Kochen am Induktionsherd

    • (1) 18.04.17 - 13:42

      Ich hätte eine Frage!

      Man hört immer wieder dass man in der Schwangerschaft das Kochen am Induktionsherd meiden soll. Ist dem wirklich so?

      Ich werde vorsichtshalber den Herd so gut es geht meiden aber alles kann man nun ja nicht ohne Herd erledigen ^_^

      Danke für eine Experten Meinung!

      • Hallo chiichi84,
        um ehrlich zu sein ist dies kein Thema, welches Frauenärzte im Alltag oft beschäftig-zumindest ist mir die Problematik neu.
        Die Stiftung Warentest schreibt:

        Induktion: Nebenwirkungen
        Abstrahlung. Vielen ist die Induk­tion nicht geheuer. Magnetische Streufelder – der Anteil am Magnetfeld, der nicht unmittelbar vom Topf aufgenommen wird – können den Körper durchdringen und Zellen negativ beeinflussen. Um Gesundheitsschäden vorzubeugen, muss die Abstrahlung möglichst klein sein. Den EU-Grenzwert halten auch alle getesteten Induktionsfelder locker ein. Sie reizen ihn nur zu maximal 16 Prozent aus, wenn der Topf richtig steht.

        Abstand. Steht der Topf aber nicht richtig auf der Kochzone, steigt die Abstrahlung merklich an, im Test auf bis zu knapp 40 Prozent des Grenzwertes. Deshalb ist es wichtig, passendes Geschirr zu benutzen. „Die Töpfe sollten zentriert platziert werden und wenn möglich sollte ein Mindestabstand von 5 bis 10 cm von der Vorderkante des Herdes eingehalten werden“, so das Bundesamt für Strahlenschutz (www.bfs.de). Je mehr Abstand man hält, desto kleiner wird die Abstrahlung.

        Schwangere. Schwangeren ist das besonders ans Herz zu legen, um Risiken für das Ungeborene vorzu­beugen. Vorsichtig sein sollten auch Träger von Herzschrittmachern und anderen elektronischen Implantaten. Die Induktion könnte die Lebensretter aus dem Takt bringen. Betroffene sollten vor der Anschaffung ihren Facharzt fragen, wie störempfindlich zum Beispiel ihr Schrittmacher ist.

        Alles Gute!

        MK

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