Eileiteruntersuchung bei Kinderwunsch

Liebes Team,

im Herbst 2019 wurde mir ein großes Myom per Laparoskopie entfernt. Es wurden einige Verklebungen einer Blinddarm-OP vor über 20 Jahren dabei festgestellt und ebenfalls entfernt. Des Weiteren liegt mein rechter Eierstock sehr hoch, wodurch es vielen Ärzten bislang schwierig war, diesen per Ultraschall zu lokalisieren.

Leider hat es bislang mit unserem Kinderwunsch nicht geklappt, sodass wir uns seit kurzem in einer Kinderwunschklinik beraten lassen. Alle Tests meines Ehemannes (38 Jahre) und mir (35 Jahre) kamen mit guten bis sehr guten Resultaten zurück.
Unsere Kinderwunschklinik hat mir nun zu einer Eileiterdurchgängigkeitsprüfung geraten, da man prüfen möchte, ob die Myom-Entfernung ggf. zu neuen Verklebungen geführt hat.

Das HyCoSy-Verfahren könnte man bereits in wenigen Wochen ambulant in der KiWu-Klinik durchführen lassen, der Termin für eine erneute Laparoskopie würde erst im Oktober stattfinden können. Leider nimmt mich die Ungewissheit emotional sehr mit.

Was ist aus ihrer Expertensicht der Unterschied zwischen beiden Verfahren? Gibt es ein Verfahren, welches Sie empfehlen können?

Des Weiteren stelle ich mir die Frage, ob eventuelle Verklebungen während der Laparoskopie sofort entfernt werden können? Was wird noch während dieses Eingriffes geprüft?

Herzlichen Dank für Ihre Unterstüzung und beste Grüße

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Hallo,
Vorteil der Bauchspiegelung: man sieht und kann ggf korrigieren, Nachteil es ist wieder OP+Narkose#
Vorteil HSSG: einfach u ohne Narkose, Nachteil: wenn ein Verschluß gefunden wird, kann es nicht gleich behandelt-/ repariert werden. 2. Nachteil- es kostet so um 200 Euro. GKV zahlt nicht.
Ich würde erstmal die HSSG machen.
Grüße
Peet