Direkt Bauchspiegelung?

    • (1) 27.09.17 - 13:51

      Guten Tag,

      Ich habe (abgesehen vom letzten Zyklus) kaum Mensschmerzen. Hatte jedoch vor ca. 10 Jahren eine Schokoladenzyste, die ich dann hormonell behandelte. Gebärmutter leicht nach hinten geknickt. Versuche über ein Jahr ss zu werden. Mit Spermien Partner alles ok.
      Führe Kurven seit ca. 13 Monaten - sieht nach regelmässigem ES aus. 2. ZH sind jeweils eher knapp, aber noch gerade so, dass nicht unbedingt eine Gelbkörperhormonschwäche angenommen werden muss (immer mind. 10 Tage). Eireifung scheint mir manchmal etwas zögerlich anhand meiner "Laiendiagnostik" der Kurve: Tempanstieg eher langsam, vor ES manchmal 2 Anläufe, bis die Temp wirklich in die Höhe schnellt und dort bleibt. Eher lange Zyklen, ES meist zw. 17 und 21. Zyklustag. War temporär in TCM Behandlung, was sich positiv auf Zyklus auswirkte. Danach aus organisatorischen Gründen TCM weglassen müssen. In der Folge haben sich die Zyklen auf einmal verkürzt (regelmässig am 14. ZT der ES, am 28.-30. die Mens, allerdings mit vorangehender SB). Nun sind die Zyklen wieder länger geworden (letzer Zyklus: ES am Tag 22!).

      Ich bin zur FA um abzuklären, was wir machen wollen, weil ich schon 32+. Sie hat mir gesagt, aufgrund meiner Vorgeschichte (Schokoladenzyste) und leicht geknickter Gebärmutter, würde man mich am besten auf Endo überpfüen, sprich Bauch- und Gebärmutterspiegelung.

      Die alternative und imildere Massahme wäre die Eileiter auf Verklebung zu überprüfen. Dort könne es allderdingt zu "Stops" führen, die auch durch temporäre Eierstockverkrampfungen etc. bedingt sein könnten. Also hätten wir dort nicht ein 100% verlässliches Bild und die Frage der Endo wäre ja damit auch nicht geklärt. SIe würde deshalb die Bauchspiegelung empfehlen.

      Ein Blutbild könnten wir im Übrigen auch nach der OP machen.

      Meine Zykluskurven hat sie gesehen, sie konnte sich also ein Bild von meinem Zyklus machen. Jedoch können mit einer Kurve ja allf. Hormonerkrankungen ja auch nicht diagnostiziert werden. Ich fände daher den logischeren Weg, zuerst ein Hormonstatus zu machen. Denn, was nützt mir die Endo-OP oder Eileiterprüfung, wenn mit den Hormonen etwas nicht stimmen würde?

      Sehen Sie dies auch so?
      Ausserdem: Würden Sie gestützt auf die vorangehenden Schilderungen genauso wie meine FA vorgehen, oder würden Sie doch zuerst die mildere Massnahme - sprich Prüfung der Eileiter - treffen?

      Was halten Sie übrigens von der Einnahme eines Gelbkörperhormons? Soviel ich weiss, kann dieses eine allfällige Endo bekämpfen und würde die Eireifung und 2. Zyklushälfte verbessern (etwas vereinfacht ausgedrückt)?

      Vielen Dank für Ihre Meinung.
      Buddhasia

      • Liebe Buddhasia,

        im Rahmen dieses Forums können und dürfen wir keine individuellen Diagnosen und Therapieempfehlungen machen. Aus diesem Grund kann ich Dir leider keine Antwort auf Deine Fragen geben. Es tut mir leid!

        Es ist nie falsch, sich eine Zweitmeinug einzuholen. Vielleicht stellst Du Dich einfach mal in einem Kinderwunsch-Zentrum vor?
        Bei einem jungen (und das bist Du!), gesunden Paar sollte sich innerhalb eines Jahres eine Schwangerschaft einstellen (vorausgesetzt regelmässiger ungeschützter Geschlechtsverkehr, keine Pausen). Danach sollte man auf Ursachenforschung gehen....

        Alles Gute und viel Glück!
        Dr. Endreß

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