Gelbkörperschwäche-Test sinnlos?

Sehr geehrter Herr Dr. Peet,

ich hatte vor ca. 2 Wochen in der 5. oder 6. SSW eine Fehlgeburt. Daraufhin habe ich ein wenig recherchiert und bin auf das Thema Gelbkörperschwäche gestoßen.

Ich habe meine Frauenärztin gefragt, ob man eigentlich einen Gelbkörperschwäche-Test machen kann. Daraufhin meinte sie, dass eine Gelbkörperschwäche sich durch Blutungen vor der Periode äußert und man ab der nächsten Schwangerschaft von Beginn an mit Progesteron behandeln kann.

Ich habe dann noch einige Gegenfragen gestellt. Ihre Antwort ist immer in Großbuchstaben:



Ist es eigentlich schon zu „spät“ wenn man erst z.B in der 5. Woche den positiven Schwangerschaftstest hat und erst dann mit der Behandlung beginnt? NEIN Bzw. ist es besser, dass man hier besonders früh beginnt (je früher, desto besser)? Meistens merkt man ja eigentlich erst so um die 5. SSW, dass man schwanger ist bzw. wird hier meistens erst getestet. 
Hat es eigentlich einen negativen Effekt, wenn man zu viel Progesteron produziert? NEIN Also angenommen man ist jetzt schwanger, weiß jetzt aber noch nicht ob eine Gelbkörperschwäche vorliegt und macht diese Behandlung - kann das „schädlich“ sein? NEIN Bzw. ab wann wird das getestet? GAR NICHT Weil Sie meinten eine Testung wäre sinnlos. Meinten Sie das jetzt allgemein oder dass eine Testung zu bestimmten Zeitpunkten sinnlos wäre? IN JEDEM FALL SINNLOS

Ich bin jetzt ein wenig verunsichert, weil ich gelesen habe, dass man sehr wohl einen Gelbkörperschwäche-Test machen kann. Wie kann man denn sonst herausfinden, dass man es hat? Habe schon von einigen Methoden gelesen (z.B. Basaltemperatur messen) aber ob das dann ein eindeutiges und besseres Bild zeigt als eine Blutprobe?

Kann dann z.B. jede schwangere Frau einfach zur Sicherheit sich mit Progesteron behandeln lassen? Einfach nur damit man die Gelbkörperschwäche ausschließen kann. Weil laut ihrer Aussage ist zu viel Progesteron ja nicht schädlich… ist es dann nicht besser, wenn man so früh wie möglich damit anfängt, damit die Gebärmutterschleimhaut so optimal ist, dass die Schwangerschaft erhalten bleibt?

Mir ist es natürlich bewusst, dass Fehlgeburten gar nicht so selten sind etc. und dass natürlich alles mögliche sein kann. Ich möchte aber rein auf die Aussagen meiner Frauenärztin eingehen und wissen, ob das alles tatsächlich stimmt.

Ich freue mich auf Ihre Antwort.

Vielen lieben Dank!

Liebe Grüße

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Hallo,
eine Gelbkö.schwä. laborchem.auszuschließen ist sehr aufwändig. Bei Verdacht (Vorschmieren) ist die prophylakt. Prog. gabe (Privatrez) möglich.
Ein Abort ist jedoch meist in einem genet. Problem der EZ o de Embryos zu finden!
Grüße
Peet