Erklärung der bis zum Ende der 120 Stunden Frist sehr hoch erscheinenden Wirksamkeit von ellaOne

    • (1) 11.04.17 - 16:11

      Folgende Überlegung,

      a) Ungeschützter Sex:
      Spermien überleben meist nur 120 Stunden, einige auch 48 Stunden länger.
      Eizellen können ca. 12 Stunden befruchtet werden.

      Schlußfolgerungen:

      Fand ein Eisprung bis zu 12 Stunden vor oder findet ein Eisprung bis zu 120 - 168 Stunden nach dem Sex statt, ist eine Schwangerschaft möglich.

      Außerhalb dieses Zeitfensters macht es in den Allermeisten Fällen überhaupt keinen Unterschied, ob es zum Eisprung kommt.

      Und ob es im Zeitfenster 120 - 168 Stunden noch zum Eisprung kommt dürfte meistens egal sein, denn die meisten Spermien "bringen" es dann ja nicht mehr.

      Häufig ist der genaue Zeitpunkt aber nicht bekannt.
      Wann es zu einem eventuellen Eisprung kommt und wann zur Befruchtung, weiß man also selten.

      Folglich ist einfach zu erwarten, dass die Chance für "Befruchtung fand schon statt" beginnend mit dem Zeitpunkt des Sex ansteigt und dann beginnend ab 120 Stunden nahezu gleich bleibt.

      Denn unmittelbar nach Sex, gibts noch keine Befruchtung, ab ca. 1 Stunde danach hängt es im Wesentlichen davon ab, ob denn nun ein Eisprung war oder nicht. Auf 120 Stunden hin stehen immer weniger Spermien zur Verfügung, womit die Chancen abnehmen, dass es bei einem dann noch stattfindenden Eisprung noch zur Schwangerschaft kommt.

      Abschließende Schlussfolgerung:
      Die Wahrscheinlichkeit für "Befruchtung findet noch statt" nimmt auf die 120 - 168 Stunden deutlich ab und landet da irgendwo bei 0. Während zum Zeitpunkt des Sex ist sie maximal.

      b ) Verhütung mit ABSOLUT REIN Eisprung verhindernden/verschiebenden Präparat

      Wann wirkt dies am besten?
      Wenn "Befruchtung findet noch statt" maximal ist; denn dann kann das Präparat noch einen Unterschied machen. Ist hingegen die Chance für "Befruchtung findet noch statt" minimal, ist die Wirkung zwingend gering, ist sie 0, ist sie zwingend 0.

      https://www.medilico.com/en/morning-after-pill

      "Levonelle – 95% effective in the first 24 hours, 85% effective in the first 48 hours and 58% effective in the first 72 hours."

      Die angegebene Wirksamkeit passt dazu; hohe Wirksamkeit kurz nach dem Sex, aber deutlicher Abfall; dass es nach 72 Stunden kaum noch was bringt ist damit erklärbar, dass der Wirkstoff den Eisprung nur mit ausreichend Vorlauf verhindern kann.

      "IUD – 99.9% effective up to five days after unprotected sex"

      Auch erklärbar, das wirkt ja nicht rein eisprungverhindernd; genau genommen beeinflusst es den Eisprung überhaupt nicht, sondern Spermienbeweglichkeit und Einnistung.

      "ellaOne – 95% effective up to five days after unprotected sex"

      Ist überhaupt nicht erklärbar. 120 Stunden nach dem Sex wird eine Befruchtung ja schon vielfach stattgefunden haben; da sollte die Wirksamkeit eines rein vor Eisprung wirkenden Präparats drastisch geringer oder gar nahe 0 sein; denn die Befruchtung dürfte oft schon passiert sein, wenn überhaupt ein Eisprung im passenden Zeitfenster anstand.

      Auch mit anderen Quellen ist es nur schwer verständlich:
      http://www.pille-danach-ratgeber.de/pille-danach/ellaone-oder-pidana
      " ellaOne® ca. 75–84 %

      PiDaNa® ca. 55–60 %

      GyneFix® 99,00 %"

      Auch 75% Chance durch rein vor-Eisprung-Wirkung nach 120 Stunden noch was zu drehen, erscheint zu hoch; das ginge ja nur, wenn bei 75% der entsprechenden Frauen die Befruchtung mehr als 120 Stunden nach dem Sex zu erwarten wäre; dass passt aber nicht zur Spermienhaltbarkeit.

