Künstliche Befruchtung - Hilfe

Hallo, ich bin 30 Jahre alt und habe bereits einen 4 jährigen Sohn der damals aufgrund des PCO Syndroms, durch eine Hormonbehandlung mit Chlomifen,im ersten Zyklus entstanden ist. Die Geburt endete jedoch in einem Not Kaiserschnitt.

Ende 2018 beschlossen wir ein Geschwisterchen zu planen. Da dies nicht klappen wollte ,wurden beim normalen Frauanenarzt erstmal wieder Chlomifentabletten angewendet. 4 Zyklen kein Ergebnis. Danach wieder Wechsel zu KiWu Klinik. Wieder Hormone und GvnP. Alles negativ. Ab Februar 2020 dann erste IUI wieder negativ, im März haben wir uns dann zu einer Bauchspiegelung ( Eierstöcke + Gebärmutterspiegelung entschieden) Diagnose rechter Eileiter komplett dicht. Gebärmutter alles ok. Dann Rat zur künstlichen Befruchtung.

Im Juli wurde eine IFV/ICI durchgeführt mit einem Embryo leider negativ. Es wurden 9 Eizellen eingefroren. Beim nächsten Versuch haben wir uns für 2 Kryo Embryonen entschieden. Der Transfer mit dem Katheter ging etwas schwerer als bei dem Versuch davor und auch bei der IUI. Am Tag des Bluttest ,sagte mir die Ärztin, dass ich doch eine Gebärmutterspiegelung machen sollte, obwohl ich diese ja bereits im März habe machen lassen und da noch alles ok war.

Aufgrund, dass der Katheter beim letzten Mal nicht so gut „reingegangen“ ist ,vermutet sie eventuell Verklebungen an der Gebärmutterwand. Der Versuch war dann negativ.

Ich bin jetzt sehr verunsichert, wie ich weiter verfahren soll. Ich habe vor wenigen Monaten in einer OP alles checken lassen. Und jetzt soll ich wieder eine Spiegelung machen lassen? Was würden Sie /ihr mir raten? Ich bin sehr verzweifelt weil seit über 1.5 immer neue negative Nachrichten auf mich zu kommen :-(
Ich könnte jetzt direkt einen weiteren Kryoversuch starten , wegen der Aussage der Verklebungen, bin ich aber nur total am zweifeln , ob es dann überhaupt was bringt. Es wäre ja wieder mit hohen Kosten und auch einer gewissen Belastung.
Danke fürs Lesen!

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Hallo,
an diese "Verklebung" glaube ich nicht. Das der Katheter so schwer durch geht ist dumm, vielleicht koennte, wenige Tage vor dem naechsten geplanten Transfer, mit einem "Hegarstift" oder einem Inseminationskatheter "vorgebohrt" werden, damit der Transfer moeglichst reibungslos verlaeuft.
Wen diese angebl. Verklebungen ausgeschlossen werden sollen, waere auch eine Hydrosonografie eine Option (200 Euro).
Gruesse
Peet