhelfen was da passiert ist.

37. SSW aufgrund präeklampsie und hohen Werten (Blutdruck und hoher Eiweißgehalt im Urin) eingeleitet. Einleitung „fehlgeschlagen“ wegen starker Blutung (Foley Katheter). Es wurde gestoppt. Nach mehreren Stunden erneut starke „sturzblutung“. Sofortiger kaiserschnitt; vorzeitige plazentalösung.

Nach Entbindung weiter anschwellende Extremitäten (Füße Gesicht Hände) immer wieder angesprochen. Wäre normal.
Ich hatte einen HB von 5,8. war zu nichts in der Lage, da mein Kreislauf ständig weggesackt ist.

Nach 2-3 Tagen Besserung. Doch dann herzrasen und immer wieder Atemnot.

Ich habe mich dann vor Entlassung für eine Bluttransfusion entschieden. In dieser Nacht wurde die Atemnot immer stärker, so dass ich nicht mehr liegen konnte. Atemnot mit Rasselgeräuschen.

Ich kam auf die Intensivstation. Wasser in Lunge und im Herz. Ich habe so viel Wasser ausgeschieden. Also wurde erneut ein Blasenkatheter gesetzt.

Ich hatte übrigens nach dem Kaiserschnitt einen komplett blauen Bauch um den Bauchnabel (Hämatom) und im vulvabereich.

Ich werde einfach nicht im Klaren darüber, was nach der Entbindung „falsch“ gelaufen ist.

Warum bin ich da ein zweites Mal noch mal so abgeschmiert? War es das Wasser im Körper? Warum hat niemand darauf mit Entwässerung reagiert? Ich habe doch immer wieder gesagt dass ich immer weiter „anschwelle“. Ist das wirklich normal auch nach der Geburt weiter Wasser einzulagern?

Hatte es was mit der präeklampsie zu tun? Ich finde absolut nichts Ähnliches oder vergleichbares im Internet an Erfahrungsberichten oder Erklärungen.

Bearbeitet von RiRaRutsch
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Hallo RiRaRutsch,

tut mir leid, dass die Geburt so traumatisch war. Für mich hört es sich entweder nach einem HELLP Syndrom mit all seinen Komplikationen an.( Wie die vorz Plazentalösung, Nierenprobleme, evtl Lungenödem, Gerinnungsstörungen)
Oder es war eine Folge des hohen Blutverlustes nach der vorzeitigen Plazentalösung.
Am besten du bittest um Akteneinsicht und besprichst das nochmal mit deinem Gyn, deiner Hebamme oder jemandem aus der Klinik.

Alles Gute
Hebamme Sarah

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Hallo Sarah,

Ersteinmal lieben Dank für deine Antwort.

Meine Schwester (ebenfalls Hebamme, aber kein gutes Verhältnis) hatte ebenfalls mal vom HELLP gesprochen.

Mir würde das ganze zur Aufarbeitung schon helfen. Den Geburtsbericht habe ich angefordert. Daraus werde ich leider nicht schlauer. Die Daten sind nicht vollständig, also Der Ausflug auf die Intensiv und die vorherige Notaufnahme sind nicht erfasst.

Meine Gyn fühlt sich nicht wie der richtige Ansprechpartner an.

Das Krankenhaus bzw. Die Chefhebamme habe ich bereits per Mail kontaktiert (sollte ich lt, Sekreteriat in dem Fall tun) jedoch keine Antwort erhalten.

Ich möchte so gern mit dem Krankenhaus darüber sprechen. Aber dafür sind scheinbar keine Kapazitäten da, was ich auch irgendwie verstehen kann.

Ich werde noch einmal versuchen, den Kontakt herzustellen.