      Die Mehrzahl der Befruchtungen dürfte im 120 Stunden Zeitfenster passieren, womit Präparat mit reiner Eisprungverhinderung/-verschiebung, am Ende der 120 Stunden deutlich wengier als 75% bringen dürfte.

      Als Erklärungen kenne ich bisher, dass die %-Zahlen schlicht nicht die Wahrscheinlichkeit angeben, eine andernfalls eintretende Schwangerschaft zu verhindern; wäre nur seltsam, die dann so platt in einer Reihe mit den 99% der Spirale anzugeben, die tatsächlich zu 99% verhindert, dass später eine Schwangerschaft festgestellt wird.

      Und, dass die %-Zahlen nur angeben, wie wahrscheinlich die "Schwangerschaftsverhinderung" ist, wenn der Eisprung noch nicht stattfand; widerrum macht es aber keinen Sinn die dann in einer Reihe mit der %-Zahl der Spirale zu nennen; ferner wäre eine solche Wirksamkeitsangabe für den "Kunden" vollkommen nutzlos, da ja nie wirklich bekannt ist, ob und wann der Eisprung war; und Angaben ala "Wenn sie wüssten, ob die nicht ermittelbare Bedingung X vorliegt, dann wirkt das Präparat so und so gut" nützen ja keinem was; ferner wäre diese Wahrscheinlichkeit in Studien auch kaum zu ermitteln.

      Ich bitte darum, diese Frage nicht mit Links oder Verweisen auf Stelungnahme von entsprechenden Verbänden oder entsprechende die Wirkung erläuternde Seite zu beantworten; denn von denen kenne ich viele und KEINE EINZIGE klärt dieses Problem irgendwie auf. Es wird nicht mal angesprochen oder erwähnt.

      Einzig wird behauptet, dass ellaOne länger genommen werden kann, weil es noch knapper vorm Eisprung diesen verhindert; das ändert aber nichts daran, dass nach 120 Stunden die Befruchtung nur noch selten in der Zukunft liegt und nur dann kann ja rein vor dem Eisprung wirkendes irgendwas bringen.

      Ich bitte darum, diese Frage nicht mit Links oder Verweisen auf Stelungnahme von entsprechenden Verbänden oder entsprechende die Wirkung erläuternde Seite zu beantworten; denn von denen kenne ich viele und KEINE EINZIGE klärt dieses Problem irgendwie auf.

      Die einzige Erklärung, die zu allem, was ich gelesen habe und zu all den Daten passt wäre folgende:
      ellaOne wirkt hauptsächlich durch Eisprungverschiebung/-verhinderung; aber im Gegensatz zur PiDaNa gibt es auch eine gewisse Wirkung nach dem Eisprung, wie immer diese auch ausshen mag.

      Falls es eine alternative Erklärung gibt für die hohe Wirksamkeit von ellaOne zum Ende des 120 Stunden Fensters gibt, obwohl da viele Befruchtungen oder wenigstens Eisprünge schon stattgefunden haben dürften, wäre ich sehr verbunden.

      • (2) 11.04.17 - 21:27

        Liebe Carn,

        offen gestanden verstehe ich nach diesem langen Text nicht, was eigentlich die Frage ist!?

        Es gibt zwei Pillen danach mit zwei unterschiedlichen Wirkstoffen. Eine Pille danach enthält den Wirkstoff Levonorgestrel, die andere Pille danach enthält Ulipristalacetat. Für beide gilt: je früher die Einnahme nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr erfolgt, desto besser ist die Wirkung.

