Frühschwangerschaft/Fehlgeburt

    • (1) 21.04.17 - 11:35

      Hallo,

      Bevor ich meine Fragen stelle möchte ich einmal die Situation beschreiben:
      Ich bin 29 Jahre und mein Mann und ich versuchen seid letztes Jahr Dezember ein Kind zu bekommen.
      Am 08.02. durfte ich das erste mal ein positiven Schwangerschaftstest in den Händen halten und wir haben uns riesig gefreut..
      Allerdings begann am 11.02. dann schon der frühe Abgang.
      Eine Ausschabung musste nicht gemacht werden. Nachdem ich nach der Kontrolluntersuchung bei meiner FA wieder grünes Licht bekommen habe, haben mein Mann und ich wieder geübt. Am 23.03 habe ich dann ganz normal meine Menstruation bekommen. Am 18.04. habe ich ein Test gemacht da ich vermutete das ich wieder schwanger bin, und siehe da der Test war positiv trotz dessen das ich erst am 24.04. überfällig wäre. Ich habe natürlich mehrere Test durchgeführt und alle waren leicht positiv.
      Am 08.05. habe ich ein Termin bei meiner FA zur Untersuchung da es jetzt ja noch zu früh wäre. Aber ich habe Angst das ich das Baby wieder verliere. Daher meine Frage:
      Ist die Wahrscheinlichkeit hoch das man nach einem Abgang wieder ein hat? Mein Bauch Gefühl sagt mir das alles ok ist aber die Angst ist doch schon da.
      Meine 2 frage wird meine Schwangerschaft als Risiko eingestuft da ich ja vor kurzem eine Fehlgeburt hatte?
      Liebe Grüße und vielen Dank für Ihre Antwort ich hoffe sie können mich etwas beruhigen.

      • Liebe Knöpfchen04,

        erst einmal herzlichen Glückwunsch, dass es so schnell wieder geklappt hat!

        In der Literatur gibt es unterschiedliche Empfehlungen, wie lange nach einem Abort mit einer erneuten Schwangerschaft gewartet werden soll. es werden Zeitangaben zwischen 1-3 Monaten gemacht. Das Risiko für eine erneute Fehlgeburt ist in den ersten drei Monaten jedoch nicht erhöht!

        Eine Risikoschwangere bist Du aufgrund dieses einen Abortes noch nicht. Üblicher Weise müssen mehrere Faktoren zusammenkommen.

        Da ich Deine Befunde natürlich nicht kenne, besprich´ Deine Fragen bitte mit Deinem Frauenarzt, er kennt Deine Befunde und kann Dir eine Empfehlung bzw. einen individuellen Rat geben.

        Alles Gute!
        Julia aus dem Team Dr. Kolsch

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