Schweres Kind

    • (1) 16.03.17 - 14:22

      Guten Tag. Bei 34+3 wurde bei meiner Tochter ein Gewicht von über 3000 g festgestellt inkl breitem Rücken. Meine Frauenärztin hat 3 mal gemessen und unter 3000 g kam sie nie. Die kleine war bei jeder Untersuchung immer 1-3 Wochen weiter.

      Nun zur meiner Frage: Muss ich mir wegen dem Rücken Sorgen machen, dass sie stecken bleibt ?
      Es wäre meine zweite Geburt.
      Spiel überhaupt das Gewicht eine erhebliche Rolle oder bloß der Kopfumfang?

      Danke

      • Hallo,
        es kann schon gut sein, dass Ihr Kind etwas kräftiger entwickelt ist. Stellen Sie sich doch in den nächsten Tagen zur Geburtsplanung in der ausgewählten Klinik vor. Hier wird nochmal eine Gewichtsschätzung vorgenommen und eine Beratung für die Geburt durchgeführt. Man schaut sich die Maße an und beurteilt die Proportionen. Wichtig ist auch die Anamnese (vorangegangene Geburten? Gewicht schon geborener Kinder?)
        Ein kräftiger Kopfumfang stellt so gut wie nie eine ernste Komplikation dar. Ob der Kopf zum Becken der Mutter passt, merkt man unter der Geburt relativ schnell. Sollte es hier ein Missverhältnis geben stockt die Geburt und/oder der Kopf stellt sich nicht richtig ins Becken ein.

        Der Bauch/Brustkorb-Umfang sollte nicht viel kräftiger als der Kopf sein, damit die Gefahr einer sog. Schulterdystokie nicht zu hoch ist. In diesem Fall bleiben die Schultern des Kindes im Becken stecken, währen der Kopf schon geboren ist. In diesem Fall besteht die große Gefahr einer Sauerstoffunterversorgung.
        Bei einem kindlichen Schätzgewicht von >4000g wird der Arzt im Krankenhaus Sie immer über die Möglichkeit eines geplanten Kaiserschnitts aufklären, bei 4500g wird er es dringend empfehlen.
        Am Ende sollte eine sicherheitsorientierte Entscheidung getroffen werden.

        Alles Gute und einen schönen Endspurt!

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