        Levonorgestrel:
        - Wirksamkeit bis zu 72 Stunden
        - Verhinderung des Eisprungs durch Verhinderung des LH-Anstieges
        - Viskositätserhöhung des Zervixschleims -> Verhinderung Spermienaszension
        - Verhinderung der Einnistung der Eizelle in die Schleimhaut, falls es doch (bereits) zu einem Eisprung kam

        Ulipristalacetat:
        - Wirksamkeit bis zu 120 Stunden
        - Verhinderung/Verzögerung des Eisprungs durch Hemmung von Progesteron
        - Verhinderung der Einnistung der Eizelle in die Schleimhaut, falls es doch (bereits) zu einem Eisprung kam

        Fakt ist, dass beide Pillen für danach nur wirken können, wenn es noch nicht zu einem Eisprung kam und auch noch keine Spermien "vor Ort" auf die Eizelle warten (viele Paare haben ja nicht nur genau zum Zeitpunkt des Eisprunges Geschlechtsverkehr).
        Ziel des Ganzen ist es nämlich, den Eisprung zu verhindern oder - wenn er doch stattgefunden hat (und die Eizelle somit rund 12-24 Stunden befruchtungsfähig ist) - das Ei nicht auf lebensfähige Samenzellen treffen zu lassen (also die Aszension zu verhindern; Samenzellen überleben nämlich rund 3-5 Tage im weiblichen Körper).

        So, ich hoffe, ich konnte vielleicht doch ein paar Unklarheiten beseitigen.
        Julia aus dem Team Dr. Kolsch

        • (3) 12.04.17 - 12:57

          Danke für die Antwort; medizinisch ist es also so einfach wie ich es vermutete.

          "was eigentlich die Frage ist!?"

          Ob die hohe Wirksamkeit zu Ende der 120 Stunden erklärbar wäre, wenn das nicht zuträfe:

          "- Verhinderung der Einnistung der Eizelle in die Schleimhaut, falls es doch (bereits) zu einem Eisprung kam" (und damit ist ja die befruchtete Eizelle gemeint, da unbefruchtete Eizellen sich nicht einnisten)

          Ohne diesen Wirkmechanismus ergäben die angebenen Wirksamkeiten wenig oder überhaupt keinen Sinn.

          Und ich hatte mich eben bei verschiedenen Quellen informiert und alle als seriös anzusehenden Quellen haben entweder die Verhinderung der Einnistung beim Wirkmechanismus nicht erwähnt oder explizit bestritten.

          Deshalb ergab es überhaupt keinen Sinn, deshalb die Frage.

          Aber wenn die Mittel auch im Prinzip die Einnistung verhindern können (sie machen das ja nicht zu 100%) ist die Antwort klar, die Wirksamkeit ist auch am Ende der 120 Stunden nach Sex so hoch, weil es eben auch eine Wirkung gibt, wenn es für die eisprungverschiebende Wirkung zu spät ist.

          Zwecks Information, warum ich diese einfache Antwort bisher nirgendwo anders finden konnte, eine kleine Rundschau, wo überall die Verhinderung der Einnistung nicht erwähnt wird:

          - Beipackzetteln.
          http://www.apotheken-umschau.de/Medikamente/Beipackzettel/PiDaNa-1.5mg-532493.html
          "Es wird davon ausgegangen, dass es wie folgt wirkt: Es unterbricht die Freisetzung eines Eis aus Ihren Eierstöcken. Es verhindert die Befruchtung eines bereits freigesetzten Eis durch Spermien."

          http://www.apotheken-umschau.de/Medikamente/Beipackzettel/ellaone-30mg-Ulipristalacetat-6179483.html
          "Wie das Arzneimittel wirkt Das Präparat enthält den Wirkstoff Ulipristalacetat, der die Wirkung des für einen Eisprung notwendigen natürlichen Hormons Progesteron verändert. Dies hat zur Folge, dass das Präparat den Eisprung verschiebt. Notfall-Empfängnisverhütungsmittel sind nicht in allen Fällen wirksam: Etwa 2 von 100 Frauen, die das Präparat einnehmen, werden trotzdem schwanger. Das Arzneimittel ist ein Empfängnisverhütungsmittel zur Verhinderung des Auftretens einer Schwangerschaft. Falls Sie bereits schwanger sind, führt es nicht zum Abbruch der bestehenden Schwangerschaft."

          Keine Erwähnung der Verhinderung der Einnistung.

