Praeklampsie

    • (1) 15.05.17 - 21:26

      Guten Tag

      Ich habe eine Frage,bei mir wurde bei der NFM ein Risiko auf Preeklampsie festgestellt,nehme jetzt Thrombo Ass,mache mir aber trotzdem etwas sorgen...
      Habe ich jetzt eine Risikoschwangerschaft?Wie kann ich dem entgegenwirken?Mit freundlichen Grüßen

      • Hallo lena1991,
        bei Ihnen wurde ein statistisch erhöhtes PE-Risiko festgestellt. Das Risiko ist kleiner als 1%. Durch die Einnahme von ASS wird die Plazenta-Entwicklung unterstützt und das Risiko um die Hälfte gesenkt (in Ihrem Fall auf ca 0,3%). Durch die verbesserte Plazentaentwicklung wird auch das Risiko für eine Plazentainsuffizienz mit kindlicher Wachstumsverzögerung verringert.
        Eine Risikoschwangerschaft besteht nicht automatisch- erst, wenn Anzeichen einer Praeeklampsie auftreten (hoher Blutdruck, Wassereinlagerungen, Kopfschmerzen etc). Diese tritt aber in der Regel erst jenseits der 30. SSW auf.

        Gut, dass das PE-Risiko errechnet wurde. Denn sonst wäre das Risiko unverändert und man hätte die Möglichkeit der ASS-Medikation "verpasst".

        Wichtig sind regelmässige Wachstums- und Dopplerkontrollen im Laufe der Schwangerschaft. Wann und wie engmaschig wird Ihr behandelnder Arzt mit Ihnen besprechen.

        Alles Gute!

        MK

        • Kleine Erklärung noch: Das Risiko für das Auftreten einer PE < 34. SSW ist der ausschlaggebende Punkt (1:156, deshalb Risiko <1%), denn diese Praeeklampsien gilt es aufgrund der deutlichen Frühgeburtlichkeit zu vermeiden. Die einzige Therapie der PE ist bislang noch die Entbindung.

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