Veränderung der scheide

    • (1) 08.04.17 - 22:52

      Hallo,

      Ich bin zurzeit in einem Kryozyklus einer Kinderwunschbehandlung. Transfer war am 5.4. nach dem Transfer abends, beim einführen meiner Tabletten fühlte es sich irgendwie merkwürdig an. Einen knubbel rechts vom Muttermund und auf der ganzen rechten Seite fühlte es sich an, als wäre die Schleimhaut der scheidenwand doppelt, allerdings nicht glatt, als wäre über die normale Wand ein zerfetztes Tuch gespannt. Mit Einbuchtungen und Löchern, aber fest... tut nicht weh, aber ich weiß nicht, ob ich zum Arzt gehen soll? Also beim Transfer benutzt sie wohl ein Spekulum und hat freien Blick auf den Mumu, da würde sie doch sehen, wenn da was komisch ist? Oder könnte sie das vielleicht nicht sehen, weil von Spekulum verdeckt? Am 19.4. habe ich sowieso einen Termin zum SS Test, kann ich solange warten? Muss ich mir sorgen machen? Was wenn das jetzt Krebs ist und ich schwanger bin? Ich bin wirklich besorgt, andererseits denke ich, wenn das bei meiner letzten Periode schon gewesen wäre, am 20.3., wäre mir das sicher aufgefallen, so schnell wächst eigentlich kein Krebs... ?

      Sorry für den langen Text, bin etwas verwirrt und weiß nicht recht was ich machen soll...

      liebe Grüße,
      Janisbaby

      • Liebe Janisbaby,

        natürlich kann ich aus der Ferne nicht beurteilen, was Du da beim Einführen der Tabletten gefühlt hast. Das kann nur Dein Arzt bei der Untersuchung!

        Das Wahrscheinlichste ist jedoch, dass Du Tabletten, die sich noch nicht ganz aufgelöst haben, ertastet hast. In der Regel müssen die Patientinnen in der Kinderwunsch-Situation ab nach dem Eisprung zwei bis drei Mal täglich Tabletten in die Scheide einführen. Da kommt die Schleimhaut vor lauter Angebot manchmal nicht ganz hinterher (was nicht bedeutet, dass die Tabletten nicht asureichend wirken!). Andersherum kann, z.B. wenn man Sport macht, ein ganzer Schwall an Flüssigkeit/Tabletten herauskommen. Beides ist nicht schlimm und vor allem nicht gefährlich!

        Wenn Du dennoch verunsichert bist, melde Dich morgen bei Deinem Frauenarzt und lass Dich untersuchen.

        Alles Gute und vor allem: Viel Glück, dass es geklappt hat!
        Julia aus dem Team Dr. Kolsch

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