          -ProFamilia:
          https://www.profamilia.de/erwachsene/verhuetung/pille-danach.html
          "Wie wirkt die Pille mit Levonorgestrel?

          Das Levonorgestrel (ein Gestagen) verzögert oder verhindert den den Eisprung. Die LNG-Pille bewirkt keinen Schwangerschaftsabbruch und wirkt auch niicht, wenn eine befruchtete Eizelle beginnt sich einzunisten oder sich bereits in der Gebärmutterschleimhaut eingenistet hat."

          "Wie wirkt die Ulipristal-Pille danach?

          Wie die Pille danach mit Levonorgestrel verhindert auch Ulipristalacetat eine Schwangerschaft hauptsächlich dadurch, dass es den Eisprung verschiebt oder verhindert. Allerdings kann Ulipristalacetat den Eisprung auch noch verhindern, wenn es unmittelbar davor eingenommen wird. "

          Keine Verhinderung der Einnistung erwähnt.

          - Werbeseite der Pharmaindustrie.
          https://pille-danach.de/wirkung
          "Wirkweise der Pille Danach: Eisprungverschiebung

          Bei rechtzeitiger Einnahme kann die Pille Danach den Eisprung um ca. 5 Tage verschieben – diese Zeitspanne entspricht der Überlebenszeit von befruchtungsfähigen Spermien im weiblichen Genitaltrakt. Ein Zusammentreffen von befruchtungsfähiger Eizelle und Spermien wird dadurch verhindert.

          Der Eisprung findet somit erst statt, wenn die Spermien nicht mehr aktiv sind. Eine Befruchtung ist dann nicht mehr möglich und eine Schwangerschaft kann so gar nicht erst entstehen."

          Keine Verhinderung der Einnistung erwähnt.

          - Stellungnahme des Berufsverbandes der Frauenärzte
          http://www.bvf.de/presse_info.php?s=0&r=2&m=0&artid=420
          "- Die moderne „Pille danach“ verhindert oder verzögert den Eisprung. Wenn der Eisprung bereits erfolgt ist, die Eizelle sich aus dem Eierstock gelöst hat und im Eileiter oder in der Gebärmutter befindet, so verhindert die „Pille danach“ weder die Befruchtung dieser Eizelle noch die Einnistung in der Gebärmutter. Sie führt auch nicht dazu, dass eine künstliche Menstruation, eine so genannte Abbruchblutung, ausgelöst würde und dass dadurch ein Embryo, der sich bereits in der Gebärmutter eingenistet haben könnte, verloren gehen würde.

          Dies gilt für beide Arzneimittel, die derzeit als „Pille danach“ in Deutschland zugelassen sind, sowohl für Levonorgestrel als auch für Ulipristalacetat."

          Verhinderung der Einnistung explizit bestritten.

          - Stellungnahme von Deutschen Gesellschaft für Gynäkologische Endokrinologie

          und Fortpflanzungsmedizin (DGGEF) e.V. und des Berufsverbands der Frauenärzte (BVF) e.V.

          http://www.bvf.de/pdf/fachinfo/130205_final_EC_update_18_5.2.2013%5B1%5D.pdf

          "Sowohl Levonorgestrel 1.5 mg als auch Ulipristalacetat 30 mg wirken in den ver-
          wendeten Dosen und bei einmaliger Gabe nicht implantationshemmend (Gemzell-Danielsson et al. 2012) und auch nicht abortiv."

          Verhinderung der Einnistung explizit bestritten.

          - Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

          http://www.bzga.de/infomaterialien/forum-sexualaufklaerung/?idx=2750
          Auf Seite 16, rechte Spalte, letzter Absatz wird ebenfalls explizit bestritten, dass es eine Wirkung nach Befruchtung gibt, womit eben bestritten wird, dass es die Einnistung behindern könnte.

          Dazu habe ich bei meinen Versuchen dieser Frage auf den Grund zu gehen, woher denn die hohe Wirksamkeit so lange nach dem Sex kommen kann, wenn es nur vor Befruchtung wirkt, noch eine Menge Beleidigungen von allen möglichen Leuten gesammelt, wie ich denn auf die Idee käme zu glauben, es könne eine Wirkung nach Befruchtung geben, wo doch alle Autoritäten das Gegenteil sagen.

