Antikörper Suchtest positiv

    • (1) 30.09.17 - 09:27

      Guten Tag
      Ich habe eine Frage. Ich bin aktuell in der 36.ssw 35+2.
      Ganz am Anfang wurde ein Antikörper Suchtest gemacht. Meine Blutgruppe ist A Rhesus negativ.
      Damals war det Suchtest negativ. Der Test wurde in SSW 20 und 23 wiederholt. Negativ!
      Dann aber bin ich gestürzt und man hat mir eine Rhophylac 300 gespritzt. Das war in SSW 26. In SSW 30 hat man wieser einen Antikörper Suchtest gemacht. Ergebnis Positiv anti -D AK - Titer B. 37Grad 1:4.
      Dann war mein doc im Urlaub und ich war bei der Vertretung. Der meinte um die 28. SSW hätte ich die spritze nochmal bekommen sollen. Also spritze er nochmal Rhophylac 300 in der 31.ssw genau bei 30+0.
      Mein FA machte daraufhin in SSW 34 wieder einen Antikörper Suchtest. Ergebnis positiv anti D. AK Titer bei 37Grad 1:8.

      Nun was bedeutet das genau für mich und vorallem für mein Baby? Man liest so viel schlechtes im Internet. Ich habe eher gedacht die spritze ist was gutes damit mein Körper keine Antikörper gegen mein Baby bildet und nun sehe ich positiv und der Wert ist höher. Kann das wieder negativ werden? Wenn ja wie lange dauert das? Hat es meinem Kind geschadet?
      Mir macht das echt Angst.
      Wäre lieb, wenn sie sich die Zeit nehmen könnten um mir zu antworten.
      Vielen Dank

      Sabi mit Elias im Bauch 36.ssw

      • Liebe Sabilein0883,

        im Rahmen dieses Forums können und dürfen wir keine individuelle Beratung und Therapie durchführen. Bitte wende Dich mit Deiner Frage umgehend an Deinen Frauenarzt.

        Nur so viel als allgemeine Information:
        Die Rhesus-Prophylaxe, die die Schwangere erhält, verhindert die Bildung von Antikörpern gegen den Rhesusfaktor der Blutzellen des Kindes. Die Rhesus-negative Schwangere erhält deswegen eine Spritze in der zweiten Schwangerschaftshälfte (sog. Anti-D-Prophylaxe 28.-30. SSW) und nach der Geburt. Früher in der Schwangerschaft wird zusätzlich eine Spritze gegeben, wenn es zu Blutungen kommt, bei Eingriffen wie z.B. einer Fruchtwasseruntersuchung oder bei einer Fehlgeburt.

        > Falls die Mutter rhesus-negativ ist oder der Antikörpersuchtest zeigt, dass Antikörper in ihrem Blut bestehen, wird der behandelnde Arzt zwischen der 28. und 40. SSW, spätestens jedoch zur Geburt eine Rhesusprophylaxe verabreichen. Dazu wird der Mutter Anti-D-Immunglobulin gespritzt. Anti-D-Immunglobulin ist ein Medikament, welches darauf ausgelegt ist, dass die kindlichen roten Blutkörperchen (mit dem Merkmal D+) bei einem Übertritt auf die Mutter aus deren Kreislauf entfernt werden, bevor sie das Immunsystem der Mutter aktivieren.< (http://www.schwangerschaftratgeber.de/index.php/untersuchungen/antik%C3%B6rpersuchtest.html)

        Ein niedriger Titer ist erfahrungsgemäß fast immer auf die zeitnah durchgeführte Anti-D-Gabe zurückzuführen. Es wird dann üblicher Weise eine Titer-Kontrolle nah rund 4-8 Wochen empfohlen.


        Alles Gute!
        Dr. Endreß

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