proximalen Tubenverschluss - HyFoSy wirklich ausreichend?

Sehr geehrter Herr Dr. Peet,

über eine kurze Einschätzung freue ich mich:
Bei einer HyFoSy im Rahmen einer KiWubehandlung wurde ein einseitiger Eileiterverschluss festgestellt, laut Befund "vermutlich myombedingt" (subersöses Myom).
Da gar keine Flüssigkeit durchging, tippe ich auf einen proximalen Verschluss.

Zufällig habe ich im Internet eine Studie gefunden, die HyFoSy-Befunde mit Bauchspiegelung validiert hat. Bei proximalen Verschlüssen waren nur knapp 28 Prozent der HyFoSy-Befunde korrekt positiv (also Verschluss dauerhaft da).
Mehr konnte ich nicht dazu finden.
Mein Impuls wäre, eine Spiegelung machen zu lassen. Der behandelnde Arzt rät davon ab (da OP) und meint, ich solle mir keine Hoffnungen auf den verschlossenen Eileiter machen.

Ist eine Spiegelung wirklich so überflüssig, zumal ja noch nicht einmal feststeht, ob wirklich ein Myom den Verschluss verursacht?

Vielen Dank und beste Grüße

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Hallo,
ich würde das von allen Umgebugsafktoren abhängig machen: Dauer des KiWu, Spermiogr. etc
Grüsse Peet

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Besten Dank für die Antwort.
Nach fast zwei Jahren KiWu und Asthenoteratozoospermie spricht das dann wohl für die ICSI und die BS ist erst einmal hinfällig - so habe das jetzt interpretiert.
Beste Grüße