Grosse Angst vor PPCM!

    • (1) 18.03.17 - 19:59

      Hallo.

      Ich bin aktuell mit meinem dritten Kind in der 32.ssw.
      Ich leide seit Anfang der Schwangerschaft schon an immer wieder kehrende Atembeschwerden bzw Kurzatmigkeit,was bisher kein Lungenfacharzt oder Kardiologe zuordnen konnte.

      Seit 1 Woche geht es mir was die Luft betrifft schlechter und ich habe seit 3 Wochen ein Reizhusten.
      Als mein Kreislauf auch noch schwächelte und mein Puls auf 120 blieb bin ich ins kh gegangen.
      Dort wurde ich 3 Tage überwacht zwecks Blutdruck und Puls,ein 24std EKG und Herzultraschall folgten,es war alles ok nur der erhöhte Puls wird mit Betablocker behandelt.

      Die Atembeschwerden sind nachwievor da hauptsächlich im Sitzen und stehen,im liegen auf der seite beruhigt es sich etwas.

      Nach Eigenrecherche im Internet bin ich auf PPCM gestossen und meine Beschwerden würden passen,Atemnot,Reizhusten,Unbelastbar.

      Allerdings ist meine EF vom Herz bei 60% was ja gegen eine PPCM sprechen würde.

      Was würden sie mir bezüglich der Atembeschwerden empfehlen?

      • Liebe mamimaldreibln,

        ich kann Dich beruhigen: die PPCM ist zum Glück eine eher seltene schwangerschaftsassoziierte Erkrankung. Dadurch, dass du im Krankenhaus warst und Dich die Ärzte bereits "auf dem Kopf gestellt" haben, ist von einer solchen Erkrankung nicht auszugehen. Gott sei Dank! (Ich gehe davon aus, dass Du sowohl von Gynäkologen, als auch von Internisten (Kardiologen und Pneumologen) gesehen wurdest.)

        Atembeschwerden in der Schwangerschaft sind leider kein seltenes Phänomen. Meistens werden sie dadurch verursacht, dass das Kind alle Organe "wegdrückt" und auch noch von unten auf die Lunge drückt. Das ist sehr unangenehm, aber zum Glück nicht gefährlich.
        Manchmal haben Schwangere aber auch Atembeschwerden, weil ihnen (auch durch die Schwangerschaft) ein Nerv eingeklemmt ist. Da kann z.B. ein Osteopath helfen.
        In der Regel hilft Bewegung gut, um -die oft reflektorisch verkrampfte - Muskulatur zu lockern. Wenn Du schon eine Hebamme hast, frag sie doch mal nach Übungen.

        Alles Gute für Dich!
        Julia aus dem Team Dr. Kolsch

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