Wenig Fruchtwasser

    • (1) 14.12.16 - 23:00

      Hallo,

      Heute waren wir mal wieder bei der Pränataldiagnostik in einer Uniklinik aufgrund eines Hygroma colli von 18mm und einem Hydrops Fetalis bis zum Steiß und am und seit neustem auch im Bauch. Heute wurde uns gesagt, dass der Hydrops am und im Bauch sich verkleinert hat und as Hygroma colli nicht größer wurde. Wir wollten wir eine Fruchtwasseruntersuchung machen, die wir jetzt verschoben haben weil vergleichbar wenig Fruchtwasser vorhanden war. Noch sei es kein Grund zur Beunruhigung und sie könnte auch die Punktion machen aber da wir die Risiken für das Kind so klein wie möglich halten wollen haben wir es gelassen.

      Das wenige Fruchtwasser könnte daran liegen dass die Nieren "ein Problem" haben (sind in der 16.SSW) oder sie so beschäftigt mit dem Wasser IM Kind sind dass es mit dem Rest nicht "nachkommt"

      Jetzt wollte ich mal nachfragen, was für ein Nierenproblem in Frage käme, kann es denn sein dass sie gar nicht funktionieren? Oder würde dann das Wasser im Körper und am Bauch nicht abgebaut werden? Kann ich irgendwas machen, um mehr Fruchtwasser zu bekommen bzw wieviel sollte ich denn trinken um das zu fördern. Ich bin kein guter trinker und quäle mich gerade mit dem 2. Liter #gruebel aber für mein Baby werde ich auch noch mehr trinken....
      Danke fürs lesen

      • (2) 15.12.16 - 10:22

        Hallo yunima,
        ich verstehe Ihre Sorgen und dass aktuell viele Sorgen und Fragen im Raum stehen. Sie sind in der Pränataldiagnostik einer Uniklinik in Behandlung- das ist optimal. Dort hat man sich das Kind angeschaut und versucht nun Schritt für Schritt, mehr Informationen über das zugrunde liegende Problem zu erlangen (Ultraschall, Fruchtwasseruntersuchung). Mittels einer Fruchtwasseruntersuchung können ggf. genetische Fehlfunktionen der Nieren, Chromosomenanomalien und Funktionsparameter der Urinproduktion untersucht werden.

        Spekulationen darüber, was genau bei Ihrem Kind vorliegen könnte sind hier jedoch nur fahrlässig und können Sie auch unnötig beunruhigen.

        Führen Sie, wenn das auch Ihrem Wunsch entspricht, die entsprechend empfohlene Diagnostik durch und warten Sie die Ergebnisse ab.

        Man kann grundsätzlich mit Ihrer Trinkmenge die Fruchtwassermenge in einem gewissen Maße beeinflussen. Liegt jedoch die Ursache in einer Erkrankung des Kindes ist dies eher nicht möglich.

        Ich wünsche Ihnen und Ihrem Kind alles Gute!

        Dr.M.Kolsch

        • (3) 15.12.16 - 12:49

          Danke schön, naja wir machen ja alle empfohlenen Diagnostiken zum empfohlenem Zeitpunkt und der ist nun mal erst in 4 Wochen ich warte schon über 6 Wochen auf Antworten aber bisher wurden keine anderen Auffälligkeiten gefunden. Die Ungewißheit ist schwer aber natürlich wäre es unerträglich wenn ich deshalb verfrüht eine Punktion durchführen zu lassen und das Kind verletzt wird.

          Danke nochmal für die Antwort

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