          Deshalb nochmal danke für die Antwort.

          Interessant wäre vielleicht noch, warum in Beipackzetteln, Stellungnahme der gynäkologischen Berufsverbänden, Publikationen der BzgA, Werbung der Pharmakonzerne, ProFamilia und so ziemlich absolut jeder anderen allgemein als seriös geltenden Quelle eine Nidationshemmung entweder nicht erwähnt oder explizit bestritten wird. Vor allem da ich etwas zweifele, ob das Auslassen dieser Information bei den genannten Publikationen rechtlich überhaupt zulässig ist.

          Aber das ist keine medizinische Frage, deshalb sollte das nur eine Erläuterung sein, wie ich auf diese Frage kam.

          Danke für die Antwort.

          Eine Anmerkung noch, die Kombination:
          "- Verhinderung der Einnistung der Eizelle in die Schleimhaut, falls es doch (bereits) zu einem Eisprung kam

          Fakt ist, dass beide Pillen für danach nur wirken können, wenn es noch nicht zu einem Eisprung kam und auch noch keine Spermien "vor Ort" auf die Eizelle warten (viele Paare haben ja nicht nur genau zum Zeitpunkt des Eisprunges Geschlechtsverkehr)."

          irritiert etwas; denn zwischen "falls es doch (bereits) zu einem Eisprung kam" und "Fakt ist, dass beide Pillen für danach nur wirken können, wenn es noch nicht zu einem Eisprung kam" scheint ein Widerspruch zu bestehen.

      (4) 13.04.17 - 16:36

      Ich finde es kommt in Etwa schon hin.
      Es ist schwer nachzuvollziehen, wieviele Frauen ohne die Einnahme der Pille danach überhaupt schwanger geworden und auch geblieben wären. Man müsste hier unterscheiden zwischen Frauen, die tatsächlich in der Fruchtbaren Phase und zwar vor und nach dem Eisprung waren und denjenigen, die auch ohne Pille danach sowieso nicht schwanger geworden wären, weil sie einfach gerade nicht fruchtbar waren, soweit ich weiß, wird dies bei den meisten Studien nicht berücksichtigt.

      Aber logisch gesehen kommt es in etwa hin. Eine Frau ist nur Ca. 12-24 Stunden im Monat fruchtbar (vorausgesetzt ein Eisprung findet in diesem Monat überhaupt statt). Die Wahrscheinlichkeit, dass es dann noch überhaupt zu einer Befruchtung kommt und die Schwangerschaft intakt bleibt liegt bei Ca. 30%. Spermien können im Normalfall bis zu 5 Tage überleben, selten länger.

      Bedeutet die Wahrscheinlichkeit, das ich durch ungeschützten Sex in der Fruchtbaren Phase, die Ca. 5 Tage beträgt schwanger werde liegt allein schon rund bei 30%. Durch EllaOne kann diese Wahrscheinlichkeit nochmal gesenkt werden, wenn ich die 4 bis 4,5 Tage der Fruchtbaren Phase erwische, wo noch kein Eisprung stattgefunden hat und ich diesen verschiebe. So käme man auf ein Restrisiko von unter 6%, rein theoretisch. Wenn man noch die "Nebenwirkungen" mit einbezieht, zumBeispiel die diskutierte Wirkung auf die Motilität der Tuben, kann man es evtl. noch zusätzlich minimieren. Was die weiteren "zusätzlichen" Wirkungen von EllaOne angeht, diese werden hin und wieder diskutiert, aber in seriösen Quellen nicht angegeben, weil sie vermutlich nicht ausreichend belegt sind oder man möchte sie vielleicht auch nicht belegen, weil man keine neuen Diskusionen anregen möchte. Bedeutet aber nicht, dass es die nicht gibt, denn die Tatsache, dass Ullipristalacetat dem Wirkstoff der Abtreibungspille Mifegyne ähnlich ist kann auf vieles schließen lassen, muss aber nicht. Das ist aber ausschließlich meine persönliche Meinung.

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